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Jooouuden

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Ich bin so frei und stelle hier einige Artikel von Michael Mannheimer vor. Ich schreibe hier nicht meine Meinung, sondern zitiere ganze Artikel von ihm. Da er im März 2022 verstorben ist, kann weder mir noch ihm etwas angelastet werden. Wer direkt auf seine Webseite gehen möchte - bitte hier klicken, es geht ein neues Fenster auf: michael-mannheimer.net
Wer diese Artikel von der Webseite einfach herunterkopiert als pdf-Datei haben möchte, möge mich bitte anschreiben unter info@zukunftdeutsch.de und ich schicke den/die Artikel dann per Zusenachricht zu.

Also einfach auf die Artikelüberschrift klicken und der Seitenhinweis auf Michael Mannheimers Webseite erscheint in einem neuen Fenster. Nachtrag
13.Januar 2026: Die Webseite von Michael Mannheimer wurde vom Netz genommen. Daher sind auch die Seitenhinweise nicht mehr hinterlegt. Aber ich lasse diese Seite trotzdem stehen. Denn ein Seitenhinweis funktioniert noch. Zusätzlich setzte ich Textauszüge aus dem Buch von Josef Keller und Hanns Andersen unter die Seitenhinweise. Ich sage euch - das ist so gut geschrieben, daß man gar nicht mit dem Lesen aufhören kann.

Überschrift des Artikels:
Das Jooudentum und die Zahl 6 Millionen

Wichtiger denn je: Warum jeder die zersetzende Wirkung der Frankfurter Schule kennen muss. Ohne dieses Wissen ist ein Kampf für die Freiheit Deutschlands nicht möglich

An alle Deutschlandhasser: IHR seid nicht Deutschland

Deutschland liegt im Sterben – aber
80 Prozent der Deutschen scheint dies kaltzulassen

Die beispiellose technologisch-wissenschaftliche Ausplünderung des besiegten Deutschlands durch die Siegermächte nach
1945

Die KZ-Lüge des Alfred Hitchcock: Falsche Häftlinge, falsches Wetter, falsche Leichen, falsche Seuche

Der Jooude als Verbrecher - das ist eine pdf-Datei,heruntergeladen von archive.org

Die Beatles: Ein gigantisches Menschenexperiment von CIA, Illuminati und dem Tavistock-Institut mit dem Ziel der Zersetzung der westlichen Welt

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Hier ein Textauszug aus dem Buch von Josef Keller und Hanns Andersen - die Seiten
37-49 und 50-76: das Buch ist von 1937, besteht aber aus Urteilen und Gerichtsdokumenten von 1909. Die Fußnotentexte habe ich weggelassen, weil das hier auf meiner Seite beim Lesen stört. Die Fußnoten sind auf archive.org selbstverständlich vorhanden und stehen wie bei jedem Buch unten auf jeder Seite. Hier im Fließtext kann ich die Fußnote nicht einfügen, ohne daß man dauernd beim Lesen gestört wird.

Von Seite
37 an:
Einst nannte man Polen das „Paradies der Juden“ — Polonia paradisum judaeorum — und das nicht ohne Grund. Der Pole ist von Natur Bauer oder Soldat, Händler zu sein, liegt ihm nicht. Und daher konnten in diesem Lande die Juden den ganzen Handel in ihre Hände bringen. Nicht nur der städtische Kaufmann war Jude, auch der Vermittler jeglicher Art, der Dorfkrämer und — so gut wie ausnahmslos — auch der Kneipen- und Wirtshausbesitzer. Auf polnisch heißt Kneipe „Kartschma“, und als die Einwanderung von Ostjuden nach Deutschland einsetzte, nahmen sie auch dieses Wort mit. Ihre natürlichen Verbündeten trafen diese Juden in den Schlupfwinkeln der Unterwelt — und so wurde aus „Kartschma“ das Wort „Kaschemme“, die Bezeichnung für ein Gaunerlokal. [...]
In Berlin waren die Zustände besonders schlimm in der Nähe des Schlesischen Bahnhofs, in der Koppen- und Madaistraße, wo sich Kaschemme an Kaschemme reihte, wo sich Dirnen, Zuhälter und allerhand Gesindel herumtrieb, wo man sogar am Tage nicht ganz sicher war. Der Schlesische Bahnhof, der östlichste große Bahnhof Berlins, war Ziel und Endpunkt der nach Deutschland einwandernden Ostjuden. Von da hatten sie es nicht weit bis zum „Alex“, wo ihr Rassegenosse, der Polizeipräsident Dr. Weiß residierte und um ihre reibungslose Einbürgerung bemüht war. So boten denn auch jene Straßenviertel das Schauspiel einer innigen Mischung von „schweren Jungens“, „leichten Mädchen“ und schmierigen Juden. Ein ähnliches Bild bot auch das „Scheunenviertel“, wo es von jüdischen Händlern, Schiebern und Verbrechern wimmelte, wo gestohlene Sachen offen auf der Straße verkauft wurden, wo in den, den ganzen Tag geöffneten Kinohäusem die Orchestrions ohrenbetäubend brüllten und ein fragwürdiges Publikum anlockten. „Münzglocke“, „Martins Hackepeter“, „Der gute Happen“, „Cafe Dalles“, in dem Gabel und Löffel mittels langer Ketten an die Wände befestigt waren, um ihre Entwendung zu verhindern, das waren die bekanntesten Kaschemmen dieser Gegend. In früheren Jahrzehnten reichte das Verbrecherviertel bis tief in die Dorotheenstraße hinein, bis zur Jerusalemer Straße. Wie ein Symbol erscheint es, daß mit der Zeit jüdische Warenhäuser und die Paläste jüdischer Zeitungen dort emporwuchsen, wo früher die Kaschemmen standen.

Diese Verbrecherviertel der Großstädte waren gleichzeitig die Brutstätten des Kommunismus. Zwischen den Zuhältern, Dirnen, Hehlern und Dieben fühlen sich die Agenten Moskaus wie zu Hause. Hier werden die „Aktionen“ der illegalen kommunistischen Organisationen ausgeheckt, hier werden die Verbrecher geworben und ausgezahlt, die sie auszuführen haben. Die Unterwelt stellt die Rekruten des Kommunismus. Die Kaschemme ist die Brutstätte des kriminellen Bolschewismus, so wie das Cafe die des Salonbolschewismus. In der Kaschemme des East End oder des Scheunenviertels sitzen dieselben Juden wie in den eleganten Cafes von West-End und vom Kurfürstendamm. Der Kaftan und die Ringellocken sind kein wesentliches Merkmal des Juden, so wenig wie das Halstuch und das Brecheisen wesentlich zur Gestalt des Verbrechers gehören.

Die Einheitsfront des Kommunismus mit dem Verbrechertum wird systematisch gepflegt und ausgebaut. Die „legale“ und illegale kommunistische Presse der ganzen Welt hetzt offen zu Diebstahl und Raubüberfällen. So schrieb z. B. die „Rote Fahne“, das offizielle Organ der Kommunistischen Partei Deutschlands, im Jahre 1931 :

„Gestern nachmittag gegen 2 Uhr erschienen in der Filiale des Lebensmittelgeschäfts ,Nordstem‘ in der Glasgower Straße mehrere Erwerbslose. Sie nahmen von den Auslagen etwa 35 Pfund Wurstwaren und verließen das Geschäft. Die Polizei konnte keinen von den Tätern mehr festnehmen.“

oder:

„In dem Butter- und Lebensmittelgeschäft von Göbel in der Knobelsdorfer Str. 56 erschienen heute vormittag gegen 12 Uhr etwa zehn junge Burschen und entwendeten von den Verkaufstischen Wurst- und Speckwaren. Es gelang ihnen, mit ihrer Beute unerkannt zu entkommen.“

und weiter:

„Gestern abend ging ein Trupp Erwerbsloser in das Lebensmittelgeschäft von Hoffmann in der Gräfestraße und nahmen sich von dem Ladentisch u. a. Würste und Speck mit den Worten: "Das bezahlt die Wohlfahrt." Der Trupp wurde von zwei Polizeibeamten in Zivil verfolgt und soll auch beschossen worden sein. Auf der Straße bildeten sich erregte Gruppen von Passanten, die darüber diskutierten, daß in belebten Straßen hinter Erwerbslosen hergeschossen wird. Die Erwerbslosen sollen entkommen sein.“

Es gibt eine weitverbreitete, eigens für das Verbrechertum aufgezogene, illegale kommunistische Unterweltpresse, die natürlich von Juden geschrieben und redigiert wird. Ein Beispiel aus dem Berlin der vor-nationalsozialistischen Zeit möge genügen. Die illegale Straßenzellen- zeitung des Virchowviertels im Berliner Norden, „Der Rote Weg“, schrieb z. B. in den Wintermonaten 1931 folgendes:

„Schließt Euch zusammen zu Hundertschaften, so wie es die Erwerbslosen in Köln gemacht haben. 400 Erwerbslose zogen aufs Feld des Gutsbesitzers und holten sich selbst die Kartoffeln, die man ihnen verweigerte. Im Ruhrgebiet holten sie sich zu Hunderten Kohlen aus den zum Brechen vollen Halden der Kohlenkönige.

Das ist Massenkampf. Wollen die Erwerbslosen nicht dem Verhungern und Erfrieren preisgegeben sein, dann organisieren sie die ,Rote Selbsthilfe und holen sich das, was sie brauchen.“

Diese „Rote Selbsthilfe“ der „Erwerbslosen“ war natürlich nichts anderes als organisiertes bolschewistisches Verbrechertum. Es steht auf derselben Stufe der Kriminalität wie die berüchtigten „Expropriationen“ der Judobolschewiken in Rußland vor 1917 und die Raubmorde der jüdischen Gangster in Amerika.
Den Übergang vom individuellen jüdischen Verbrechertum zum organisierten Verbrechertum des Judobolschewismus stellen die Verbrechervereinigungen oder „Ringe“ dar, die unter den lächerlichsten Namen wie „Eintracht“, „Libelle“, „Immertreu“, „Sparverein“ usw. ihren wahren kriminellen Kern zu verbergen suchen.

Die Mitglieder der „Ringvereine“ waren in Berlin und sind heute noch in allen Großstädten personengleich mit den Mitgliedern der kommunistischen Terrorgruppen, des Rotfrontkämpferbundes, der Antifa usw. Der feige und hinterlistige Mord an Horst Wessel, vollzogen von dem Mitglied der Unterwelt, dem Kommunisten und Zuhälter „Ali“ Hohler am 14. 1. 30, angezettelt und vorbereitet von Sali Eppstein und Else Cohn, hat für immer den unwiderlegbaren Beweis für die Identität von Bolschewismus, Judentum undVerbrechen geliefert. Der Mord an den beiden Polizeihauptleuten Anlauf und Lenk am 9. 8. 31 auf Anstiftung der jüdischen Kommunistenführer Heinz Neumann und Hans Kippenberger von roten Unterweltlern vollzogen, bestätigte diesen Zusammenhang noch einmal.

Und schließlich als letztes Beispiel, der Mord an dem Mitgliede der NSDAP Friedrich Schulz am 3. 8. 32 vor dem Hause Triftstraße 67 in Berlin, der von Mitgliedern eines „Ringvereines“ erschossen wurde, die „zufällig“ gleichzeitig dem RFB angehörten! Der Jude ist der geborene Unterweltler, er bildet deren „Bourgeoisie“ und fühlt sich in ihren Schlupfwinkeln, Kaschemmen und Kellern wie zu Hause, im Ghetto.

Zwar begeht der Jude im allgemeinen den Diebstahl oder Einbruch nicht eigenhändig, da er gewöhnlich vor der physischen Gefahr zurückschreckt und nur widerwillig zum „Klamonis“ greift, wohl aber betätigt er sich mit Vorliebe als Hehler. Diebstahl und Einbruch sind ihm selbst nicht lohnend genug, wohl aber deren „Auswertung“.

Ein österreichischer Kriminaloge (Herz) hat sich die Mühe gegeben, für den Gerichtsbezirk Brünn den Durchschnittsschaden zu ermitteln, der durch verschiedene Verbrechen entstand. Diese Durchschnittszahlen sind:

Diebstahl 62 Kronen,

Veruntreuung 376 Kronen,

Betrug 397 Kronen.

Gleichzeitig war der Mindestlohn in der Gegend gleich 642 Kronen. Um das kärglichste Leben zu fristen, müßte somit ein Verbrecher im Jahresdurchschnitt zehn Diebstähle begehen oder aber nur zwei Betrügereien.

Diese Zahlen beweisen, daß tatsächlich das Stehlen ein wenig einträgliches „Gewerbe“ ist, besonders an seinem Risiko gemessen. Es ist leicht zu verstehen, daß der verbrecherische Jude es daher vorzieht, entweder zum Betrug zu greifen oder andere für sich stehlen zu lassen.

Der Jude betreibt das Verbrechen als Geschäft — und das Geschäft, wenigstens grundsätzlich, als Verbrechen. Beides sind für ihn nur verschiedene Formen seines Macht- und Existenzkampfes gegen die „Anderen“, die Gojim. Alle gesunden Handlungen des Kaufmanns bekommen daher in der Hand des Juden eine verzerrte und kriminelle Gestalt: Kredit verwandelt sich in Wucher, billiger Einkauf in Hehlerei, Ausnützung günstiger Gelegenheiten in Betrug usw.

So ist es leicht zu verstehen, daß der Jude auch Diebstahl und Einbruch „auf kaufmännischer Grundlage“ betreibt. Genau so, wie der „anständige“ jüdische Kaufmann Arbeiter und Angestellte beschäftigt und ausbeutet, läßt der jüdische Bandenführer oder Hehler Ganoven und Einbrecher für sich „arbeiten“. Der Löwenanteil bleibt dem Hehler, während der Einbrecher, der das Risiko trägt und seine Haut zu Markte trägt, mit Pfennigen abgespeist wird.

Wie weit die Ausbeutung des Diebes durch den Hehler geht, kann man aus einem charakteristischen Beispiel ersehen, von dem Dr. H. Weiß in seiner Monographie über Hehler erzählt.

Der einunddreißigjährige jüdische „Fellhändler“ B. traf im November 1926 auf dem Brühl in Leipzig einen, ihm bisher unbekannten siebzehnjährigen Lehrling S., der ein Paket unter dem Arm trug. Ein Hehler muß über Menschenkenntnis und Scharfblick verfügen, und dem B. fiel es sofort auf, daß mit dem Jungen etwas nicht in Ordnung war — sein Benehmen war betont sorglos, in den Augen aber lauerte die Angst. Er erkundigte sich bei ihm, ob er Felle zu verkaufen hätte. Die beiden gingen dann in einen Hausflur und B. besah die von S. aus der Bodenkammer eines Pelzwarengeschäftes gestohlenen Felle. Ohne sich über die Herkunft der Felle zu erkundigen, suchte er sich einen Fuchs aus, für den S. 8 RM. verlangte. B. erklärte, den Fuchs nicht selbst kaufen zu wollen, sondern nur den Verkauf zu „vermitteln“, — ein bekannter Trick, um sich einen doppelten Gewinn zu sichern. S. erklärte sich mit dem Vorschlag einverstanden und B. ging zu einem Rauchwarenhändler Cohn, um ihm den Fuchs anzubieten. Der Form halber erkundigte sich Cohn, ob das Fell nicht gestohlen sei, worauf B. ihm versicherte, es wäre eine durchaus reelle Sache, und der Fuchs gehöre einem kleinen Kürschner, der dringend Geld für einen Wechsel brauche. Mit dieser Erklärung gab sich Cohn zufrieden, denn es lag ihm nur daran, eine Ausrede bereit zu haben für den Fall, daß er zur Verant¬ wortung gezogen werden würde, und zahlte B. 20 RM. Dem S. erzählte aber B., er hätte nur 8 RM. bekommen, und zog sich für sich 2 RM. als „Provision“ ab. Als S. Einwendungen machen wollte, drohte B. ihm mit einer Anzeige bei der Polizei, und notgezwungen mußte S. sich fügen. Kurze Zeit später trat B. auf dem Brühl an ein älteres Ehepaar vom Lande heran, das einen Fuchs suchte und führte es zu Cohn, wo der Fuchs für 45 RM. verkauft wurde, wobei B. als Provision 5 RM. erhielt. Der Dieb bekam also 6 RM., der Hehler 19 RM. und der Händler (der auch nicht viel mehr als ein Hehler gewesen ist) 20 RM. — ein typischer Fall.

„Hehler ist schlimmer als Stehler“ — sagt ein bekanntes Wort, und Sauer rechnet den Hehler zu den fluchwürdigsten Verbrechern. Der wahre Grundpfeiler der Unterwelt ist neben dem Zuhälter der Hehler. Was würde ein Einbrecher mit seiner Beute anfangen, wenn es keine Hehler gäbe? Der Hehler ist für den Dieb so unentbehrlich, wie der Kunde für den Kaufmann. Ohne Hehler keine Diebe, ohne Juden keine Hehler — eine glatte Rechnung!

Der jüdische Hehler hat in der Unterwelt die Formen des Kapitalismus eingeführt — Organisation, Kredit- und Absatzmarkt. Der Jude ist der Arbeitgeber der Unterwelt. Ohne an der Tat selbst teilzunehmen, heimst er die Zwischen- und Vermittlergewinne ein. Der Hehler aber ist nicht an den einzelnen Verbrecher gebunden — wird jener aufsässig oder verlangt er einen größeren Anteü an der Beute, so schlägt der Hehler dem Dieb die Tür vor der Nase zu. In der Unterwelt gibt es Verbrecher mehr als genug, und der Hehler kann sich die gefügigsten aussuchen.

Die weitgehende Ähnlichkeit zwischen der wirtschaftlichen Struktur der Unterwelt und den Formen des liberalen Kapitalismus ist kein Zufall, sondern ein Werk der Juden. Juden bilden die leitende Schicht des Finanzkapitalismus, und wir können auch hinzufügen des Marxismus und Bolschewismus; Juden bilden auch die Schicht der „oberen Zehntausend“ der Unterwelt.

Nach außen hin ist der gewerbsmäßige Hehler ein mehr oder minder „ehrenhafter Kaufmann“ — ein sogenannter anständiger Jude — ein Trödler, ein Krämer, ein Händler, manchmal sogar auch Besitzer eines kleinen Warenhauses — denn dann kann er ungehindert und, ohne Verdacht zu erregen, alles kaufen und verkaufen. Hehler stehen den Verbrechern selbst mehr oder minder nahe, sie beraten sie, geben ihnen Aufträge, „Tips“ oder leiten sogar die Diebesbanden, andere hingegen sind vorsichtiger und treten mit dem Diebe nur beim Kauf der „Sohre“ in Berührung. Am gefährlichsten, weil am schwierigsten zu fassen, sind die Hehler, die nur mit anderen Hehlern arbeiten und das gestohlene Gut weiterschieben: meist wechselt die Beute in schneller Folge ihren Besitzer mehrere Male und taucht dann irgendwo an einem anderen Ende des Landes wieder auf.

Der Werdegang eines jüdischen Hehlers sei an nachfolgendem, dem Buche von Dr. M. Weiß entnommenen Beispiel geschildert:

„Ein kräftiger, breitschultriger Mann mit gepflegtem Äußeren und guter Kleidung, aus dessen jüdischem Gesicht Schlauheit und Geschäftssinn spricht, das ist der zweiunddreißigjährige Händler Michael Stossenspieler. Er — verschwägert mit dem mitangeklagten ,Einbrecherkönig‘ Kubusch — ist der Hehler von polnisch-jüdischen Einbrechern, die seit mehreren Jahren planmäßig auf ihren Diebesfahrten in verschiedenen deutschen Städten, besonders aber in Leipzig, Wohnungseinbrüche mittels Bleistreifen verübt hatten. In der Hauptverhandlung bestritt Stossenspieler alles, bewahrte die Ruhe, war höflich und suchte den Eindruck eines ehrbaren Kaufmanns zu erwecken.

Vor vielen Jahren soll Stossenspieler, Spitzname Machull (vom hebräischen ,mechullah‘), sehr arm aus Polen nach Berlin gekommen sein und auf den Straßen des Berliner Scheunenviertels durch Handel mit reellen Gummimänteln und Diebesgut (Uhren, Diamanten, Brillanten, Schmucksachen, Tafelsilber, Pelzen, Kleidungsstücken, Pfandscheinen usw.) viel Geld verdient, dieses jedoch vor der Verhaftung in Sicherheit gebracht haben. In den Abendstunden soll er auf der Straße die Einbrecher erwartet haben, um gestohlenes Gut zu kaufen. Mit dem Diebesgute wurde so verfahren: aus Schmucksachen wurden die Steine herausgebrochen, Gold und Silber eingeschmolzen. Bei wertvollen Uhren die Nummern ver¬ ändert, das Futter der Kleidungsstücke vertauscht. In Stossenspielers Wohnung sollen sich die Einbrecher getroffen, Edelmetalle gewogen und Edelsteine geprüft haben.

Als Gelegenheitskauf erwarb ein polnischer Jude auf der Grenadierstraße in Berlin von Stossenspieler eine gestohlene goldene Uhr. Im Einkaufsbuche eines Edelmetallhändlers fand die Polizei als Verkäufer von Edelmetallen mehrfach Stossenspielers Namen, allerdings etwas verstümmelt, vor. Obwohl wiedererkannt, bestritt Stossenspieler, jemals in diesem Laden gewesen zu sein. In einem andern Falle bezeichneten zwei Geschäftsinhaber mit Bestimmtheit Stossenspieler als Verkäufer eines Brillanten und als Besteller von Uhrenreparaturen. Stossenspieler entgegnete, der Brillant und die Uhren seien sein wohlerworbenes Eigentum gewesen.

In diesem ganzen Prozeß leugneten sieben Einbrecher, sowie der Hehler Stossenspieler, und keiner belastete den anderen. Stossenspielers nur nach jüdischem Ritus angetraute Frau drohte vor dem Gerichtssaal einer als Zeugin vorgeladenen Frau eines mitangeklagten Einbrechers, ihr die Augen auszustechen und die Kehle durchzubeißen, wenn sie belastend aussage. Auch soll sie eine andere Zeugin zur Abreise nach Polen veranlaßt haben. In der Hauptverhandlung dagegen weinte sie dauernd und behauptete ,nichts zu wissen." Der Angeklagte erhielt zwei Jahre sechs Monate Zuchthaus. Werden sie ihn abschrecken oder gar ,bessern?“

Stossenspielers „Milieu“ war das berüchtigte Scheunenviertel in Berlin, Treffpunkt der Unterwelt und Sammelbecken der zugewanderten Ostjuden.

Kriminalkommissar Liebermann von Sonnenberg urteilt über dieses Viertel folgendermaßen:

„Was in diesen Wohnvierteln ausländischer Juden an entwendetem Gut verschwindet, davon kann sich nur der ein Bild machen, der in dieser Gegend jahrelang tätig gewesen ist, und selbst dessen Vorstellung wird die Wirklichkeit kaum voll erfassen.“

Wulffen erzählt von einem jüdischen Schlosser Polaczek, der in seiner Werkstatt das Diebeshandwerkzeug für den berüchtigten Einbrecher Kirsch anfertigte. Kirsch war außerordentlich schwer zu fassen, da niemand seine Wohnung kannte und er nur von Zeit zu Zeit in Kaschemmen erschien, um seine Befehle zu erteilen und sofort wieder zu verschwinden. Als Kirsch endlich verhaftet wurde, nahm Polaczek seinen Platz als Führer der Bande ein, die aus zwei Schlossern, einem Silberputzer und einem Mechaniker bestand.

Derselbe Verfasser berichtet von einer anderen Bande, die aus Juden bestand, welche nach der Revolution des Jahres 1905 aus Rußland geflüchtet waren. Es gab auch mehrere Kinder bei dieser Bande, deren Mitglieder in verschiedenen Gasthäusern wohnten und ihr Quartier öfters wechselten. Die Bande lebte von Taschendiebstahl und Handtaschenraub, wobei meistens die Kinder die Hauptrolle spielten und öfters eine hervorragende Geschicklichkeit bewiesen. Oft betätigen sich Juden auch als Laden-, Keller-, Boden-, Paletot-, Fahrräder-, Auto-, Kolli-, Markt-, Einmieter-, Bahnhofs-, Fledderdiebe usw. „Erfinder“ des schwarzen Trikotanzuges für Hoteldiebe ist der Hoteldieb Hirsch Isaaksohn gewesen. Dieser „Kaufmann zweiter Gilde“ war in Rußland, in Belaja Zerkow, geboren. Kaum 20 Jahre alt war er, als er zum ersten Mal in Tula ins Gefängnis wandern mußte. Zwei Jahre später wurde er in Petersburg nach einem großen Diebstahl verhaftet. Kaum aus dem Gefängnis entlassen, beschloß er, das „antisemitische“ Rußland zu verlassen. Er hatte hervorragende Sprachkenntnisse, war gebildet, sehr gewandt im Auftreten und von guten Manieren — und während der zweimaligen Gefangenschaft hatte er alle Gaunertricks gelernt.

So geschickt war er, daß es ihm gelang, fast fünf Jahre lang von seinen Diebstählen zu leben, bevor er gefaßt wurde. Nach Abbüßung einer Strafe von 18 Monaten begann er, durch ganz Europa zu reisen: Rom, Bologna, Florenz, Mailand, Genua, Monte Carlo, Nizza, Paris, Wien, Krakau, Triest, Leipzig, Mannheim, Köln, Berlin — sind die Städte, in denen er erwiesenermaßen seine Diebstähle beging. Seine Taktik war immer dieselbe: in Socken und einem enganliegenden schwarzen Trikotanzug verließ er in den späten Nachtstunden sein Zimmer, um zu stehlen. Wurde er von jemand angetroffen, so sagte er immer zu seiner Entschuldigung, er wäre auf der Suche nach der Toilette. Seine Geschicklichkeit war unvergleichlich, und es machte ihm nicht die geringsten Schwierigkeiten, eine verschlossene Tür aufzumachen und Geldbörsen zu stehlen, die unter dem Kissen des schlafenden Inhabers lagen. In den Verdacht, ein Dieb zu sein, kam er oft, niemals aber konnte man es ihm nachweisen. Sein Schicksal ereilte ihn in Berlin. Zuerst stieg er im Grand-Hotel am Alexanderplatz ab und bestahl noch in derselben Nacht zwei Reisende. Der Portier des Hotels erkannte den Dieb an seiner außergewöhnlich krummen und schiefen Nase, da er früher in Mailand in einem Hotel gedient hatte, wo auch unerklärliche Diebstähle vorgekommen waren. Der Dieb merkte den Argwohn und verschwand sofort, um im „Kaiserhof“ wieder aufzutauchen. Auch hier bestahl er einen Reisenden, machte sich jedoch dabei verdächtig, und der Hoteldirektor ließ für die folgende Nacht alle Korridore von seinen Angestellten besetzen. Um vier Uhr in der Frühe erschien der Dieb, im dunklen Trikot war seine hagere Gestalt kaum zu sehen. Als man ihn anhielt, lat er sehr entrüstet und versuchte es wieder mit der Geschichte vom gesuchten Toilettenraum, dieses Mal aber ohne Erfolg. In seinem Koffer fand man 150 RM. in Gold, 200 Lire in Papier, 50 Franken in Gold, 6 schwarze Trikotanzüge, einen großen Vorrat an Wachskerzen, Nachschlüssel, Karten von ganz Europa und ein Programm der Pferderennen Hoppegarten. Auf seinen Visitenkarten stand geschrieben: „Georgi O. Chambellan de Sa Majeste le roi de Baviere“ ...

Die deutschen Gerichte erwiesen sich als hartherzig. Trotz aller Bemühungen des Rechtsanwaltes Friedmann, der seinen Rassegenossen verteidigte, erhielt der Hoteldieb eine Gefängnisstrafe von fünf Jahren zugesprochen.

Eine typisch jüdische Spezialität ist, wie wir schon feststellten, der Taschendiebstahl. Eine bei Juden oft zu beobachtende physiologische Eigentümlichkeit mag das ihrige dazu beitragen: geschickte Hände mit sensiblen langen Fingern, die so oft viele Juden auch zum Klavier- und Violinespiel, zum Uhrmacher- und Goldschmiedehandwerk befähigen. Sind dabei noch Zeige- und Mittelfinger annähernd von derselben Länge, besitzt der Mann Behendigkeit, Verstellungstalent, Menschenkenntnis und rasche Orientierung, so haben wir den geborenen Taschendieb vor uns, den „Torfdrucker“.

Die Zahl der von Taschendieben angewandten Tricks, um die Aufmerksamkeit des Bestohlenen oder der ihn Umgebenden abzulenken, ist außerordentlich groß, und für ihre ständige Vermehrung sorgt die jüdische Schläue. Ein geübter Taschendieb hat sehr kräftige Finger, und ist imstande, sogar eine schwere Börse odereine Taschenuhr auch dann vollkommen sicher zu halten, wenn er sie nur mit den Nagelgliedem der Finger eingeklemmt hat.

Die Hände des Taschendiebs sind seine Hauptsorge. Kein Violinspieler pflegt sie sorgfältiger; sie müssen immer geschmeidig, kräftig und biegsam bleiben. Sie werden vor jeder gröberen Arbeit bewahrt, mit Soda gewaschen, um das Fingerspitzengefühl zu verfeinern, mit Vaselin und Glyzerin geschmeidig gehalten und sachgemäß massiert. Notwendig ist auch ein ständiges üben, um die einmal erlernten Griffe in ihrer Vollkommenheit zu erhalten. Der Taschendiebstahl muß erlernt werden; es dauert monatelang, bis es dem angehenden Taschendieb gelingt, mit einiger Sicherheit zu „arbeiten“.

In jedem Lande gibt es Schulen für Taschendiebe und, wie z. B. die englische Polizei feststellen konnte, waren deren Leiter fast ausnahmslos „Ausländer“. Unter diesem verschämten Wörtchen verbergen sich selbstverständlich Juden aus dem europäischen Osten. In diesen Schulen wird an Modellen geübt, die mit Glöckchen behängen sind, so daß jede unvorsichtige Bewegung des Lehrlings sich sofort hörbar macht. In einem fortgeschrittenen Stadium des „Unterrichtes“ wird die Aufgabe gestellt, den Lehrer so zu bestehlen, daß er bei geschlossenen Augen nichts fühlt. Als letztes führt der „Lehrer“ seine Schüler auf die Straße, wo sie unter seiner Aufsicht Diebstähle vornehmen.

„Mühselig“ und gefahrvoll ist das Geschäft des kleinen jüdischen Taschendiebes; leichter und einträglicher hat es schon der jüdische Hehler — am mühelosesten und einträglichsten jedoch geht das „Geschäft“, wenn es nach dem politischen Sieg des Bolschewismus „legale“ Formen annimmt und nun „von staats wegen“ betrieben wird.

In der Tat, ist die „Handelstätigkeit“ der Sowjetregierung etwas anderes als Diebstahl und Hehlerei im größten Stil? Ob es sich um die Versilberung der alten Zarenjuwelen handelt, die noch aus dem Raubmord an der kaiserlichen Familie stammen mögen, oder um die Verauktionierung von Kunstgegenständen aus ehemaligem Privatbesitz arischer Familien oder um den Verkauf von Gemälden aus der Eremitage — dies alles ist tatsächlich und rechtlich Hehlerei im großen Maßstabe. Dasselbe gilt von dem famosen „Geschäft“ des Torgsin (wörtlich: Handel mit Ausländem), jener sowjetjüdischen Einrichtung, die einen Umsatz von vielen Hunderten von Millionen Goldrubeln aufweist und die darin besteht, daß in staatlichen Läden der verhungernden Bevölkerung gegen Valuta, Gold und Familien¬ schmuck, Goldzähne, Brücken und Kronen, Lebensmittel verkauft werden. Diese gemeine Erpressung und Ausnutzung der Notlage des Volkes wird natürlich wieder ausschließlich von Juden betrieben, die damit den phantastischsten „Reibach“ machten, den jemals ein jüdisches Unternehmen tätigte. Dieses „Geschäft“ blühte und gedieh solange, bis auch das letzte Wertstück aus dem unglücklichen russischen Volk herausgepreßt war. Was der jüdische Kommissar dem Adel und dem Bürgertum raubt und enteignet, was er dem Arbeiter, dem Angestellten und dem Bauern erpreßt und abzwingt, das verkauft der Sowjetjude zu Schleuderpreisen an seine Rasse¬ genossen auf dem Weltmarkt, an den Börsen von Paris und New York. Das ist Hehlerei im übelsten Sinne, verschlimmert durch Raub und Erpressung unter Anwendung von Gewalt und Mißbrauch staatlicher Machtmittel.

Seite 49

IV. Hochstapler

Der Vater von Ignaz Straßnoff war ein Angestellter in Mateszalka, einer kleinen ungarischen Stadt. Die Familie galt als durchaus anständig, einer der Söhne war Schauspieler in Budapest geworden, auch Ignaz sollte eine möglichst gute Erziehung genießen. Indessen wurde er des Gymnasiums bereits nach vier Klassen überdrüssig. Ihn lockte das leichte Leben und das glänzende Budapest — er wurde Kommis in der Hauptstadt. Sein Gehalt war mehr als bescheiden, von Hause konnte er keine Hilfe erwarten, denn der Vater war tot. Das Zigarettenrauchen empfand er jedoch als schick und unentbehrlich. Wie ein Anfänger, ließ er sich beim Stehlen in einer Tabakfabrik erwischen. Zwei Wochen Freiheitsverlust — das war die erste Eintragung in ein Strafregister, das unendlich lang werden sollte: Straßnoff hatte seine extravagante Verbrecherlaufbahn angefangen.

Nun stiehlt er weiter: goldene Uhren, Börsen, Ringe oder, wenn es eben nicht anders geht, auch Billardbälle. Sein Bruder ist Schauspieler, folglich hat er Verbindungen zur Theaterwelt. Er benutzt sie, um sich Gratis-Eintrittskarten zu verschaffen und sie zu verkaufen — in einer so theaterfreudigen Stadt, wie Budapest, ein einträgliches Gewerbe. Dafür bekommt er zwei Monate.

Als Straßnoff seine dritte Strafe erhält — dreieinhalb Jahre Zuchthaus — ist er erst 20 jährig. Kaum freigelassen, versteht er es, sich ausgerechnet als Kassierer bei einer Zeitung anstellen zu lassen. In zehn Tagen verübt er dort dreizehn Betrügereien und Fälschungen und schädigt die Zeitung aufs empfindlichste. Es sind zehn tolle Tage. Straßnoflfs Taschen sind voll Geld, und er kann endlich seine Träume verwirklichen. Kaum ist sein Dienst beendet, zieht er den Frack an und wird nobler Kavalier. Er mietet sich einen Monatsfiaker — der später seinem Geld nachtrauem wird —, unter den Dirnen sucht er sich die schönsten aus, kauft ihnen elegante Toiletten und verbringt mit ihnen die Nächte in den besten Hotels. Ungarwein wird dort getrunken, der Zigeunerprimas spielt ihm leise seine Lieblingslieder ins Ohr. Straßnoff schließt die Augen, und sein Gesicht wird schwermütig, er scheint in der Musik zu versinken. Dann klebt er dem Zigeuner einen Hundertkronenschein an die feuchte Stirn und befiehlt einen tollen Csardas. Wagemutig blitzen Straßnoss Augen, seine Schultern zucken im Takt der Musik. Ein soeben entlassener jüdischer Zuchthäusler? Nein, ein echter un¬ garischer Graf, der sein Leben genießt!

Nur zehn Tage spielt er diese Rolle. Dann erscheint die Polizei, Straßnoff wird verhaftet, in seinen Taschen findet man nur ein paar Heller — alles ist verjubelt. Er muß wieder ins Zuchthaus, auf drei Jahre. Aus diesen drei Jahren werden aber vier.

Mancher Dieb hat den Ehrgeiz, bei der Polizei einzubrechen — Straßnoff betätigt sich im Zuchthaus als Defraudant.

Er ist intelligent, hat eine schöne Handschrift und wird zu Kanzleiarbeiten verwendet. Dabei fälscht er die Kassabücher. Er erschwindelt 20 Kronen und erhält eine Zusatzstrafe von einem Jahr.

Mit dieser vierten Strafe tritt in Straßnoffs Leben eine Wendung ein — er wandelt sich endgültig zum Hochstapler und findet damit seinen eigentlichen „Beruf“.

Kaum aus dem Zuchthause entlassen, verschafft er sich durch Betrug eine Husaren-Offiziersuniform, bestellt mit Hilfe eines gefälschten Ausweises 1200 Stück Pferdehalfter — und verlangt vom Fabrikanten 70 Kronen „Provision“. Der Fabrikant ist verdutzt — Offiziere, die auf Provision heraus sind, hat er noch nicht gesehen. Aber Geschäft ist Geschäft, und den schönen Auftrag will er sich nicht entgehen lassen ... Am selben Tage pumpt der „Husarenoberleutnant Laszlö Inezedy“ einen Kellner um eine beträchtliche Summe an. Ein Jahr und neun Monate Zuchthaus sind die Folge ...

Straßnoff versucht sich in einer geistlichen Rolle: als „evangelischer Seelsorger“ beschwindelt er eine Reihe Antiquare. Zwei Jahre Zuchthaus.

Ungarn wird Straßnoff zu eng, er macht Auslandsreisen, beschwindelt Hotels, spielt Karten in der Eisenbahn (und „gewinnt“ jedesmal), betätigt sich nebenbei als Heiratsschwindler, hinterläßt überall Schulden und macht sich aus dem Staube.

Sein Gesicht ist hager und weist viele Furchen auf, sein schwarzes Haar ist glatt gescheitelt, seine Nase ist scharf und hervorspringend, die Lippen schmal und blutleer, unter den buschigen Augenbrauen sitzen dunkelbraune listige Augen. Seine Hände sind gepflegt und schmal — die Hände eines Falschspielers und Taschendiebes, — seine Haltung ist vornehm lässig, er trägt im Knopfloch das blaue Band des preußischen Kronenordens, mit Vorliebe nennt er sich „Kgl. Rat Ludwig Bényei de Erdöbenye“. Den tollsten Streich leistet er sich als „russischer Militär-Attaché“ bei den Königsmanövern in Köszeg, wo er einer Unmenge von vertrauensseligen Lieferanten verschiedene Aufträge für das russische Heer, selbstverständlich gegen Provision, vergibt. Als die Sache ruchbar wird, lacht ganz Europa. Sind denn die Leute blind, daß sie unter dem Frack oder der Uniform des Betrügers nicht den grauen Kittel des Zuchthäuslers sehen?

Nun — es ist nicht die Schuld der Umgebung, sondern Straßnoffs „Verdienst“: er ist ein hervorragender Schauspieler. In jede Rolle, die er spielt — Geistlicher, Offizier, Lebemann, Beamter —, lebt er sich ein. Jedes Wort, jede seiner Bewegungen, seine Kleidung, alles ist „echt“. Und vom Zuchthaus, in dem er beinahe anderthalb Jahrzehnte verbracht hat, merkt man ihm nichts an. Sein Benehmen ist untadelig, seine Sprachkenntnisse und sein Wissen sind staunenswert. Auch im Gefängnis hat Straßnoff immer eine Rolle gespielt, diejenige des reuigen Sünders. Da er außerdem intelligent und anstellig ist und lächelnd zu jedem Dienst immer bereit ist, hat er es verstanden, grobe Arbeit zu meiden, hat viel gelesen, sich weitergebildet. Nein, das Zuchthaus sieht man Straßnoff wahrlich nicht an.

In Hamburg erscheint er als Buchhändler, später gibt er sich als Freund des amerikanischen Konsuls aus. Mit einem gefälschten Brief des Konsuls macht er die Runde durch alle Hamburger Konsulate, und überall borgt er sich je 200 Mark ...

Sieben Monate weilt Straßnoff in Amerika als „Photograph“ und fünf Monate in England. Mit neuen nützlichen Kenntnissen und Erfahrungen kommt er nach Ungarn zurück, wo er einen ganz großen Coup verwirklichen will. Diesmal sollen die ungarischen Kirchenfürsten gebrandschatzt werden. Er nimmt das Adreßbuch von Budapest und sucht sich einen passenden, tönenden Namen aus.

Auf der Szene erscheint nun „Ministerialrat Géza Bértessy“, ein hoher Beamter, in der Mitte der Dreißiger, gewandt, liebenswürdig, gut erzogen, in kirchlichen Angelegenheiten wohl bewandert, ein Vielgereister, ein Gebildeter, ein Weltmann.

Der Herr Ministerialrat besucht zunächst den Bischof von Nyitra. Dort stellt sich heraus, daß der tatsächliche Géza Bértessy ein Neffe des Bichofs ist. Nur für einen Augenblick verliert Straßnoff die Fassung. Indessen ist der Bischof taub, er ist 76 Jahre alt, und seine Augen sind nicht die allerbesten. Den „Neffen“ drückt er ans Herz und pumpt ihm ohne Bedenken 2.000 Kronen — mit Stolz darf Straßnoff auf den weiten Weg von dilettantisch gestohlenen Zigaretten bis zum bischöflichen Darlehen zurücksehen. Einen Freund des Bischofs erleichtert er nebenbei um 800 Kronen.

Das nächste Opfer soll der Bischof von Steinamanger sein. Auch hier wird der „Ministerialrat“ aufs herzlichste empfangen und darf sich in der besten Gesellschaft bewegen, Mittelpunkt der Aufmerksamkeit in den Salons des Provinzadels sein, was angenehm, aber wenig einträglich ist. Nach vielfach erprobten Methoden bearbeitet Straßnoff den Bischof, zunächst aber ohne Erfolg. Der Bischof ist von bestrickender Höflichkeit, aber mit Bargeld will er nicht herausrücken. Aber auch mit ihm wird Straßnoff schließlich fertig. Er ersinnt eine ungemein komplizierte Geschichte, laut der ein bekannter Aristokrat beträchtliche Schulden gemacht habe, jetzt aber außerstande sei, sie zu begleichen. Einen Skandal, von dem auch der höchste örtliche Beamte, der Obergespan, berührt werden würde, müsse man jedoch unbedingt verhindern, und der Minister selbst hätte ihn, den Ministerialrat Bértessy, beauftragt, den Bischof zur Teilnahme an dieser diskreten Aktion zu bewegen. Ein fingiertes Telegramm des Ministers an den „Ministerialrat“ gibt den Ausschlag, und der Bischof wird um 6.000 Kronen erleichtert.

Kurze Zeit darauf wird Straßnoff in Wien verhaftet, man findet bei ihm nur 270 Kronen — seine Passionen sind genau so nobel und kostspielig, wie ehedem.

Jahrelang sitzt er im Gefängnis, mit Ungeduld erwartet er die Freiheit — um sich wieder seinem Hochstaplerberuf zu widmen. Er reist durch Italien, besucht Venedig, Abbazia, zwischendurch kommt er nach Budapest zurück. Die kleinen Gaunereien, die er dabei verübt, befriedigen ihn nicht, er möchte wieder einen großen Coup wagen: in Agram erscheint beim Erzbischof der „Ministerialrat Berger von Waldeneck“ und läßt sich als Vertreter der Regierung empfangen.

Durch Zufall wird er entlarvt und muß auf drei Jahre ins Zuchthaus von Lepoglada — „Schönblick“ —, ein ironisch klingender Name. Dort bleibt er acht Jahre, denn wieder verübt er dort einen Betrug — irgendeine Schiebung mit Möbeln, was ihm zusätzliche fünf Jahre einbringt. Als er herauskommt, ist er ein alternder Mann, der Weltkrieg ist vorbei, die Menschen sind mißtrauisch und gerissen geworden. Straßnoff etabliert sich als Photograph — seitdem hat man nichts mehr von ihm gehört, nichts als seine „Memoiren“, in denen er sein Leben so schildert, wie er es gern hätte haben mögen ...
[Straßnoff hat seine Memoiren unter dem Titel „Ich, der Hochstapler“ (Berlin 1926) geschrieben, die zwar amüsant und farbig sind, den Tatsachen aber wenig entsprechen. Wir halten uns hier an amtliches ungarisches Mate¬ rial, das Straßnoff von dem abenteuerlichen Nimbus entkleidet, den er sich schaffen wollte.]

Ignaz Straßnoff ist einer der erfolgreichsten Hochstapler unserer Zeit gewesen, gleichzeitig einer der typischsten. In ihm zeigen sich mit größter Deutlichkeit die hervorragenden Merkmale des Hochstaplers: der feste Wille, nicht zu arbeiten, gepaart mit schauspielerischer Begabung.

E.Wulffen zählt zu den bemerkenswertesten Eigenschaften des Hochstaplers: Eitelkeit, Genußsucht, Fähigkeit zur Autosuggestion, lebhafte Phantasie, Geistesgegenwart, die ihn auch in gefährlichen Situationen rettet, grenzenlose Verlogenheit. Mit folgenden Worten beschreibt er den Hochstapler:

„Da ist das täuschende, gefällige Mienenspiel, das offene, ehrliche Auge, die bestrickende Liebenswürdigkeit, die wohllautende Sprache, die gewandten Bewegungen, das ganze Auftreten mit seiner bestechenden, oft faszinierenden Sicherheit, die geschmackvolle Kleidung, zuweilen sogar Kostüm in Gestalt von Uniform, Diplomatenrock oder Priestergewand.“

Es ist nun leicht zu verstehen, warum unter den Hochstaplern sich so viele Juden befinden: ihre geistige Wendigkeit, Anpassungsfähigkeit, ihre angeborene Kunst der Verstellung, ihr Talent zur Nachahmung und Nachschaffung (daher die vielen jüdischen Schauspieler und Künstler!), nicht zuletzt ihre Skrupellosigkeit, Verlogenheit und der Mangel an Rechtsgefühl, — das alles sind Züge, die sie mit Hochstaplern gemeinsam haben. Wenn der Jude heute als „Russe“, morgen als „Pole“, dann als „Schwede“, als „Spanier“ und als „Deutscher“ auftritt — so ist das politische Hochstapelei, die das ganze Judentum seit Jahrhunderten zu einer hohen Kunst des öffentlichen Betruges entwickelt hat. Der Jude schauspielert und betrügt grundsätzlich, berufsmäßig, in der Regel, nicht als Ausnahme. Das ist die wichtigste Waffe seines Daseins- und Machtkampfes.

Die verschiedenen Arten der Hochstapelei sind außerordentlich mannigfaltig — angefangen vom kleinen jüdischen Handelsreisenden, der sich für einen Bankdirektor ausgibt, um einen armseligen Hotelbetrug zu begehen, oder dem abgefeimten Heiratsschwindler, der es auf das Sparbuch seiner Braut abgesehen hat, bis zum internationalen Gauner, der leichtgläubigen Frauen Geld entlockt und sogar gerissene Geschäftsleute übertölpelt. Als Geschäftsmann, Gutsbesitzer, Geistlicher, Soldat, reicher Privatmann, Forschungsreisender, Gelehrter, Sportsmann, ehrbarer Handwerker, biederer Bauer, Künstler, Versicherungsagent, Industrieller, Ingenieur erscheint der jüdische Hochstapler ebenso geschickt und selbstverständlich wie er auf politischem Gebiet bald als Demokrat, bald als Sozialist, bald als Konservativer und bald als Liberaler auftritt.

Die gesellschaftliche Sphäre, in der der Hochstapler „arbeitet“, ist durch seine besonderen Fähigkeiten und Neigungen bestimmt:
Straßnoff spielte die Rolle des Aristokraten, Ignaz Trebitsch aber, dessen bewegtes Leben hier erzählt werden soll, war Missionar, Politiker, Abenteurer und Spion.

Paks ist ein kleines ungarisches Nest, wo die Donau trüb und träge sich durch die weite ungarische Ebene wälzt. Dort lebte Nathan Trebitsch, ein frommer Jude — fromm und reich. Er kaufte das Getreide auf, das ungarischer Bauemfleiß geerntet hatte und verfrachtete es auf eigenen Schiffen. Zwei Töchter hatte er, die einst reiche Partien machen sollten, und zwei Söhne — der eine sollte Bankier werden und ist dann dem Wahnsinn verfallen, auf den anderen wartete die Laufbahn eines Lehrers, Sozialdemokraten und irgendwo in Amerika verschollenen Auswanderers.

1879 wird dem alten Trebitsch ein dritter Sohn, Isaak (oder „Ignaz“) geboren. Fromm, wie der Vater, ist auch der kleine Ignaz — dreimal am Tage ist er in der Synagoge, zweimal wöchentlich fastet er, treibt eifrigstes Talmudstudium. Seine Fähigkeiten sind erstaunlich, mit Hilfe eines Hauslehrers lernt er in einem Jahre alles Notwendige, um in die fünfte Klasse des Gymnasiums eintreten zu können. Mit 16 Jahren erklärt er, unbedingt Schauspieler werden zu wollen. Schauspieler? Gewiß. Denn Isaak Trebitsch ist von demselben Blut und Geist, wie Straßnoff, wie Salaban, wie Finkeistein, wie viele andere Juden, die auf der Bühne angefangen haben, um später ihre Talente an ihren Mitmenschen zu erproben.

Der Handel mit Getreide ist eine durchaus einträgliche Sache, und dem alten Trebitsch fehlt es nicht an Geld, um den Sohn nach Wien, Dresden, Fiume, Paris, London zu schicken — vielleicht vergißt er dort seine Theaterpläne. Er vergißt sie nicht und setzt seinen Wülen durch. In Budapest wird er Schauspieler, freilich nicht auf lange Zeit. Der Vater muß wieder herhalten, Ignaz reist nach Nord- und Südamerika.

Was er dort gesehen hat, beschreibt er, in echt Budapester Art — witzig, leicht, reportagenhaft, erotisch gefärbt — in den Zeitungen, wird ein bekannter Journalist, versucht sich in die Politik zu mischen. Einem jüdischen Jüngling in Ungarn schweben meist zwei Laufbahnen vor: Schauspieler oder Journalist. Nun, Trebitsch hat sie beide zugleich eingeschlagen und wird „Politiker“.

Befriedigt ist er jedoch nicht. Er hat die Welt kennen gelernt, Ungarn ist ihm zu klein. Das jüdische Blut in seinen Adern treibt ihn zum Weltbürgertum, und eben aus diesem Grunde will er die formellen Fesseln seiner Zugehörigkeit zur mosaischen Konfession ablegen. Sie könnten ihn stören in einer Welt, die noch nicht ganz vorurteilslos ist. Es macht ihm nichts aus, daß er deswegen mit seinem Vater brechen soll, Familiensinn gehört nicht zu seinen Schwächen.

In Hamburg trifft er mit protestantischen Missionaren zusammen, die unter Juden wirken. Dort tauft ihn sein früherer Glaubensgenosse, ein Dr. Frank. Religion Nr. 2 ...

Mehr als das, Trebitsch wird Priester der irisch-reformierten Kirche und geht als Missionar nach Kanada, wo er eingewanderte Juden zu bekehren hat. Seine Erfolge sind aufsehenerregend, denn er hat den ganzen Talmud im Kopf, er kann genau so gut wie seine Opponenten jedes Argument umdrehen, kann alles beweisen und auch alles widerlegen. Mit seinen Juden sitzt er nun stundenlang zusammen, Rede und Gegenrede ertönen, alle freuen sich an den unmöglichsten Spitzfindigkeiten und Haarspaltereien. Wie sie es aus dem Cheder gewöhnt sind, fangen sie an, sich mit dem Oberkörper zu wiegen, ihre Stimmen werden singend. Der bessere Dialektiker, der geschicktere Jude, ist Trebitsch, die Übertritte der Juden werden immer zahlreicher.

Und dann kommt es zum großen Krach: Trebitsch verlangt freie Station und 85 Dollar Gehalt, der Kirchenausschuß will ihm aber nur 60 Dollar bewilligen, außerdem soll seine Tätigkeit kontrolliert werden. Trebitsch ist empört, er schmeißt die Tür zu — und geht zur Konkurrenz. In kürzester Zeit tritt er zur anglikanischen Hochkirche über, die ihm die gewünschten Dollars in Aussicht gestellt hat. Trebitsch ist nun 23 Jahre alt, er hat bereits seine dritte Religion, er glaubt nicht an ein Weiterleben nach dem Tode, er ist nicht weit davon, Gott überhaupt zu leugnen, der Priester Trebitsch.

Ein Jahr später ist er bereits in England, versteht es, sich an den Erzbischof von Canterbury heranzumachen und wird Pfarrer in Appledore, Grafschaft Kent. Für Trebitsch und seine Frau folgen nun Monate friedlichen und stillen Lebens: Gottesdienst, Taufen, Beerdigungen, seelsorgerische Besuche, hier und da eine Einladung von einem benachbarten Gutsbesitzer. Das ist alles. Keine Abwechslung, keine „geistigen Interessen“. Keine Möglichkeit, eine große Rolle zu spielen, Aufsehen zu erregen, viel Geld zu verdienen — kurz, es ist kein Leben für Trebitsch. Der „Pfarrer“ kann dies friedliche Dasein kaum ertragen, mit Sehnsucht denkt er an die „Welt“, erinnert sich seiner glänzenden Journalistenzeit, studiert wieder Politik und Volkswirtschaft. Schon drei Jahre betätigt er sich als Geistlicher — es ist nicht zum Aushalten, diese Rolle fällt ihm zu schwer.

Da kommt das große Glück — eine Erbschaft, eine genügend große Erbschaft. Keinen Augenblick zögert Trebitsch. Den Rock des Geistlichen hängt er an den Nagel, zieht nach London, richtet sich ein. Der 24 jährige ungarische Jude ist ehrgeizig — er will Mitglied des ehrwürdigsten aller Parlamente, des englischen werden. Warum auch nicht? Er ist klug, geschickt, anpassungsfähig, hat Geld. Nur ein Hindernis steht ihm im Wege, der jüdische Name. Damit wird er im Handumdrehen fertig. Isaak Trebitsch, dessen Großvater noch Schlesinger hieß, verwandelt sich in einen echt englischen „Timothy Lincoln-Trebitsch“. Einen geeigneten Start findet er bei den Temperenzlern, denen er seine glänzenden rednerischen Fähig¬ keiten zur Verfügung stellt. Dann kommt er in nahe Beziehung zu einem Philanthropen und Schwerindusiriellen. In dessen Aufträge macht er ausgedehnte Reisen und treibt sozialpolitische Studien. Ein Riesenbüro wird organisiert, hervorragende Gelehrte arbeiten in Trebitschs Aufträge — ein umfangreiches Standardwerk über Sozialpolitik wird vorbereitet.

Dies alles bringt Trebitsch in Berührung mit zahlreichen Politikern, und es gelingt ihm 1910, sich als liberaler Kandidat bei den Wahlen aufstellen zu lassen. Sein feuriges Temperament, sein sprühender Witz, sein beißender Sarkasmus machen Eindruck auf die Wähler — er wird Mitglied des Parlamentes.

Ein märchenhafter Aufstieg! Trebitsch ist 31 Jahre alt, hochgewachsen, kluge schwarze Augen, volle Lippen, das regelmäßige Gesicht des sephardischen Westjuden. Er ist untadeliger Gentleman, britisch bis in die Fingerspitzen, gescheit, belesen, von den besten Umgangsformen, ein tüchtiger Organisator, sehr guter Redner, gefürchteter Opponent. Er ist auf dem Höhepunkt seines Lebens angelangt, das bisher zwar seltsam und sprunghaft, nicht aber verbrecherisch gewesen ist.

Könnte er seine innere Unruhe bezähmen, würde er mehr Ausdauer haben, so wäre er berechtigt, auf einen weiteren, noch glänzenderen Aufstieg zu hoffen. Aber er will es nicht und kann es nicht: er hat weder Ideale, noch höhere Lebensziele, er kennt keine Hemmungen, nur zu einem drängt es ihn — immer wieder in neuen glänzenden Rollen aufzutreten und sich Geld und Macht zu verschaffen.

In seinem Leben macht sich eine bedenkliche Wendung bemerkbar. Das Parlament interessiert ihn nicht mehr. Er ist noch immer der englische Gentleman, aber seine Tätigkeit verlegt er nach Galizien. Dort weht eine heimatliche Luft, dort kann man mit öl spekulieren, viel Geld verlieren, aber noch mehr gewinnen. Wo sind die Zeiten, in denen Trebitsch wegen 25 Dollar Lärm schlug? Jetzt geht es um Hunderttausende, ja um Millionen. Seine ganze freie Zeit widmet er den galizischen Ölfeldem, eine Meute von Vermittlern, Courtage- und Provisionsjägem, von Maklern, Advokaten, Schiebern, halben Verbrechern und ganzen Gaunern begleitet ihn — die Leute heißen Rosenthal und Rosenblum, Pinsker und Jontefsohn. In ihrer Gesellschaft taut Trebitsch auf. Endlich hat er „Menschen“ um sich, mit denen man reden kann, wie einem der Schnabel gewachsen, unter denen er sich so geben kann, wie er ist — ein Jude, der Geschäfte machen will. Beinahe vergessen ist die Maske des „Timothy“, frech grinst die Fratze des Isaak.

Rasch sammelt sich das Geld in Trebitschs Hand, aber der Krieg zerreißt alle Fäden.

Trebitsch ist selbstverständlich „Brite“, er will nichts gemeinsames weder mit Deutschen, noch mit Ungarn haben, er stellt sich seiner Wahlheimat zur Verfügung, um die „Hunnen“ zu bekämpfen. Das soll nicht bedeuten, daß er bereit wäre, auf den Schlachtfeldern sein Leben zu riskieren — nein, Soldat sein ist kein jüdischer Beruf. Wohl aber macht er sich anheischig, Briefe, die in deutscher oder ungarischer Sprache geschrieben sind, zu zensieren.

Nichtsdestoweniger wird Trebitsch verdächtigt. Man behauptet, er sei ein Spion, scheele Blicke begleiten ihn in seinem Klub, man tuschelt hinter seinem Rücken. Trebitsch flieht nach Amerika. Und nun geschieht etwas Unerwartetes, er entpuppt sich mit einemmal als glühender Hasser der Engländer. Kaum in New York gelandet, schreibt er eine Reihe von Artikeln, in denen er die alleinige Schuld am Weltkriege England zuschiebt und mit tödlichem Haß seine „zweite Heimat“ begeifert. Er selbst sagt von diesen Artikeln folgendes : „Ich legte los, erdichtete die tollsten Märchen, daß den Lesern das kalte Gruseln mit kalten Spinnenfingern über den Rücken lief. Kein Wort war wahr an der Sache.“ [Anm.von mir: Er hat das nicht erdichtet - es ist die volle Wahrheit, die er aber logischerweise niemals als solche offen stehen lassen durfte.]

Dieser plötzliche Haß gegen England, wo er zum geachteten und reichen Manne emporgesliegen war, wäre bei jedem Nichtjuden schwer zu verstehen. Beim Juden Trebitsch jedoch war der Haß selbstverständlich — ob gegen England oder gegen Deutschland ist unwesentlich. Er haßte als Jude sicherlich beide gleichermaßen.

Fünfzehn Jahre lebte er unter Gentlemen und war um der Karriere willen gezwungen, ihre Lebensart zu teilen, ihre Lebensauffassung nachzuahmen, was in krassestem Widerspruch zu den Instinkten eines jüdischen Vagabunden und Hochstaplers stand. Fünfzehn Jahre mußte er sein wirkliches Ich unterdrücken — seine blinde „Wut gegen England“ (seine eigenen Worte) war die Reaktion auf die Unterdrückung seiner wahren Natur, die Verdrängung seiner Instinkte. Zu lange mußte der Hochstapler den Anständigen mimen, der Jude den Briten ...

Auf Englands Betreiben wird Trebitsch verhaftet, ihm werden Spionage und Fälschungen zur Last gelegt. 1915 kommt er zum erstenmal in ein Gefängnis, ein amerikanisches Gefängnis. Bald ist er gut Freund mit den verhafteten Berufsverbrechern und kann manches von ihnen lernen. Nicht ohne Behagen gedenkt er dieser Zeit in seinen Memoiren — das waren wieder Kerle, mit denen man ein Herz und eine Seele sein konnte. Den Behörden bietet er sich an, um deutsche chiffrierte Telegramme zu entziffern. Das bringt ihm verschiedene Erleichterungen, er darf die Stadt besuchen und nutzt die Gelegenheit zu Sektgelagen mit Dirnen in Kneipen und Kaschemmen. Vor elf Jahren war er Pfarrer, vor fünf Jahren Member of Parliament, vor kaum einem Jahre reicher Ölquellenbesitzer. Vergessen ist alles, zwischen Geldschrankknackern und Zuhältern sitzt er, ein buntbemaltes Straßenmädchen auf den Knien, es knallen die Pfropfen. Es lebe das lustige Leben!

1916 wird er an England ausgeliefert. Für die Fälschung einiger Akzepte erhält er eine Strafe von drei Jahren Zuchthaus. Zuchthaus — das klingt schrecklich! In Wirklichkeit wird Trebitsch „krank“, kommt ins Hospital, wo er beinahe die ganze Zeit in einem geräumigen, hellen Zimmer mit Dampfheizung wohnt. An Geschicklichkeit und Verstellungskunst hat es Trebitsch niemals gefehlt ...

1919 wird er in Freiheit gesetzt und aus England ausgewiesen. Er gelangt nach Berlin. Dort schreibt er Artikel und interessiert sich für Politik. Wem soll er sich nun anschließen ? Den Linken ? Nein, da sind schon sowieso so viele Juden, und außerdem glaubt Trebitsch nicht an die Stabilität eines parlamentarischen Regimes in Deutschland. Er beschließt daher, sein Glück bei den Rechten zu versuchen. Er lernt Oberst Bauer kennen, macht Reisen nach Doom und Wieringen, wird aber weder vom Kaiser noch vom Kronprinzen empfangen, bietet überall seine Dienste an, schmiedet Pläne und hofft, ein Bündnis der deutschen Monarchisten mit Sowjetrußland einerseits und den russischen Monarchisten andererseits auf die Beine zu bringen, kümmert sich um finanzielle Fragen, ungerufen erscheint er überall, und seine Selbstsicherheit ist so groß, daß man nicht weiß, was man mit diesem ungarischen Juden, der den englischen Namen Lincoln trägt, anfangen soll.

Es kommt der Kapp-Putsch. Trebitsch dringt in die Reichskanzlei ein, findet ein leeres Zimmer, etabliert sich dort in größter Seelenruhe und ernennt sich selbst zum Pressechef der neuen Regierung. Am nächsten Tage wird ihm leider in eindeutiger Form nahegelegt, zu verschwinden.

Trebitsch befolgt den Rat, verschwindet und taucht—in München wieder auf. Er erzählt von seiner „ausschlaggebenden Rolle“ beim Kapp-Putsch, erfindet tausend Geschichten, schmiedet neue Pläne, macht sich wichtig und breit, obwohl ihn niemand ernst nehmen will. Sein neuester Plan ist, eine „gegenrevolutionäre Bewegung zu entfachen“, deren Mittelpunkt in Budapest liegen soll. Großangelegte Verschwörungen verbrauchen viel Geld. Woher es nehmen? Um einen Ausweg ist Trebitsch nicht verlegen — er bereitet alles vor, um falsche Sowjet-Banknoten zu drucken: Papier, Farbe, Pressen. Im Zuchthause hat er viel Nützliches über Falschmünzerei gelernt.

Indessen hapert es mit der Ausführung des Planes von Trebitsch. Es gibt Eifersüchteleien und Streitigkeiten, man gönnt Trebitsch nicht die Rolle, die er für sich beansprucht. Eines Tages kommt es zum offenen Bruch, und schnurstracks begibt sich Trebitsch zum Leiter des französischen Nachrichtendienstes Muzet. Trebitsch hat schon soviel Religionen und Nationalitäten gewechselt, daß eine Änderung seiner politischen „Orientierung“ ihm nicht im geringsten schwer fällt. Über seine Unterredung mit Herrn Muzet berichtet Trebitsch mit folgenden klassischen Worten:

„Muzet bot mir 25.000 Tschechenkronen an.

Ich wies sie zurück.

Er bot erhöht 50.000 an. Die nahm ich.

Was sollte ich anderes machen?“

Was sollte ein Jude wohl auch anderes machen?

Die Zusammenarbeit mit den Franzosen will jedoch nicht gedeihen, sie drohen sogar mit Verhaftung. Trebitsch geht daraufhin zu den Tschechen und bietet ihnen Dokumente für eine halbe Million Kronen an. Mit „freiem Geleit“ fährt er nach Prag, verfaßt dort ein Memorandum von 58 Seiten und bekommt 200.000 Kronen Anzahlung. Mit den restlichen versprochenen 300.000 Kronen machen die Tschechen Schwierigkeiten, und Trebitsch hat die Stirn, die tschechische Regierung zu verklagen! Die Tschechen antworten mit einer Betrugsanzeige — Trebitschs Dokumente sollen gefälscht sein. Er wird verhaftet, seinen Gegnern gelingt es jedoch nicht, vollgültige Beweise der Fälschung vorzubringen, und das Verfahren wird eingestellt.

Jetzt beschließt Trebitsch, das undankbare Europa zu verlassen, einen längst gehegten Plan zu verwirklichen und nach China zu gehen, um dort „als Reorganisator, denn diesen Beruf hatte ich mir jetzt ausgewählt“, zu wirken. Sein Ziel ist die Provinz Setschuan, an der Grenze von Tibet. Nach wenigen Tagen tut er sich zusammen mit einem chinesischen General und fängt mit der Eroberung einer Provinz an. Dann wird er Ratgeber des Generals Wupeifu und verspricht ihm, eine Anleihe in Europa zu erwirken. Mit großem Pomp fährt Trebitsch, nun zum „Botschafter“ avanciert, nach Italien. Trebitsch ist in seinem Element, er kann Geschäfte machen, märchen-hafte Geschichten erzählen, mit seinen Erfolgen prahlen, spionieren und Nachrichten sammeln. Ein paar Chinesen hat er mit, er hat sie in goldstrotzende Uniformen gekleidet und gibt sie für hohe chine¬ sische Offiziere aus. Doch nun blamiert sich Trebitsch auf das er¬ bärmlichste. Ein kleiner Möbelfabrikant aus Wien stellt sich vor als Vertreter eines „Bankenkonsortiums“ und verhandelt mit Trebitsch über eine Anleihe von 25 Millionen Dollar — wofür Trebitsch alle möglichen und unmöglichen Konzessionen verspricht. Aus der ganzen Sache wird nichts, denn der Wiener besitzt keinen roten Heller. Der Meister aller Hochstapler ist auf einen noch größeren Gauner gestoßen. Unverrichteter Sache muß Trebitsch nach China zurück, vorher wird er noch in Zürich wegen Paßvergehens verhaftet.

Trebitsch ist müde, auch ist er durch seinen Mißerfolg diskreditiert — er geht in ein buddhistisches Kloster. Dort trifft ihn ein schwerer Schicksalsschlag. Sein Sohn John, der in London lebte, wird als Mörder gehenkt (es soll ein Totschlag in trunkenem Zustande gewesen sein).

Unstet wandert nun Trebitsch mehrere Jahre durch China, von Zeit zu Zeit besucht er Europa, schreibt gutbezahlte und über alle Maßen sensationelle Artikel und Memoiren, wird dann und wann verhaftet und zur Grenze abgeschoben. Endlich findet er wieder in einem Buddhistenkloster Ruhe. Eine neue, die vierte (oder ist es die fünfte) Religion nimmt er an und wird Abt des Klosters zur Erhabenen Erleuchtung. Es wird jedoch behauptet, daß diese Ruhe nur eine scheinbare sei.

Das ist das staunenswerte Leben des Isaak Trebitsch. In welchen Verwandlungen wird er noch erscheinen?

Die Persönlichkeit Trebitschs ist außerordentlich interessant. Gewiß, es fehlt ihm an Ausdauer und innerem Gleichgewicht, aber eben dieses Unausgeglichene in seinem Wesen läßt bei ihm die typischen Eigenschaften des Juden besonders kraß hervortreten. Er besitzt glänzende Fähigkeiten. Im Nu kann er einen fremden Gedanken begreifen oder einen Plan ausarbeiten. Seine Anpassungsfähigkeit an die Umwelt erlaubt ihm je nach Bedarf, als Ungar, als Engländer, als Deutscher, sogar als Eiferer der chinesischen Revolution zu erscheinen, ohne daß er dabei unecht wirken würde. Er kennt keine Muttersprache, kein Vaterland, keine Religion, er ist ein sich ewig wandelndes und sich anpassendes Chamäleon, mit gleichem Erfolg kann er die Rolle des Industriellen, des Missionars, des Politikers, des Verschwörers spielen — er hat keine eigene Natur, keinen eigenen Glauben, keine eigene Persönlichkeit, es sei denn diejenige, die sich unter galizischen Spekulanten oder in den Kaschemmen New Yorks gezeigt hat. Trebitsch ist kein Schwerverbrecher, wie Straßnoff, mit dem er das Schauspielertalent gemeinsam hat, aber seine Unbedenklichkeit in der Wahl der Mittel ist unbegrenzt, es macht ihm nichts aus, als Fälscher, Spion oder Falschmünzer aufzutreten und auf das Gebiet des Kriminellen überzugehen. Sein Temperament ist unstet und heftig, er läßt sich zu Affekthandlungen hinreißen — in seinen Memoiren kehrt immer wieder der Ausdruck „Ich war wütend“. Zu einem schöpferischen Gedanken ist er unfähig, unnachahmlich hingegen in der Verwertung fremder Ideen. Immer und überall ist ihm sein eigenes Ich Selbstzweck und das einzige absolute Maß aller Dinge. Unschöpferisch, aber klug, wurzellos, verlogen und wendig — so ist Trebitsch, der Jude.

So ist auch ein anderer Jude — der dritte in der Reihe der großen Hochstapler der Gegenwart — Finkeistein, gebürtig aus Bialystok. Ein Meister in der Kunst der Verstellung und der Lüge, skrupellos, machtgierig und weltklug, im Grunde seines Herzens feige und grausam — dieser Steckbrief gilt nicht nur für Ignaz Straßnoff und Trebitsch-Lincoln, sondern auch für Finkeistein, gegenwärtig Außenkommissar der Sowjetunion.

Umgebung und Veranlagung ließen Straßnoff zu einem Abenteurer des Geschäfts, Trebitsch zu einem Abenteurer der Konfession und Finkeistein zu einem Abenteurer der Politik werden. Es ist kein großer Unterschied, ob Straßnoff als „Ministerialrat Géza Bérthesy“ oder Finkelstein als „Exzellenz Litwinow“ auftritt. Nur die Ergebnisse sind verschieden, vielleicht auch das Ausmaß des angerichteten Schadens, durch den der politische Hochstapler Finkelstein alle bisherigen jüdischen Betrüger weit in den Schatten stellt. Zwischen diesen jüdischen Gaunern gibt es keinen wesentlichen Unterschied, sondern nur einen Unterschied in der Art und Weise und in den Ausmaßen des Betruges.

Eine genaue Erforschung aller bisher zugänglichen Quellen ergibt folgendes Bild jenes „Roten Diplomaten“:

Meier Wallach stammt, wie die Mehrzahl der Bolschewiki, aus einer ostjüdischen Familie. Seine Eltern lebten vermutlich im Ghetto von Bialystok. Von seinen Geschwistern sind fünf bekannt geworden, die alle verschiedene Familiennamen tragen.

Die Memoiren Trebitschs sind auch in deutscher Sprache unter dem marktschreierischen Titel „Lincoln-Trebitsch, der größte Abenteurer der Welt“ erschienen.

Sein ältester Bruder Leo lebt seit 1905, dem Jahre der ersten Revolution, in San Fraruisko und übt dort in der 4. Avenue Nr. 628 den ehrenwerten Beruf eines Büglers von Herrenartikeln aus. Er erzählt, daß ,unser eigentlicher Familienname Poljanski war, aber mein Bruder Maxim, den man schon in seiner frühesten Jugend für eine politische Persönlichkeit ansah, legte sich aus diesem Grunde eigenmächtig den Namen Meier Wallach bei. Als er jedoch danach nach Deutschland floh, war er auf einmal Gustav Graff geworden, während er noch damals Litwinow hieß. Soviel mir jedenfalls bekannt ist, hat er nie den Namen Finkelstein geführt."

Allerdings nennt sich seine Schwester Esther Finkelstein. Ihr geht es recht schlecht, da vor einem Jahr ihr Mietsherr in Warschau sie auf die Straße setzte, weil sie hundert Mark Rückstände nicht bezahlen konnte. Sie beklagte sich damals sehr, daß ihr großer Bruder ihr gar keine Hilfe leisten wolle.

In Irland lebte vor dem Kriege noch eine zweite Schwester. Das war die Rebekka. Sie nahm Wallach immer auf, wenn ihm in England der Boden unter den Füßen zu heiß wurde. Was sie heute macht, ist leider unbekannt.

Dagegen ging der Name eines weiteren Bruders durch alle Zeitungen. Es ist der Sawelij (Salomon), auf den wir noch näher zu sprechen kommen.

Der dritte Bruder hört auf den Namen eines Rabbi Jankel Wallach und wohnt in Bialystok, Lodz und Warschau, je nachdem. Bruder Jankel aber, ein älterer, schmutziger Rabbiner mit Ringellöckchen vor den Ohren, behauptet, den Namen seines Bruders genau zu wissen. Er hieße in Wirklichkeit Meier Moises Wallach — wobei Meier ,Licht‘ bedeuten soll. Jankel, dem das traurige irdische Los zugefallen ist, als armer Rabbiner für das Seelenheil seiner weltlichen Brüder zu sorgen, läuft eines Tages auf den Bahnhof, um bei seinem Bruder, dem Genossen Volkskommissar, auf der Durchfahrt zu schnorren. ,Meier! Meier! *, so ruft er über den abgesperrten Bahnhof, und wirklich darf er einige Minuten mit ihm über den Bahnsteig wandern. Leider, leider spricht er so viel von dem Geld, das der mächtige Meier Wallach doch haben muß, daß dieser ihm schließlich eine Zigarre schenkt und es dann furchtbar eilig hat mit der Abfahrt. Gedeckt von einer Kohorte ausgesuchter Leibwächter, fährt Meier als Litwinow nach Genf.

Dort aber wird er über Abrüstungsfragen sprechen, über die sowjetische ,Definition des Angreifers", während in der Sowjetunion die Rote Armee der Weltrevolution wächst und wächst, um im geeigneten Moment einem Umsturz in anderen Ländern hilfreich beistehen zu können. Aber das wird dann ja kein ,Krieg' sein, es wird keinen Angreifer geben, den man definieren könnte, sondern die ,Armee der Bauern und Arbeiter' würde nur einen militärischen Spaziergang unternehmen. — Damals muß sich Jankel noch einmal über den Geiz des Bruders Meier beklagen, da er sich einmal an ihn um eine Unterstützung wandte, als er krank war. Nach langem Warten erhielt er endlich vom Sekretär Litwinows die Antwort, daß Genosse Minister Litwinow nicht in der Lage sei, Geld über die Grenze mitzunehmen. Auch der Sohn des Rabbi Jankel, Amei Wallach, der sogar persönlich nach Moskau fuhr, wurde dort von der Tochter Meiers,Tanja in höchst eindeutiger Weise abgewiesen.

Aus diesem Milieu stammt Meier Wallach. Das ist ihm sehr zustatten gekommen, denn gerade die gefährlichsten der Bolschewiki, Menschewiki und ,Sozial‘-Revolutionäre stammen aus dem Ghetto der litauischen, polnischen und südrussischen Städte. Man verstand sich untereinander. In den geheimen Verschwörerversammlungen, in denen die feigsten Attentate vorbereitet wurden, fand sich eine Gesellschaft zusammen, die auch organisch durchaus zusammengehörte und als deren Prototyp überhaupt Wallach anzusehen ist. Er war einer der tätigsten Verschwörer. Schon damals reiste er in ganz Europa herum, mit dem Gelde, das die armen Bauern des Kaukasus gesammelt hatten. Karl Woltz, einer der Detektive der Ochrana, erzählt, wie er 1902/03 oft vor einem kleinen Hotel in der Neustädtischen Kirchstraße in Berlin gestanden habe, um Tag und Nacht einen,schwerreichen Russen' namens Wallach zu überwachen. ,Ja, Wallach, der sich später den Namen Litwinow zulegte, war damals ein Anführer der russischen Terroristen, der seine Leute in Berlin mit Geldmitteln versorgte. Meine Aufgabe war es nicht etwa, möglichst viele Verhaftungen vorzunehmen, sondern geheimen Fäden nachzugehen, die in den russischen Nihilistenorganisationen von einer europäischen Hauptstadt zur anderen führten.'

Der Bruder Jankel weiß zu erzählen, wie Wallach nach Ableistung seines Heeresdienstes in einem Regiment des Kaukasus (das jetzt Litwinow-Regiment heißt) in einer Bindfadenfabrik zu arbeiten begann. Dort bereits ,zog er die Fäden' der Revolte von einer Verschwörerzentrale zur anderen, bis er endlich verhaftet wurde. Während seines zweijährigen Aufenthaltes im Gefängnis lernte er zwei andere Juden, Rosenfeld (Kameneff) und Apfelbaum (Sinowjew) kennen und wurde vertraut mit der ,Ideenwelt' des Bolschewismus. Er entkam im Verlaufe einer Gefängnisrevolte. Unter falschem Namen reiste er, genau wie heute, nach Hause. Bei einer Generalamnestie wurde Meier begnadigt und arbeitete dann in einer Zuckerfabrik des reichen Barons Ginsburg (eines der ,Freunde‘ von Rasputin!), der seinen Rassegenossen bald zum Direktor mit 20.000 Mark Gehalt ernannte. Da hörte selbst für Meier der Sozialismus auf. Daß er aber seine bisherigen Freunde weiter mit Geld unterstützte, wurde schließlich entdeckt, und Meier kam zum zweitenmal ins Gefängnis. Dreizehn Monate blieb er darin, und dann begannen seine großen Reisen nach Deutschland, in die Schweiz und nach Paris, wo er mit Bronstein (Trotzki) und Uljanow (Lenin) endgültig Mitglied der Verschwörung gegen die Welt wurde. Später betätigte sich Wallach-Litwinow als Schatzmeister der Terroristenorganisation und verlegte seinen Wohnsitz für lange Zeit nach England.

Die gesamte Zeit nach seiner Verhaftung verbrachte Wallach mit der typischen Tätigkeit des Bolschewiken: Organisation der Verschwörung, illegalem Waffenkauf und -transport, Vorbereitung von Attentaten, zu deren Ausführung er allerdings selbst keinen Mut hatte. Die bolschewistische Jüdin S. M. Posner hat in ihrem Buch ,Die erste Kampforganisation der Bolschewiki" vielerlei zusammengestellt, was als urkundliche Belege über die bolschewistische Verschwörung dienen kann. Litwinow-Wallach entwirft darin selbst ein Bild seiner Tätigkeit, das ein bezeichnendes Licht auf seinen Charakter wirft und gleichzeitig beweist, daß seine heutige ,Polilik‘ nur die Fortsetzung der alten mit anderen Mitteln darstellt. LitwinowWallach hat das Wort:

,... Im Sommer 1905 kam zu mir nach Riga Burenin und teilte mit, daß Gapon gemeinsam mit den Sozialrevolutionären in einem schottischen Hafen Waffen auf einen Dampfer verladen habe (John Grafton), ohne sich um die Vorbereitung des Empfanges gekümmert zu haben."

Dazu bemerkt die Posner, daß sich über die Frage der Waffenlieferung in dem Schriftwechsel Lenins und der Krupskaja mit den revolutionären Organisationen vom Jahre 1905 folgender Brief von ,Felix (Litwinow) aus Riga befinde (Archiv des Lenininstituts, Brief Nr. 691):

,26. 9. Liebe Freunde! Mich verfolgt der Gedanke über die Lieferung von Waffen. Ich könnte für die Waffen die vorherigen Wege vollkommen freilegen, jedoch wo soll man Geld hernehmen? Ich bin bereit, dem Teufel meine Seele zu verkaufen für das verfluchte Metall ... Jedoch sind Gewehre, besonders zusammenlegbare Mausergewehre, notwendig. Pyroxilin und Sprengstoff können wir durch unsere Artilleriesoldaten bekommen. Die Minenkompanie in der Festung ist für uns und lechzt nach Kampf .. /

Litwinow fährt fort:

,Die Sozialrevolutionäre wandten sich an das Zentralkomitee unserer Partei, um Hilfe, und nun brachte mir Burenin vom ZK. den Auftrag, die Angelegenheit in die Hand zu nehmen.

Nach dem Studium der Karte des Baltikums entschied ich mich unter Umgehung der offenen Häfen für die Insel Nargo in der Nähe von Reval. Ich begab mich sofort auf die Insel, umschritt sie und stellte die zahlenmäßige Stärke der auf ihr befindlichen Grenzposten sowie die Bedingungen der Bewachung fest ... Wir verschrieben uns aus Petersburg und Reval eine zuverlässige Gruppe von Studenten und Arbeitern und schritten sofort ans Werk ... Des Nachts, mit Spaten bewaffnet, begaben wir uns ans Ufer, hoben eine Grube aus, bedeckten sie mit Reisig und darüber mit Erde. Alle arbeiteten kollegial ... Wir hatten nicht lange zu arbeiten. Nach einer Woche erreichte uns die Nachricht, daß der John Grafton' in den finnischen Schären zerschellt sei.‘

Ein gewisser J. Luter, der in dem Buch der Posner einen Beitrag zu der gleichen Angelegenheit liefert, bemerkt noch interessanterweise, wie sich die deutschen Marxisten zu der Frage des Waffenschmuggels und der verhafteten Genossen stellten. "Im August 1906, als in Hamburg ein gewisser Fehlschlag erfolgte, wurden drei Mann mit Sute an der Spitze verhaftet ... Da die Konnossements, auf die die Waffen abgeschickt waren, nicht abgefangen worden waren und die Polizei nur Unterlagen über den Ankauf von Waffen hatte, konnten mit Hilfe von Karl Liebknecht die verhafteten Genossen befreit und nach Dänemark gebracht werden.'

Sie steckten alle unter einer Decke. Aber auch die ganz Großen, z.B. Uljanow (Wladimir Iljitsch Lenin), waren direkt beteiligt. In einer Fußnote desselben Buches heißt es weiter: ,Nach den Erinnerungen von N. Burenin lagen die Dinge folgendermaßen: Als L. Krassin erfuhr, daß die Sozialrevolutionäre den Bolschewisten vorschlagen, den Empfang der Waffen vom Dampfer John Grafton zu übernehmen, und daß Gapon, der sich zur Zeit im Auslande aufhielt, in dieser Angelegenheit eine große Rolle spiele, entsandte er N. Burenin nach Genf zu Wladimir Iljitsch. Nachdem er von Wladimir Iljitsch seine Instruktionen empfangen hatte, reiste Burenin nach London, wo er mit Gapon zusammentraf.'

Es ist auch erwiesen, daß Litwinow-Wallach mit dem in der ganzen Welt berüchtigten jüdischen Verschwörer, Verbrecher und Provokateur Asew zusammengearbeitet hat, der uns auch noch beschäftigen wird. Posner stellt fest, daß ,die handelnden Personen von finnischer Seite Konni Zilliaukus (Aktivist), von russischer Seite die Sozialrevolutionäre Asew und Rutenberg waren. ,An dieser ganzen Angelegenheit nahm auf seiten der Sozialrevolutionäre der Provokateur Asew hervorragenden Anteil. Konni Zilliaukus bemerkt dazu: ,An allen diesen Beratungen nahm selbstverständlich Asew teil, der nicht nur in alle Einzelheiten der ausgearbeiteten Pläne, sondern auch in die Aufgabe jedes einzelnen Teilnehmers eingeweiht war."

Der Name Asew ist typisch für das ganze Milieu der Verschwörer, Verbrecher, Verräter, Juden und Spitzel, in dem sich Wallach bewegte und betätigte. — Wozu dienten denn nun diese dunklen Waffenschiebungen? Auch dies sagt uns das Buch der Posner. Der allgemeine Plan war folgender: Waffen und Ausrüstungen sollten von einem Frachtschiff zu einem vorher vereinbarten Punkt des Finnischen Meerbusens gebracht, die Fracht dort auf zwei andre Schiffe verladen und nach Petersburg geschickt werden. Es sollten insgesamt 12.000 Mann bewaffnet werden. Zur Ablenkung der Polizei sollten Landhäuser in Brand gesteckt und Zarenschlösser in der Umgebung von Petersburg als Signal zum Aufstand gesprengt werden. Im ganzen wurden bei dieser Unternehmung 15.000 Gewehre, 3.000 Revolver und mehrere Tonnen Dynamit transportiert. Als alles mißlungen war, schreibt ,Felix* (Litwinow):

,Hätten wir das Geld (100.000 Rubel), welches die Finnen und Sozialrevolutionäre für ihr unglückliches Schiff ausgegeben haben, würden wir unseren Empfang von Waffen sicherer stellen ... Ich reiste auf ein Inselchen und richtete dort Entladeplätze wenigstens für einen Schoner ein, das Schiff ist jedoch zum verabredeten Zeitpunkt dort nicht eingetroffen und tauchte erst einen Monat später irgendwo in den finnischen Gewässern auf. Das Ende ist Ihnen natürlich aus den Zeitungen bekannt. Der Teufel weiß, wie das schmerzt!"

Litwinow-Wallach erzählt in dem angeführten Buch noch von einem weiteren Waffentransport aus dem Jahre 1906. Er vollzog sich in der gleichen Weise wie der beschriebene. Wir geben ihn deshalb nur in wenigen Worten wieder. Nach Niederschlagung des ersten bolschewikischen Aufstandes in Moskau lebte Wallach auf den Paß eines Ludwig Wilhelmowitsch Nitz und redigierte das Bolschewikenblatt ,Nowaja Shisnj‘. Als dieses verboten wurde, floh er ins Ausland. Im Aufträge des Zentralkomitees schlug ihm Krassin (,Nikititsch) vor, entweder Vorträge für Maxim Gorki in den USA. zu organisieren oder aber den weiteren Ausbau des Waffenschmuggels für Transkaukasien in die Hand zu nehmen. Es ist bezeichnend, daß Wallach das letztere wählte. Von Paris aus suchte er einige Tausend Gewehre, System Mauser und Mannlicher, einige Dutzend Maschinengewehre und Handfeuerwaffen sowie Munition zu kaufen. In Hamburg setzte er sich unter der Maske eines Offiziers der Republik Ecuador mit einem dänischen Offizier in Verbindung und kaufte Maschinengewehre. Er wurde dabei unterstützt von dem damals in Lüttich studierenden B. S. Stomonjakow, dem derzeitigen Sekretär der II. Internationale Camille Huysmans, De-Bruker und Luter. Letzterer, der damals in Deutschland unter dem Namen Eugen Pierre lebte, berichtet an anderer Stelle desselben Buches über diesen Waffenkauf. Litwinow hat ihn damals gebeten, für ihn, ,Budu‘, ,Kamo‘ und einen ,kahlköpfigen Menschewisten in Berlin Quartier zu beschaffen. Luter brachte die beiden letzteren in einem Absteigequartier in der Elsässer Straße unter, die anderen im Hotel ,Zum roten Adler 4 in der Friedrichstraße. Es wurden dann in Hamburg 500 Mauserpistolen, 9 Maschinengewehre, 1.000 kg Dynamit und 3 Millionen Karabinerpatronen gekauft. Luter schreibt wörtlich:

,Eben bei dieser Abnahme nahm Maxim Litwinow als Offizier der Republik Ecuador und als Mitglied der Kommission teil. Zum Andenken zerschoß er aus einem Maschinengewehr sein Taschentuch. Hat Maxim Maximowitsch sich dieses Andenken aufbewahrt?

Wir nehmen an, daß Litwinow-Wallach sich inzwischen ein neues Taschentuch gekauft hat, um sich den Schweiß von der Stirn zu wischen, wenn er diesen Bericht liest.

Litwinow-Wallach berichtet weiter, daß er durch die mazedonischen Revolutionäre und einen ihrer Führer, Naum Tufektschieff, die Erlaubnis der bulgarischen Regierung einholte, um die Waffen angeblich zur Unterstützung der Armenier gegen die Türken über Warna nach Armenien zu schicken. Bei dem Transport der Waffen aus Belgien und Deutschland über Österreich-Ungarn bewährte sich ein bekanntes Berliner Transportbüro. Litwinow bereiste fast alle Häfen Hollands, Belgiens, Frankreichs, Italiens und ÖsterreichUngams und kaufte schließlich in Fiume für 30.000 Frs. eine Yacht. Durch ein fast unbegreifliches ,Mißgeschick" zerschellte auch dieses Schiff an der rumänischen Küste.

Andere Unternehmungen gelangen den Bolschewiken besser. Es ist bekannt, daß im Juli 1907 Stalin selbst einen Raubüberfall auf einen Banktransport in Tiflis leitete, bei dem 32 Menschen umgebracht und 250.000 Rubel erbeutet wurden. Litwinoff-Wallach, der sich so gefährlichen Unternehmungen fernzuhalten pflegte, wurde am 18. Januar 1908 auf dem Nordbahnhof in Paris bei dem Versuch, die geraubten Banknoten in Sicherheit zu bringen und einzuwechseln, zusammen mit seiner Begleiterin Fanny Yanpolska verhaftet. Er selbst nannte sich damals „französisch“ Wallack-Meer.

Wir erinnern uns gut, wie der Außenkommissar Litwinow im Dezember 1934 vor dem Völkerbundsgremium das Wort zu grundsätzlichen Ausführungen über den "Terrorismus" ergriff. Er ,verwarf" dieses ,politische Mittel" als ,sinnlos und schädlich" und stand ihm als Mitglied der Sowjetregierung ,mit Empörung und Ekel" gegenüber. Welche Ungeheuerlichkeit liegt darin, daß ernsthafte Politiker der Welt sich dies von einem Juden sagen lassen, der nicht nur den Terrorismus in seinem ganzen Umfange selbst ausgeübt hat, sondern einen ,Staat" vertritt, zu dessen imperialistischer Ausbreitungsdoktrin es heute noch und heute besonders gehört, das politische Mittel des Terrorismus in allen Ländern der Welt zu gebrauchen.

Während des Krieges blieb Wallach in England, heiratete dort die recht wohlhabende Ivy Low und ließ sich unter dem Namen Litwinow naturalisieren, nachdem er sich in den letzten Jahren Finkeistein genannt hatte. Nach dem Zusammenbruch des Zarenreiches wurde er Hauptagent der ausdauernden Bemühungen der Sowjets, sich in die offizielle Politik einzuschalten und die Regierungen so zu beeinflussen, daß sie die Umsturzarbeit der Kommunisten möglichst widerstandslos hinnehmen. Anfangs erschienen die Hindernisse für eine Einschaltung Wallachs in die große Politik unüberwindlich. Als er endlich seine Tätigkeit als Buchdrucker und Handlungsreisender in London mit der eines Sowjetdiplomaten vertauschen konnte, ging Litwinow 1919 nach Dänemark. Der kleine Staat verweigerte damals jedoch dem Sowjetgesandten die Hotelunterkunft. Auch England hatte seine Ernennung zum Botschafter 1918 nicht anerkannt. Damals sprach Litwinow offener. In einem Empfehlungsbrief für den bekannten englischen Agenten Lockhart an Trotzki schrieb er u. a.:

,Ich habe die Möglichkeit, Bekanntschaften mit Vertretern der Arbeiterbewegung zu schließen. In sämtlichen sozialistischen Zeitungen veröffentlichte ich einen Aufruf an die englischen Arbeiter.'

Es ist auch bezeichnend, daß Lockhart, um mit Litwinow zu¬ sammenzukommen, sich über Rex Leeper an Rotstein (beides Juden) wandte, der damals Dolmetscher im englischen Kriegsministerium war und später Sowjetgesandter in Teheran wurde. Hier berühren sich wieder die Linien der Spionage und der bolschewistischen Agentur mit und ohne diplomatische Eigenschaft.

Wie die ,Bekanntschaft' Wallachs mit englischen Arbeitern aussah, geht aus einer kleinen Szene hervor, die sich damals in Wembley zwischen dem Prince of Wales und Litwinow abspielte. Nachdem der Prinz einem Fußballkampf beigewohnt hatte, drängte sich eine Abordnung ehemaliger Frontkämpfer bis zu ihm durch, geführt von einem etwas imenglisch aussehenden Mann. Dieser begann sofort eine typische Agitatorenrede gegen die Kapitalisten in einem so unverschämten Ton, daß man ihn hinauswerfen wollte. Der Prinz von Wales interessierte sich schließlich, in welchem Regiment er gedient habe. Ohne zu antworten, setzte jener seine Rede fort. Nochmals stellte der Prinz die Frage, so daß schließlich die Frontkämpfer selbst eingriffen und Litwinow, denn er war es, zu einer Antwort zwangen. Sie bestand darin, daß der naturalisierte Ostjude mit möglichster Beschleunigung verschwand.

Dennoch trieb Litwinow die Propaganda unentwegt weiter. So gab er z. B. 1919 im Verlag der Britischen Sozialistischen Partei eine Broschüre heraus: ,Die bolschewistische Revolution, ihre Entwicklung und Bedeutung', in der er die Hunderttausende Ermordeter in der Sowjetunion auf ganze 500 reduzierte und gleichzeitig eine so detaillierte Darstellung des Umsturzes gab, daß jeder englische Arbeiter sie als Anleitung zum Vaterlandsverrat gebrauchen konnte.

1919 wurde Litwinow-Wallach verhaftet. Nach seiner Freilassung ging er als Sowjetgesandter nach Estland und wurde anschließend unter Tschitscherin stellvertretender Außenkommissar der Sowjetunion. Mehrmals wollte er nach England zurückkehren, erhielt aber keine Einreiseerlaubnis. Selbst als er 1924 offiziell zum Botschafter in London ernannt werden sollte, erhielt er wieder eine Ablehnung. Erst viel später änderte die englische Regierung ihre Haltung, als Wallach 1930 Außenkommissar wurde. Der gleiche Litwinow, der früher verhaftet werden mußte, durfte dann bekanntlich Eden in Moskau empfangen und ein Hoch auf den englischen König ausbringen. Dieselben Bolschewisten stimmten das ,God save the king" an, die den Vetter des Königs, den russischen Zaren und seine Familie, auf bestialische Weise ermordet hatten, und die gleichzeitig alle Anstrengungen machen, um das britische Kolonialreich zu revolutionieren und vom Mutterland loszutrennen. Es wurde anscheinend auch als nicht verletzend empfunden, daß Wallach hinter dem Sarge des Königs Georg einherging, während sein Genosse von der ,Humanite‘ eine niederträchtige Auslassung über die Feierlichkeiten veröffentlichte.

Die englische Schriftstellerin Karmell erzählt nach einem Besuch bei Seiner Exzellenz Litwinow in dessen prachtvoller Villa bei Moskau, wie sie ihn dabei angetroffen habe, mit seinen Kindern Mischa und Tanja Karten zu spielen. Der Trick bestand darin, daß derjenige Sieger blieb, welcher am meisten betrügen konnte, ohne gefaßt zu werden. Der Papa sei bis jetzt immer der überlegene gewesen, und am Ende eines jeden Spieles hörte man die Kinder begeistert schreien: ,Papa Betrüger! Papa Betrüger!'

Maxim Litwinow ist jedoch bestimmt mehr als „nur“ ein Betrüger.

Der geheimnisvolle Mord an Dimitri Nawaschin in Paris am 28. 1. 37 hat die Aufmerksamkeit der ganzen Welt wieder auf die internationale Verbrecherorganisation der bolschewistischen Tscheka gelenkt. Nawaschin war keineswegs ein „Russe“ oder gar ein antibolschewistischer weißer Emigrant, wie die Presse behauptete, sondern höchstwahrscheinlich ein Vollblutjude mit der typischen Vergangenheit eines solchen. Nawaschin begann seine schmutzige Karriere, wie so zahlreiche Juden, während des Krieges bei der Zentralverwaltung des Roten Kreuzes in Petersburg, wodurch er vor allen Dingen die Befreiung vom Militärdienst erreichte. Vermutlich in Zusammenarbeit mit dem berüchtigten Rasputin-Zuhälter Si¬ manowitsch betätigte er sich als Kriegsgewinnler und trug gegen gute Bezahlung viel dazu bei, seine Rassegenossen vor den Gefahren des Schützengrabens zu bewahren, indem er ihnen Befreiungsatteste verschiedener Art besorgte. Kurz vor der Revolution begegnen wir Nawaschin als Mitglied der Kommission, die sich mit dem Austausch Kriegsgefangener zu befassen hatte, in Stockholm in voller Sicherheit und im Besitze von zureichenden Valutamengen.

Nach dem Siege der Bolschewisten wird dieser jüdische Halbweltler zum Direktor der Sowjetbank in Paris ernannt und leitet die „Banque du Pays du Nord“. Schon damals ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit Freimaurer. In dieser dreifachen Eigenschaft als Jude, Freimaurer und Bank-„Direktor“ wird er der typische „Meteque“, der mit französischen Abgeordneten und Ministem alsbald in ein „brüderliches“ Verhältnis kommt und zu den Eingeweihten der herrschenden Pariser Cliquen wird.

Bei der Berichterstattung über den Fall Nawaschin hat die Öffentlichkeit mit Recht auf das merkwürdige Zusammentreffen des Mordes an Nawaschin mit der Entführung des weißen Generals Kutiepow vor sieben Jahren hingewiesen. Sonderbarerweise entging ihr jedoch eine fundamentale Tatsache, die die ganze Angelegenheit erst im richtigen Licht zeigt. Die Entführung des Generals Kutiepow erfolgte nämlich am 28. 1. 30, an dem Tage, wo der Sensationsprozeß gegen Sawelij Litwinow-Wallach, den Bruder des Außenkommissars der Sowjetunion, mit einem Freispruch Litwinows endete. Und noch ein drittes Ereignis fällt seltsamerweise auf denselben Tag: das Urteil gegen Radek-Sobelsohn, Sokolnikow-Brilliant, Arnold und Konsorten in Moskau in dem bekannten zweiten „Trotzkistenprozeß“. Alle diese vier Ereignisse fallen auf denselben Tag. Damit ist aber der vermutliche Zusammenhang zwischen allen diesen ebenso widerwärtigen wie furchtbaren Dingen noch nicht erschöpft. Nawaschin war Freimaurer und wurde auf klassisch freimaurerische Weise mit einem Stilett ermordet. Und auch Radek-Sobelsohn war Freimaurer und hielt die Verbindung zum „Grand Orient“, dem auch Nawaschin angehörte, aufrecht. Der Angeklagte, der die belastendste Aussage in Moskau gab, der Abenteurer Arnold, war nach seiner eigenen Aussage ebenfalls Freimaurer. Der dritte Angeklagte im Moskauer Prozeß, Sokolnikow-Brilliant, war ausgerechnet zur Zeit der Litwinow-Aflfäre Sowjetbotschafter in Paris. Bemerkenswert, daß gerade diese drei, Radek, Arnold und Sokolnikow, nicht zum Tode verurteilt wurden, sondern in die Verbannung gingen. Und nun das allerwichtigste: Nawaschin war derjenige, der die angebliche Wechselfälschung Sawelij Litwinows „entdeckte“ und so den Prozeß vor sieben Jahren ins Rollen brachte. Es handelte sich damals bekanntlich um die runde Summe von 200.000 englischen Pfund = 25.000.000 Francs, einen beachtlichen Betrag, der für die kommunistische Propaganda im Auslande Verwendung finden sollte. Wie das französische Gericht feststellte, waren die Wechsel von Sawelij Wallach Litwinow im Aufträge der Sowjets selbst in Moskau ausgestellt worden, als er noch Angestellter der Sowjets gewesen ist.

So sagte z. B. der Zeuge Aaronsohn: „Vor meiner Abfahrt aus Moskau im Jahre 1926 ging ich zu Litwinow, der an der Kusnetzki Brücke wohnte. Litwinow stellte gerade Wechsel aus. Zwei Wechsel lagen auf dem Tisch dicht neben mir. Der eine lautete auf 5.000 Pfund, der andre auf 10.000 Pfund. Ich fragte: ,Wofür sind diese großen Wechsel bestimmt?' Litwinow antwortete: ,Das ist für das Ausland. Die Wechsel waren auf einfachem Papier mit der Hand ausgeschrieben.“

Das französische Gericht durchschaute den Gaunertrick, den die bolschewistischen Juden vorhatten. Sie wollten die mit ihrem Wissen und in ihrem Aufträge in Moskau ausgestellten Wechsel in Paris datieren, diese Wechsel dann als Fälschungen hinstellen und deren Einlösung verweigern, so daß die französischen Sparer die kommunistische Propaganda in Frankreich finanziert haben würden. Sie rechneten vermutlich mit einer sehr gelinden Bestrafung Litwinows und seiner Mittäter, der Juden Joffe und Liborius, so daß zuguterletzt alle Täter unangefochten aus der Affäre herauskämen, und das Geld auf dem Tisch des Hauses lag. So ist es denn auch fast gekommen, dank der eifrigen, mit einem überschäumenden „Antibolschewismus“ betriebenen Verteidigung, die — man höre und staune — in der Hand des aus dem Londoner Reichstagsbrand Scheinprozeß sattsam bekannten jüdischen Rechtsanwaltes Moro-Giafferi lag.

Es ist wirklich derselbe Moro-Giafferi, der in seiner großen Verteidigungsrede vor dem Pariser Gericht am 28. 1. 30 folgende Feststellung traf, die er heute bestimmt nicht wahr haben möchte: „Lüge, Mord und Raub, das sind die Grundgebote des Bolschewismus.“

Auch die andern Verteidiger sparten nicht mit treffenden Charakteristiken der Sowjetregierung. So sagte z. B. der Verteidiger Campinchi, der heute ebenfalls in der Einheitsfront mit dem Bolschewismus steht: „Vor mir sind die Vertreter der ehrlosen Sowjetregierung. Die Regierung der Diebe und Banditen, die sie hier vertreten, hat kein Recht, auf unsere Hilfe zu rechnen. Meine Herren Geschworenen, das Urteil, das Sie heute abend fällen, muß wie eine schallende Ohrfeige klingen, die Sie der Sowjetregierung versetzen.“

Schließlich mußte die Sowjet-Handelsvertretung für die Wechsel doch geradestehen, jedoch natürlich erst ratenweise am Fälligkeitstermin.

Als Angeklagte, Zeugen und Verteidiger in diesem Prozeß traten nur Juden auf und gewährten durch ihre Aussagen unfreiwillig einen geradezu erschütternden Eindruck von einem unentwirrbaren Knäuel jüdisch-bolschewistischer Verbrechen, deren Fäden bis zum heutigen Tage weiterlaufen und immer wieder neue Menschenopfer fordern. Wenn Nawaschin schließlich sich selbst in diesen Fäden verstrickte und dies mit seinem Leben bezahlte, so war es kurz vor Beginn des Prozesses ein gewisser Turow, in dessen Aufträge die Wechsel hergestellt wurden und der sogleich nach Erledigung dieses Auftrages, wie das französische Gericht feststellte, in Moskau von Mörderhand fiel. Kurze Zeit darauf wurden die „Banditen“, die Turow umgebracht hatten, selbst wieder erschossen. So kam damals die Lawine ins Rollen, die heute schon ungeheure Dimensionen angenommen hat und Täter, Mittäter, Schuldige und Unschuldige mit in den Abgrund reißt.

Welche Rolle der „große Bruder“ des jüdischen Gauners Sawelij Wallach, der Sowjetaußenkommissar Litwinow-Wallach-Finkelstein, in jener schmuteigen und blutigen Affäre spielt, ist leider noch ungeklärt, ebenso wie seine Rolle bei den gleichzeitigen Justizmorden in Moskau. Seiner ganzen Vergangenheit und Profession nach gehört Finkelstein-Wallach-Litwinow zu den intimsten Mitgliedern der judo-bolschewistischen Gangsterbande, deren prominenteste Mitglieder, Apfelbaum-Sinowjew und Rosenfeld-Kamenew, die alten „Freunde“ Wallach-Finkelsteins, kurz vor Nawaschins Ermordung in Moskau erschossen wurden. Wenn „Litwinow“ an all diesen Morden unbeteiligt ist, ist es auch der Finkeistein, und der Wallach?

Sein eigener Bruder schilderte den Vorgang der Namensänderung des Juden Wallach vor dem französischen Gericht folgendermaßen:

„In meiner Jugendzeit hieß ich nicht Litwinow. Mein richtiger Name ist Wallach. So hieß auch mein Bruder, der Moskauer Kommissar. Aber nach der Tiflis’ser ,Ex‘ (Expropriation, d. h. Raubüberfall), als der jetzige Diktator Stalin die Post um eine halbe Million Rubel beraubte, hat man meinen Bruder, Maxim Maximowitsch Litwinow, in Paris auf dem Gar du Nord verhaftet (am 18. 1. 08). In seinem Koffer fand man einen Teil des Tiflisser Geldes. Daraufhin beschloß mein Bruder seinen Namen Wallach gegen den Namen Litwinow zu vertauschen. Er bat auch mich, dasselbe zu tun, und ich willigte ein.“

Noch eine „Kleinigkeit“ ergab sich bei den Verhandlungen vor dem Pariser Gericht im Januar 1930: Einer der Zeugen, der Warschauer Jude Dischur, Sekretär der „Gesellschaft zur Unterstützung jüdischer Emigranten“, sagte aus, daß Sawelij Litwinow im Jahre 1923 aus der Kasse dieser Gesellschaft 10000 Dollar gestohlen habe. Die Rechtfertigung Litwinows vor dem Gericht klang sehr lahm. „Gestohlen hat in Warschau irgendein Wallach und nicht ein Litwinow, und die 10.000 Dollar habe nicht ich später wieder zurückgegeben .. .“ Halb war er’s doch, halb war er’s nicht, — vielleicht war es ein dritter Bruder aus der edlen Sippe der Wallach Litwinow?

Als Hehler, Waffenschieber und Betrüger begann Finkelstein seine Laufbahn, die ihn nach dem Siege der Bolschewisten auf die „schwindelnde“ Höhe eines politischen Hochstaplertums größten Stils emportrug. Heute spielt er die Rolle eines Außenministers und Genfer Ratsmitgliedes mit derselben Virtuosität, wie er früher die Rolle eines Offiziers von Ecuador, eines „Arbeiterführers“ und eines „Sozialisten“ spielte. Echt an ihm ist nur sein Judentum, das ihn von Betrug zum Verbrechen und vom Verbrechen wieder zum Betrüge treibt. Die niederträchtige und abgefeimte Rolle, die er wirklich gespielt hat, wird vielleicht einmal später voll ans Tageslicht kommen — oder sollte „Maxim“ nicht wissen, was „Maier“ tut? Tote werden einst aufstehen und gegen Finkelstein zeugen.

Dieser jüdische Hochstapler auf dem Gebiete der Politik steht keineswegs allein da. Seine Kumpane sind von demselben Schlage. Sie alle begannen damit, sich als etwas anderes auszugeben als sie wirklich waren, um Ansehen, Macht und Geld zu erwerben. Sein Konkurrent auf dem Gebiet der Außenpolitik, der Mann, der das bolschewistische „Geschäft“ auf die andre Tour, und zwar über die berüchtigte Rapallo-Politik machen wollte, ist der Jude Sobelsohn. Er ist in Wilna geboren und war u. a. während der Revolutionszeit 1918/19 in Deutschland „tätig“, saß hier im Gefängnis, kam dann nach Moskau und wurde schließlich in dem bekannten Prozeß im Februar 1937 von Kagan und Finkelstein „erledigt“.

Sein Tamungsname ist Karl Radek oder abgekürzt K. Radek = Kradek, auf deutsch „der Klauer“ oder der Dieb. Diesen jiddischen „K-lauer“ leistete sich Sobelsohn offenbar, nachdem er wegen eines Manteldiebstahls in Leipzig zur Verantwortung gezogen worden war. Eine typisch jüdische Reaktion auf ein typisch jüdisches Verhalten. Ein andres Beispiel bieten die schon erwähnten Sinowjew-Apfelbaum und Kamenew-Rosenfeld.

Dasselbe gilt von dem „großen Revolutionär“ Bronstein-Trotzki, der eine Zeitlang sogar die Rolle eines kühnen Kriegskommissars der Roten Armee zu spielen vermochte, und zwar so vortrefflich, daß noch heute viele ahnungslose Europäer davon überzeugt sind, daß er etwas von Mut und Kriegskunst verstehe. Bronstein als Feldmarschall — wahrlich ein Gipfelpunkt jüdischer Verstellung und Hochstapelei, den nicht einmal Straßnow zu erklimmen vermochte.

Zahllos sind die Beispiele für solche jüdischen Namensänderungen: Goldstein, mit dem Decknamen Wolodarski; Goldendach alias Rjäsanow; Nachamkes alias Sbeklow; Salkind mit dem Decknamen Semljatschka; Jehuda alias Jagoda, Brilliant alias Sokolnikow; Gubelmann alias Jaroslawski; Mandelstamm alias Ljadow; Chaimow alias Lunatscharski; Epstein alias Jakowlew; Löwensohn alias Lapinski usw., usw. Dasselbe gilt natürlich auch außerhalb Ru߬ lands: Mardochai = Karl Marx; Wolfsohn = Lassalle; Helphand = Parvus; Aaron Kohn = Bela Kun; Salomon Cesmaniewski = Kurt Eisner usw., usw.

Der Jude hat kein eigenes Wesen, keinen Namen, keine Sprache. Daher „betrügt“ er auch nicht, wenn er betrügt, der Betrug ist sein natürliches und normales Verhalten. Er ist die Verkörperung der Lüge und Unnatur.

Die treffendste Charakteristik des Juden gibt unfreiwillig das kommunistische Zentralorgan selbst, die „Rundschau“, wenn sie einen gewissen H. Walecki über Radek-Sobelsohn folgendermaßen urteilen läßt: Radek, der „Typus des geborenen Verräters“, gemahnte durch seine Haltung „an jenes Aas in den Werken Baudelaires, das gleich einem fieberhaft glühenden, geilen und Gifte ausschwitzenden Weib in nachlässiger und zynischer Weise seinen von Ausdünstungen erfüllten Schoß öffnet ...“

Diese unappetitliche Schilderung paßt nicht nur auf Sobelsohn Radek, sie paßt auf das Judentum überhaupt.

V. Betrüger und Schieber

„Loß dich treten von de Leit, loß dich werfen aus den Stuben, loß dich verklagen bei de Gerichte, loß dich setzen ins Hundeloch, loß dich peitschen, loß dich martern halb tot, — aber du mußt doch werden reich!  — das sind die Worte eines Ostjuden, dessen Sohn sich in die weite Welt zu wandern anschickt. Jede Qual erleiden, jede Pein auf sich nehmen, keine Mühe scheuen, um zu Reichtum zu kommen, denn ,meine Ehr’ ist mein Geld".“

So eng, wie die Ameisen in ihrem Haufen, hausen Osteuropas Juden in ihren Ghettos. Es gibt nur wenige Handwerker unter ihnen, fast alle sind Händler. Die unwahrscheinlichsten Berufe trifft man dort — etwa den Juden, der sich mit einem Korkenzieher auf dem Markt herumtreibt, um den Bauern damit die Wodkaflaschen zu entkorken.

So zahlreich sind die Ostjuden, daß sie einander den Weg versperren. Unter sich Geschäfte zu machen, ist wenig einträglich, denn ein jeder kennt die Kniffe und Schliche des andern und ist selbst genau so gerissen. Erscheint aber ein Nichtjude, an dem man Geld verdienen könnte, so stürzen sich auf ihn die nach Gewinn Trachtenden, wie ein Schwarm Schmeißfliegen. Mit den Ellbogen einander stoßend und um jeden Pfennig wild streitend, vegetieren sie im Ghetto, in ihrem Herzen brennt aber eine wilde Gier nach Geld, eine Gier, die sie zu jeder Tat und Untat befähigt.

Wenn nun einer dieser Ostjuden im schmierigen Kaftan und mit Stirnlocken geschmückt, einmal sein Ghetto verläßt, wenn er in ein Land kommt, wo Treu und Glauben keine leeren Worte sind, wo man im Andern nicht gleich den Gauner wittert, wo die Menschen frei und gleichberechtigt sind — dann wird der Ostjude zu einem gefährlichen Raubtier. Ihm, dem das Gefühl für Recht und Unrecht, so wie wir es auffassen, fehlt, der vor keiner Gesetzesübertretung zurückschreckt, dem die ganze Welt nur als Mittel für die Entfaltung seines eigenen Ich erscheint, ihm stehen nun alle Wege offen. Wenn er aber eine verschlossene Tür findet, so macht er sie auf, wenn möglich durch List, mit Gewalt, wenn nötig. Unser Gesetz ist nicht sein Gesetz, unsere Moral ist nicht seine Moral, Betrug und Verbrechen scheinen ihm nicht entehrend zu sein. Mit der Zeit lernt auch der zugewanderte Jude, daß man nicht unbedingt das Gesetz übertreten muß. Es genügt, es zu umgehen oder durch seine Maschen durchzuschlüpfen. Die Kriminalität der Ausländer, denn ein bedeutender Teil der sich in Deutschland ständig aufhaltenden „Ausländer“ besteht in Wirklichkeit aus zugewanderten Juden, ist da sehr aufschlußreich. Betrachten wir die Statistik der von Ausländern begangenen Verbrechen und Vergehen. Wir erfahren dabei, daß von 100 verurteilten Ausländern 70%, also mehr als zwei Drittel, „Polen“ und „Tschechen“, oder anders gesagt, polnische, tschechi¬ sche und galizische Juden sind. Nimmt man die Anzahl der überhaupt in Deutschland ansässigen Ausländer, so sieht man, daß von 1000 Ansässigen verurteilt worden sind:


Litauen.

29,8

Rumänien ....

25,4

Polen.

21,8

Tschechei ....

17,7.

Das sind die Länder, die uns ihre Juden schicken. Hingegen aber:

Schweden ....

7,3

Dänemark ....

5,0

Schweiz .....

4,6

Niederlande . . .

3,3.


Das sind solche Länder, von wo wir keine Juden bekommen... Diese Zahlen sprechen für sich selbst.

Als Beispiel für die „Laufbahn“ eines Ostjuden sei hier die Geschichte des Schiebers U. erzählt, den der Verfasser persönlich kannte. Es ist nicht die Geschichte eines der jüdischen Großschiebers, die Zeitungen, Gerichte und das Interesse der Öffentlichkeit in Anspruch nehmen, sondern die Geschichte eines durchaus durchschnittlichen und typischen Ostjuden, eines von den Parasiten, die seit 1918 einwanderten und von der „Deutschen Republik“ während der Systemzeit eingebürgert wurden.

Im Frühjahr 1923 kam U., ein mittelgroßer, typisch jüdisch aussehender Mann mit rötlichblondem Haar und farblosen blauen Augen, nach Deutschland. Wie er über die Grenze hinübergelangte, ist sein Geheimnis, jedenfalls kam er ohne Sichtvermerk. Was er mitbrachte war nicht nur sein fleckiger und speckiger Anzug, seine zerrissenen Schuhe mit schiefen Absätzen — sondern auch sein unbändiger Wille zum materiellen Erfolg, seine Skrupellosigkeit und seine „Sprachkenntnisse“. Er konnte russisch, polnisch, deutsch, mauscheln — beinahe, wie der rotbärtige Sozialdemokrat Charles Rappaport, der nicht nur durch seinen Widerwillen gegen jede Waschgelegenheit berühmt war, sondern auch dadurch, daß er zehn Sprachen mit auffallend jüdischem Akzent sprechen konnte. — Welch einen Beruf ein Jude ergreift, ist reiner Zufall, denn immer geht es ihm nicht darum, was er tun soll, sondern darum, wie er Geld verdienen kann. Der eine wird Politiker, der andre Zahnarzt oder Gastwirt, die meisten aber bleiben Händler. Auch U. blieb der Tradition der Väter treu, und im Scheu¬ nenviertel Berlins, dieser ersten Station aller neuankommenden Ostjuden, ging er seinen zahlreichen, undurchsichtigen und zunächst noch wenig einträglichen Geschäften nach. Indessen hatte er höhere Aspirationen, die „Gesellschaft“ zog ihn an, die Gesellschaft der Valuta-Aasgeier, die sich damals in dichten Schwärmen im InflationsDeutschland sammelte.

Die Weltstadt lag vor U. offen, hier wollte er sein Glück schmieden. Sein Glück — was verstand er darunter ?

Feine Lokale besuchen, wo befrackte Kellner vor einem Schieber¬ publikum katzbuckeln, wo der Lärm einer Niggerkapelle, Zigarrenrauch, Stimmengewirr, Parfüm und Schweißgeruch den richtigen Hintergrund für das Geschiebe verkrampfter Tanzpaare ergeben. Am Spieltisch sitzen, Rennen besuchen, elegante Kleider tragen und dem ostjüdischen Kopf bei einem teuren Friseur einen möglichst europäischen Anstrich geben. Nicht mehr „der Gauner“, sondern „der reiche Kaufmann Alexander U.“ heißen. Sich öfters Krankheiten und die besten Ärzte leisten. Zum Wintersport oder an die See fahren und sich über die Gojim wundem, die tatsächlich auf den Bergen herumkeuchen, oder ins kalte Wasser gehen. Viel Geld, noch mehr Geld haben, Geschäfte machen und Zusehen, wie die Konkurrenten vor Neid platzen. In späteren Jahren nach Marienbad zur Kur fahren, in den Synagogenvorstand gewählt werden, eine Villa in Dahlem besitzen. Immer und zu jeder Zeit aber — Frauen! Gefällige, kunstseidene und Wasserstoffsuperoxyd-Schönheiten, die lächelnd alles dulden und zu allem bereit sind, von denen man großtuerisch prahlen kann, die nichts von ihrem Ekel zeigen, die man beliebig gebrauchen kann, denen man keine Rechenschaft schuldig ist — Frauen, die man besitzen und bezahlen kann.

Das waren die Ideale, die U. verwirklichen wollte. Immer öfter ließ er sich in den Cafes und Nachtlokalen des Berliner Westens sehen, deren Talmiglanz, deren Atmosphäre von schmierigen Geschäften und Unzucht ihn unwiderstehlich anzog. In einem solchen Lokal, einer besseren Kaschemme, entschied sich sein Schicksal — er lernte die Grete S. kennen. Die S. war Sekretärin und Buchhalterin bei irgend einer Firma. Ihre Arbeit machte sie recht und schlecht, zu besonderen Klagen gab sie niemals Anlaß — ein durchschnittliches jüdisches Bürofräulein. Sie wohnte mit ihrer Mutter in Charlottenburg in einer kleinen dreizimmerigen Wohnung, in der Frühe packte sie, wie Tausende andre Frauen in Berlin, ihre Stullen ein, am Sonnabend aber, da ging sie ins Cafe.

Dort fanden sich die beiden. Aus der Bekanntschaft wurde bald intime Freundschaft, denn sie ergänzten sich auf das Beste: Grete hatte Geld zur Verfügung, U. aber wußte, wie man Geld am besten nutzbringend verwenden kann.


Es war die Zeit, als die Mark in den Abgrund sank, als immer mehr Nullen auf den Banknoten erschienen und die ganz Vorsichtigen sich bereits darüber den Kopf zerbrachen, was eigentlich nach Milliarden und Billionen käme. Von Stunde zu Stunde änderte sich der Kurs des Dollars, des einzig gültigen Maßstabes aller materiellen und seelischen Werte, von einem Nachmittag bis zum nächsten Morgen konnte die Mark um fünf bis zehn, ja sogar zwanzig Prozent ihren Wert ändern. Wer das geschickt zu nutzen wußte, konnte sein Geld binnen einer Woche verdoppeln, während eines Monats verzwanzigfachen. Man wußte nur wissen, was, wann und wo zu kaufen oder zu verkaufen war. In dieser Kunst der Luftgeschäfte, des Schwindels, der Spekulation und des Betruges war U. ein Meister. Er konnte es beweisen, als die S. ihm Geld zur Verfügung stellte: sie genoß das volle Vertrauen ihres Chefs, behielt immer den Kassenschlüssel und verließ als Letzte das Geschäft. An der Tür wartete bereits auf sie der U., er nahm die Kasse in Empfang, die ganze Kasse bis zum letzten Millionenschein. Um acht Uhr in der Frühe mußte das Geld wieder in die Kasse zurück, sonst wäre die S. als Diebin entlarvt worden. Bis acht Uhr blieben aber immer nach fünfzehn Stunden, und die wußte U. zum größten Gewinn für sich, für seine Geldgeberin, Komplizin und Geliebte ausnützen.

Wochen- und monatelang dauerte dieses Spiel. Am Tage war die S. die pflichtgetreue Angestellte, den Abend und die Nacht verbrachte das Pärchen in allen den Lokalen und Spelunken, die wie Giftpilze auf dem Mist der Inflation wuchsen. Dort wurde nicht nur getrunken und getanzt, nein, das wesentliche waren dabei die „Geschäfte“ — verschobene Waggons mit irgendwelchen Waren, Verkauf von Genehmigungen für Einfuhr oder Ausfuhr, Provision für eine zu beschaffende Wohnung, Schweigegeld an Mitwisser. Ein Mietshaus für hundert Dollar, Mädchen, Aktien, Unternehmungen, falsche Pässe und echte Aufenthaltsbewilligungen, beliebige Sachwerte, Kokain — und vor allem Valuta wurden hier gekauft, verkauft und weiter verkauft. Das war das trübe Wasser, in dem U. sich tummelte und fischte. Und das mit großem Erfolg. Immer größer wurde der Stoß der als zukünftiges Kapital beiseite gelegten Dollarnoten. Nicht im entferntesten dachten die beiden daran, mit dem so „verdienten“ Geld weiter zu spekulieren — da mußte schon fremdes Geld aus der fremden Kasse herhalten.

Die beiseite gelegten Dollarnoten mehrten sich in durchaus erfreulicher Weise. Und doch weinte die S. so manche Nacht: seit ihr Kumpan Geld in den Händen hatte, war er zum vollendeten Kavalier geworden, den nur das Mauscheln von seinen, den Kurfürstendamm bevölkernden Rassegenossen unterschied.


Er hatte die Kunst des Sich-Waschens erlernt, strikt befolgte er alle „modischen Gesetze“ — und ließ sich oft, für Gretes Geschmack viel zu oft, zum Spielen überreden. Indessen blieb das Kartenglück ihm hold, oder vielleicht wußte er, wie man ihm nachhelfen konnte? Und vor allem eins: U. machte Seitensprünge. Gretes fette Hüften und ihr schmieriges Haar waren wenig verlockend, und es gab so viel appetitliche, für gute Dollarnoten käufliche Weiber ...

So kam U. auf dem Wege vorwärts, den er sich vorgezeichnet hatte.

Mögen die Rechtskundigen juristische Definitionen dafür suchen, was das saubere Pärchen trieb — im Grunde genommen, war es fortgesetzte Unterschlagung und Betrug.


Charakteristisch für die jüdischen Methoden — und darum wird diese Geschichte hier erzählt — ist es, daß im Falle die S. ertappt worden wäre, sie nur eine geringe Strafe zu erwarten gehabt hätte, denn ihr Chef hatte doch keinen materiellen Schaden erlitten. Was den U. anbetrifft, so konnte er unter Umständen überhaupt straflos ausgehen, denn bei seiner Schlauheit und Gerissenheit hätte er Mittel gefunden, zu beweisen, daß er von den unerlaubten Handlungen seiner „Braut“ überhaupt nichts geahnt hatte. Der Jude ist Meister darin, genügend weite Maschen im Gesetz zu finden, und für sein Geld kann er sich die besten Advokaten leisten ...


Die weitere Geschichte der Beiden ist rasch erzählt. Als die Inflation plötzlich zu Ende war, da war auch Schluß mit dem Valutaglück, und die meisten Neureichen und Raffkes verschwanden zusammen mit den vielen Nullen auf den Banknoten. Nicht so der U. Er war klug genug gewesen, nur Dollars zu sammeln, und er erwies sich als Besitzer eines „wenn auch nicht großen, so doch genügenden Kapitals“, um solider „Kaufmann“ zu werden, seine Braut zu heiraten, sich eine Wohnung am Kaiserdamm zu beschaffen und ein Mitglied der „Gesellschaft“ zu werden.


Jahre vergingen, in denen von U. nichts besonderes zu hören war. Als der Nationalsozialismus in Deutschland siegte, verließ U. dieses nunmehr ungastliche Land und zog in die streng demokratische Schweiz. Im Dezember 1935 verhaftete man ihn unter der Beschuldigung, er hätte gefälschte Wechsel der Pariser Sowjethandelsvertretung zum Verkauf angeboten. Warum auch sollte dem U. nicht das recht sein, was dem Bruder von Exzellenz Litwinow billig war?


Das ist die Geschichte eines kleinen jüdischen Schiebers und Betrügers, nicht eines Barmat, Kutisker, Michael oder Goldschmidt, sondern eines Durchschnittsjuden, der mit zweideutigen Mitteln, immer unsauber und unehrlich, das Leben eines Schmarotzers und Betrügers führt.

Die Devise des Juden lautet: Nutze die Konjunktur! Sei es die geschäftliche oder die politische, am besten beide zugleich. Dafür lieferte erst kürzlich der jüdische Schieber Rosenfeld ein treffliches Beispiel, das wir wörtlich der großen französischen Zeitung „Le Matin“ entnehmen:

„Die Affaire Linder-Rosenfeld kommt nach und nach ins richtige Licht. Die beiden Hauptakteure treten auch immer deutlicher hervor.


Michael Rosenfeld, geboren am 9. 5. 03 in Smolensk, Rußland, war der Sohn eines Arztes in Moskau, der durch die Revolution gezwungen wurde auszuwandern. Der junge Rosenfeld war intelligent, wagemutig, gebildet und sehr ehrgeizig und schien nur ein Ziel vor Augen zu haben: Geschäfte machen! Dieser Wunsch verleitete ihn dazu, in der Wahl seiner Mittel nicht immer die nötige Sorgfalt anzuwenden. Einige Unannehmlichkeiten und eine Angelegenheit mit nachdatierten Schecks trugen ihm am 21. 1. 36 eine Landesverweisung ein. Er ging für einige Zeit nach Zürich, ohne jedoch seine einträglichen Unternehmungen zu unterbrechen. Alles war für ihn gerade gut genug, und wir treffen ihn bei zahlreichen Transaktionen, bei denen er regelmäßig persönlich sich einen guten Anteil sichert. Obwohl seine Familie unter den Bolschewiken zu leiden hatte, trägt er doch keine Bedenken, sich in mehr als ein Lieferungsgeschäft für die Sowjets einzuschalten. Anscheinend ist der Waffenhandel sein bevorzugtes Arbeitsgebiet gewesen, ohne daß es sich jedoch dabei unbedingt um gesetzwidrige Handlungen gehandelt hätte. Rosenfeld ist auf zweifellos ungesetzlichem Wege wieder nach Frankreich zurückgekehrt und fand dort durch die Ereignisse in Spanien Gelegenheit zu sehr profitreichem Eingreifen. Als Mittelsmann zwischen der iberischen Kundschaft und den Waffenlieferanten ersinnt er zahlreiche Kombinationen, um die Ausfuhrschwierigkeiten zu umgehen. Eine der einfachsten ist das Zustandekommen fingierter Bestellungen in andern Staaten. Auf diese Art segeln die Waffenkisten nach Mexiko, um allerdings nicht weiter zu gelangen als bis Spanien.


Rosenfeld war in internationale Geschäfte verwickelt und dachte daran, sie weiter auszudehnen und seine Konkurrenten auszuschalten. So war er sehr interessiert an Dokumenten, die durch einzelne Dienststellen des Quai d’Orsay hindurchgingen. Seine Sekretärin, Mlle Linder, war da das gegebene Werkzeug zur Beschaffung von Informationen.


Im übrigen war ihm das Dossier, das über ihn am Quai d’Orsay vorlag, einigermaßen unangenehm, erstens, weil er davon eine Störung seines Geschäftsganges befürchtete, und zweitens, weil er die Absicht hatte, wie man versichert, um seine Einbürgerung nachzusuchen.

Wenn der Wunsch, Geld zu verdienen, den ganzen Lebenslauf Michael Rosenfelds erklärt, so scheint dieses Leitmotiv auch für die Handlungen Suzanne Linders zu gelten.

Durch Jahre an Luxus gewöhnt und unfähig, darauf zu verzichten, konnte sie als nunmehr nur bescheidene Angestellte ihrem Vorgesetzten nichts verweigern. Sie beschaffte Nachrichten, sie fälschte das Dossier, jedoch scheint es sich nicht um richtiggehende Spionage zu handeln. Man kann jedenfalls die Entwendung und die allerdings schwerwiegende Verletzung des Dienstgeheimnisses im Interesse von Finanztransaktionen eines Einzelnen nicht als Spionage bezeichnen.

Seit mehr als einem Jahr war man in den Büros des Quai d’Orsay auf das Benehmen der Linder aufmerksam geworden, deren schlecht verhehlte Neugierde jeglichen Argwohn berechtigte.

Vor einigen Wochen wurde nun die Sicherheitspolizei hinzugezogen. Durch ein Blatt Kohlepapier kam man einer Fälschung auf die Spur; es handelte sich um aus der Luft gegriffene, lobende Auskünfte über Rosenfeld mit der gefälschten Unterschrift eines seither verstorbenen hohen Beamten.

Zur gleichen Zeit sind wahrscheinlich weniger vorteilhafte Dokumente aus dem Dossier über Rosenfeld verschwunden.

Das Verhör, das M. Fougerit, der Leiter der Abt. II der Sicherheitspolizei am Sonnabend mit Frl. Linder anstellte, zog sich den ganzen Tag hin. Sie bestritt zunächst, eine Fälschung begangen zu haben. Sonderbarerweise brachte man sie leichter zu dem Geständnis, daß sie ihrem Freund Rosenfeld vertrauliche Mitteilungen verraten habe, die sie hier und da in den Dienststellen des Außenministeriums aufgefangen hatte.

Endlich gestand sie auf eindringliches Befragen der Polizei alles ein.

M. de Moissac, der Untersuchungsrichter, hat zwei Anklageschriften zu verfassen: 1. Untersuchung gegen Mlle Linder und Genossen wegen Fälschung; 2. Anklage wegen Vergehens gegen einen Ausweisungsbefehl und Benutzung eines falschen Passes durch Rosenfeld (nur das! D. Verf.).

Die beiden Beklagten sind dem diensthabenden Vemehmungsrichter vorgeführt und darauf, am vergangenen Mittwoch, festgesetzt worden.

M. de Moissac stellt heute nachmittag die erste Vernehmung an. In Anwesenheit der Angeklagten werden die versiegelten Schriftstücke geöffnet, die bei den Haussuchungen beschlagnahmt worden waren.

Wir konnten gestern nachmittag in den Büros des Herrn Emile Joly, 4, avenue Camot, einen von Rosenfelds Mitarbeitern treffen, Herrn Cabarocas, der besonders an den Spanienuntemehmungen beteiligt war:

,Ich bin Spanier^ erklärte dieser gleich zu Anfang, ,aber ich bin weder mittelbar noch unmittelbar Agent der Frente Populär in Frankreich. Ich habe allerdings schon seit fünf oder sechs Jahren Verbindung mit mehreren politischen Journalisten meines Landes ... Ich war sogar im Verwaltungsrat eines Blattes dort unten — damals hatte ich noch Geld zu verlieren!

Aber seit meiner Übersiedlung nach Frankreich, seit zweieinhalb Jahren, habe ich jede politische Betätigung aufgegeben. Ich bin mit einer Französin verheiratet und seit sieben oder acht Monaten bin ich Mitarbeiter von Rosenfeld: dies beweist, daß unsere Beziehungen schon vor dem Franco-Aufstand begannen.“

Das typische jüdische Verbrechen ist der Betrug. Ein so vorsichtiger und in seinem Urteil zurückhaltender Gelehrter, wie Sauer äußert sich folgendermaßen in dieser Frage: „Manche Betrugsspezialitäten eignen sich trefflich für die jüdische Rasse ... Hinzu kommen noch die der jüdischen Rasse eigenen Fähigkeiten und Eigenschaften, die ebenfalls den Betrug begünstigen: Erwerbssinn, Geschäftigkeit, Freude über Beteiligung am lebhaften Verkehr, Redegewandtheit, Aufschneiden, Suggestivkraft, Fähigkeit sich zu verstellen und andre irrezuführen, geringere Wahrheitsliebe, Anpassungs-, Einfühlungs-, Wandlungsfähigkeit, Schlagfertigkeit, Gewandtheit im Ausnutzen des Augenblicks, insbesondere der Schwächen andrer, Abneigung gegen eigene, offene, gefährliche Taten. Daher finden wir sämtliche Betrugstypen bei den Juden verwirklicht.“

Die Arten und Formen des Betruges sind so zahlreich und mannigfaltig, der Jude versteht es, jede Erscheinung, jedes Ereignis, jede Tatsache so gut für seine eigenen Ziele zu gebrauchen, daß eine erschöpfende Beschreibung des „Betruges“ kaum möglich ist. Es sei hier nur auf die wichtigsten Arten des Verbrechens hingewiesen :

Betrug bei Tausch, bei Werk-, Dienst-, Arbeits-, Miets-, Pacht-, Leihvertrag. Schwindel mit Edelsteinen, Verkauf wertloser Waren, das „Einspongeschäft“.

Betrug bei Geschäften mit Wertpapieren, Aktien, Zinsscheinen, Wechseln, Schecks, Sparkassenbüchern, Hypothekenbriefen, Pfandscheinen. Kautions-, Gründungs-, Bilanz-, Versicherungsbetrug. Buchmacherschwindel. Betrug bei Stellen-, Wohnungs-, Heirats-, Titel- und Ordenvermittlung. Betrug bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, sowie bei dem Besuch von Veranstaltungen im Theater, bei Festlichkeiten usw. Hotelbetrug, Zechprellerei, Logisschwindel. Bauernfängerei. Raritäten- und Antiquitätenbetrug. Falsche Beamte, kaufmännische oder gewerbliche Angestellte. Kurpfuscherei aller Art, Hypnose, angebliche Heilmittel. Wahrsagerei, Zauberei, Kartenlegen. Heiratsschwindel, Eheerschleichung, Doppelehen, Adoption, Namensheirat.

Das sind einige — bei weitem nicht alle — von den Betrugsarten die sich der besonderen Gunst der Juden erfreuen.

Der Betrug ist öfter mit einem andern Verbrechen verbunden — Urkundenfälschung, Geldfälschung, Falschspiel, Unterschlagung, Diebstahl, Erpressung, Abtreibung, Brandstiftung, Konkursdelikte, Meineid, Verleumdung usw.

War früher Diebstahl das am meisten verbreitete Verbrechen, so ist es in den letzten Jahrzehnten anders geworden und an erster Stelle steht der Betrug. Betrug ist das allgemeinste jüdische Verbrechen, es ist die Form der jüdischen Existenz überhaupt, ob es sich um „Geschäft“ oder um „Politik“ handelt, bleibt sich gleich. Werfen wir noch einen Blick auf die Praxis der Juden in der Sowjetunion. Es ist ein Leichtes nachzuweisen, daß die gesamte „Wirtschaftspolitik“ der Sowjetjuden nichts andres darstellt, als die syste¬ matische Ausbeutung eines 200-Millionen-Volkes. Der Jude ist dort im Besitze des totalen Monopols. Er ist der einzige Arbeitgeber, denn alles ist „verstaatlicht“ und er besitzt den Staat. Für den werktätigen Menschen gibt es in der Sowjetunion keine Rettung vor dem Juden. Er ist im Besitze des gesamten beweglichen und unbeweglichen Kapitals. In seiner Hand befindet sich das Kreditwesen und der Bankapparat einschließlich der Geldemission. Der Jude diktiert die Löhne des Arbeiters und bestimmt auch die Preise aller Existenzmittel, der Nahrung, Kleidung und Behausung. Ihm stehen alle ökonomischen und polizeilichen Mittel zur Verfügung, um die Versklavung des Volkes zu vollenden. Hungerlöhne auf der einen Seite, phantastische Warenpreise auf der andern Seite, Antreibermethoden, Zwangsnormen usw. geben dem Juden die Möglichkeit, Wucher und Übervorteilung „legal“ im staatlichen Maßstabe zu betreiben. Das, wonach der jüdische Verbrecher auf dem Wege des Betruges und der Fälschung strebt, das ist dem „politischen“ Judentum in der Sowjetunion restlos geglückt. Zwischen dem jüdischen Wucherer in New York und dem jüdischen Präsidenten der Staatsbank in Leningrad, dem jüdischen Konfektionär in London und dem roten Direktor in Moskau besteht kein wesentlicher Unterschied. Was die jüdischen Gauner im kleinen betreiben, das tun die jüdischen „Politiker“ Moskaus im großen: Kreditschwindel, Hochstapelei, Falschmünzerei, Ausbeutung, Diebstahl und Raub. Was ist die sowjetische „Anleihepolitik“ anderes als ein groß aufgelegter Betrug? Die Arbeiter und Bauern werden gezwungen, die Anleihen zu zeichnen, die innerhalb der nächsten Jahre völlig entwerten. Die sowjetjüdische Emissionsbank gab immer neue Papiermilliarden heraus und zwang die Bevölkerung, Sachwerte und Leistungen dagegen herzugeben. Das Geld zerrinnt und entwertet in der Hand der Ausgebeuteten. Kein Wunder, daß dieses raffinierte sowjetjüdische System schließlich zum Hungertode von vielen Millionen Menschen führt.

Wenn man es sich leisten kann, wird auch das Ausland zu derartigen betrügerischen Manipulationen herangezogen. Die Geschichte der sogenannten ausländischen Konzessionen in der UdSSR, die sämtlich mit dem Zusammenbruch und der „Übernahme“ des ausländischen Kapitals durch die Sowjetjuden endeten, ist dafür ebenso ein Beweis, wie die fortgesetzten Wechselfälschungen der SowjetHandelsvertretungen im Auslande. Daß hierbei die Betrugsmanöver eine „staatliche“ Form annehmen, entspricht nur der Größe dieser jüdischen Unternehmungen. Ein Staat, der nur ein Deckmantel für jüdisches Verbrechertum auf dem Gebiete der Wirtschaft und der Politik darstellt, dürfte allerdings kaum noch den Anspruch darauf haben, als Staat anerkannt zu werden.

Feststehend ist: der Betrug in dieser oder jener Form ist die spezifische Verhaltungsweise des Juden. Das läßt sich nicht nur allgemein, sondern auch in einer unendlichen Anzahl von Einzelfällen nachweisen. Einige Beispiele mögen genügen.

Zunächst ein Beispiel aus der Sowjetunion selbst, wo neben den großen Juden auch die kleinen Juden „leben“ wollen, entnommen wörtlich der jiddischen Zeitung „Hajnt“, vom 15. Februar 1937, Warschau:

„En Antiquar, was hat beschwindelt die sowetische Antiquarmagazin.

In Moskau ist geführt geworden e Prozeß gegen der dortigen Antiquar Borenstein, welcher wird beschuldigt in Beschwindelung die Staatssozialistische-Eigentum.

Borenstein pflegt oft kaufen in die staatliche antiquare Magazin verschiedene Dinge; manchmal hat man gesehen, wie er krabbelt sich dort in die Papieren, was die Administrazie und die Magazinen hat herausgeworfen als nicht nützliche Makulatur.


Der Lebenssteiger (erhöhter Aufwand) von Borenstein hat erausgerufen Verdacht. Er ist arrestiert geworden und in sein Wohnung ist durchgeführt geworden Revision. Es hat sich herausgestellt, daß in die erausgeworfene Papieren hat Borenstein aufgesucht wichtige historische Dokumenten; in sein Wohnung sind z. B. gefunden geworden Originalbriefe von Ekatherine II., Nikolai I. u. a. Außerdem pflegt er einkaufen in die staatliche antiquare Magazinen Dinge, auf welche die Verkäufer zulieb ihre Unerfahrenkeit und knapper Bildung haben bestimmt zu nierdrige Preisen, viel kleiner wie ihr praktischer Wert. Vun die alle Sachen hat Borenstein zusammengestellt e wertvoller Kollektion. Laut die ,Iswestija‘ zählt die Kollektion mehr als 1.200 Nummern. Bloß Tellers von alter Sevres-Porzellan.

Borenstein droht Todstraf.“

Der arme Borenstein, ihm „droht Todstraf“; es hat eben nicht jeder soviel Glück wie Finkelstein.

Eins der beliebtesten Betrugsmanöver der jüdischen Kaufleute ist der Bankrott. Nur selten gelingt es dabei, die betrügerische Absicht zu beweisen, aber fast immer ist sie da: der Jude ist ein derart gerissener Kaufmann, sein Verwandten- und Bekanntenkreis, von wo er auf Hilfe rechnen kann, ist fast immer so groß, daß er in den meisten Fällen die Eröffnung eines Konkursverfahrens verhindern kann, wenn ihm wirklich daran liegt.

Für einen Nichtjuden ist ein Bankrott eine Katastrophe, eine schwere Prüfung, von der sich mancher sein ganzes Leben nicht erholen kann. Ein durchaus alltägliches und unerhebliches Geschehen ist hingegen die „Pleite“ für einen Juden — mehr als das, die Pleite wird mit Vorliebe dazu gebraucht, um „sich gesund zu machen“, wie der gemeine Fachausdruck lautet. Pyrrhus ist an seinen Siegen zugrunde gegangen, für den Juden sind möglichst viele Niederlagen in Form der Pleite der sichere Weg zum Aufstieg.

Loewy sagt dem Kohn: „Kohn, du bist meschugge! Du verkaufst deine Ware unter Einkaufspreis und wirst dich ruinieren!“ Worauf Kohn seelenruhig antwortet: „Keine Angst, der Umsatz wird es schaffen!“

Das ist nicht nur ein Witz, sondern auch ein Hinweis auf die „Technik“ der Pleite. Ganz grob genommen wird eine „sanierende“ Pleite folgendermaßen eingeleitet:

Kohn gründet ein Herrenmäntelgeschäft, sein „Kapital“ reicht knapp dafür, um die erste Monatsmiete für den Laden zahlen zu können. Da er über Bekanntschaften, Empfehlungen und Referenzen (selbstverständlich) verfügt, so kann er 1.000 Mäntel zu je, sagen wir, 50 RM. auf Kredit kaufen. Er verkauft sie für 40 RM., also zu einem Schleuderpreise, der ihn 10 RM. bei jedem Stück verlieren lassen müßte. Sein Geschäft floriert, da die Preise unerhört billig sind, seinen Gläubigem zahlt er aber keinen Pfennig, so daß es in kurzer Zeit zur Pleite kommt. Verkauft hat er z. B. 500 Mäntel, dann sind 20.000 RM. eingenommen, dieses Geld verschwindet aber spurlos. Seine ehrenwerte Gattin hilft ihm dabei, oder es tauchen rechtzeitig frühere Verbindlichkeiten auf, die unbedingt und sofort beglichen werden müssen, oder er behauptet, von einem bösen Menschen begaunert worden zu sein — so oder so —, von den 20.000 RM. bleibt nichts übrig. Der einzige greifbare Wert sind die noch unverkauften 500 Mäntel. Sie werden öffentlich versteigert und durch einen Mittelsmann, einen Verwandten oder guten Freund aus der Unterwelt, kauft Kohn diesen Restbestand heimlich auf, z. B. für die Hälfte des Preises, für 12.500 RM. Dieses Geld erhalten die Gläubiger, sie verlieren dabei 75% ihrer Forderung. Kohn aber reibt sich die Hände. Denn seine wirkliche Schlußbilanz sieht folgendermaßen aus. Ausgelegt hat er in bar nur die 12.500 RM. bei der Auktion. Eingenommen aber hat er 20.000 RM. In Kohns Tasche bleiben somit 7.500 RM. in Bargeld, und außerdem ist er rechtmäßiger Besitzer von 500 Mänteln, die er ohne Schwierigkeit für mindestens 20.000 RM. verkaufen kann. Das nennt man eine gesunde Pleite! Unter Umständen kann es sich „lohnen“, auch eine Strafe, insofern der Betrug nachgewiesen werden kann, auf sich zu nehmen, denn das unredlich erworbene Geld wird so gut verschoben, daß es vor dem Zugriff der Behörden oder der Geschädigten bewahrt bleibt.


Am schwierigsten für den Schwindler ist meistens die Beschaffung des nötigen Kredites, der ihm den Einkauf von größeren Warenposten erst ermöglicht. Wenn eine ganze Bande operiert, so werden in verschiedenen Teilen der Stadt oder auch außerhalb Scheinfirmen, sogenannte „Stoßfirmen“ gegründet, die selbstverständlich die besten Referenzen haben, die auch die mißtrauischsten Lieferanten beruhigen und ihnen Vertrauen einflößen. Wie das gemacht wird, zeigt das Beispiel des in Berlin am 15. 2. 36 abgeurteilten Juden Moses Kamermann. Er hatte sich mit einem in Bukarest wohnenden rumänischen Juden, M. Lupu, zusammengetan, der dort eine Firma „M. Lupu & Co.“ gegründet hatte. Dieses Schwindeluntemehmen bestellte nun aller Art Waren bei verschiedenen In¬ dustrie- und Exportfirmen in Deutschland. Bei jeder Bestellung war immer Kamermann als Referenz angegeben. Fragte irgendeine der Firmen bei ihm deswegen an, beeilte er sich immer, seinem Bukarester Spießgesellen das allerbeste Zeugnis auszustellen: „Die Firma Lupu & Co. ist bis zu 40.000 RM. kreditfähig.“ Nicht wenige deutsche Unternehmen fielen den Schwindlern zum Opfer.

Ist der Betrüger auf sich selbst angewiesen, und hat er einiges Geld zur Verfügung, so macht er bei der Lieferfirma zunächst mehrere kleine Bestellungen und bezahlt sie sofort, in bar. Wenn er sieht, daß man bereits Vertrauen zu ihm hat, dann macht er eine große Bestellung, die für seinen Coup dienen soll. Als „Sicherheit“ können auch gefälschte Depotscheine über Wertpapiere, Akzepte, Hypothekenbriefe usw. verwendet werden. Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Genau diese Masche haben Betrüger noch Mitte der 1990-er Jahre abgezogen, um dabei die Vorsteuer beim Finanzamt abuzukassieren.

Ein Gegenstück zu diesem „Kreditschwindel“ sind die Betrügereien bei Vergebung von Krediten. In jeder Zeitung, besonders in den Sonntagsnummern, findet man verschiedene Anzeigen, in denen Geld angeboten wird. Ein Berliner, der es versucht hat, sich auf diese Art Geld zu verschaffen, berichtet folgendermaßen über seine dabei gemachten Erfahrungen.

„Ich war lange Zeit krank gewesen und geriet daher in wirtschaftliche Schwierigkeiten. Ich benötigte dringend 500 RM., wollte aber nicht meine Bekannten um ein Darlehn bitten, sondern beschloß, mein Glück bei einem der ,Finanzisten‘, die in den Zeitungen inserieren, zu versuchen. Vor wenigen Jahren hatte ich mir eine Dreizimmerwohnung eingerichtet und für die Möbel damals über 3.000 RM. bezahlt. Diese Möbel wollte ich nun be¬ leihen.

Von den drei Adressen, die ich mir aus der Zeitung ausgesucht hatte, war die erste am vielversprechendsten: Finanzierung binnen drei Tagen, kulant, niedrige Gebühren und dergl., stand drin zu lesen. Als ich mich dort meldete, empfing mich ein flachsblonder junger Mann. Ich freute mich zuerst, mit keinem Juden zu tun zu haben, mußte aber bald merken, daß ich es mit einem Strohmann zu tun hatte, der von nichts wußte und dem nur eine Aufgabe auferlegt war: von den Kreditsuchenden eine Gebühr von 15 RM. ,für Recherchen" zu erheben. Es war ein offensichtlicher Schwindel, und ich wünschte dem jungen Manne guten Tag und eine anständigere Beschäftigung.

Mein zweiter Weg sollte mich ebenfalls zu einem jungen Manne führen, dieses Mal zu einem brünetten, schlecht rasierten und mit ausgesprochen jüdischem Akzent sprechenden. Er wohnte augenscheinlich in Untermiete, denn im kleinen, unordentlichen Zimmer stand auch das Bett des angeblichen Finanzisten. Auch hier wurden von mir zu allererst 15 RM. verlangt, worauf ich mich verabschiedete.

In diesen beiden Fällen war es augenscheinlich, daß man es einfach auf die ,Gebühr für Recherchen" abgesehen hatte. Der Dritte aber, den ich besuchte, war ein ganz abgefeimter, und ich fiel auch prompt rein. Zwar hatte er eine Hakennase und einen jüdischen Namen, sonst aber sah er genügend vertrauenerweckend aus: gute Manieren, gesetztes Alter, tadelloses Deutsch, gut eingerichtetes Büro, zwei Telephonapparate auf dem Tisch. Auch er verlangte von mir eine Einschreibegebühr, aber nur von 6 RM. Als ich mich ganz entschieden weigerte im voraus, sei es auch nur einen Pfennig zu zahlen, setzte er mir in einer längeren Rede auseinander, aus welchen zwingenden Gründen er von mir die 6 RM. verlangen müßte und bewies mir, daß es eine unverzeihliche Torheit meinerseits sein würde, ihm die 6 RM. nicht zu geben. Ich ließ mich überreden . .. Daraufhin geschah — nichts. Als ich imgeduldig wurde und mehrmals bei dem ,Finanzisten" anrief, versprach er mir, die Angelegenheit zu beschleunigen, wobei sich herausstellte, daß der wirkliche Geldgeber eine andre Person sei.

Nach einigen Tagen erschien bei mir ein netter, aber etwas dreister junger Mann — das war der ,Rechercheur". Er rauchte mit Behagen meine Zigarren, steckte, ohne besonderes Interesse zu bekunden, die Liste meiner Möbel in die Tasche, schimpfte über das Wetter und die schweren Zeiten und legte mir eine Quittung über 3 RM. ,für Recherchen" vor. Bevor ich die ganze Sache richtig kapieren konnte, waren meine 3 RM. tatsächlich in seine Tasche gewandert.

Wieder vergingen Wochen, ich schrieb, telephonierte, wurde deutlich und erhielt dann einen Fragebogen mit 47, wenn ich nicht irre, verschiedenen Fragen, auf die eine erschöpfende Antwort erwartet wurde. Dann wieder nichts. Zwei Monate waren vergangen, und nicht das geringste war geschehen. Ich war froh, als ich einen andern Ausweg finden konnte, um meine Angelegenheiten zu ordnen.“

Die Sache war für den Erzähler noch glimpflich abgelaufen, da anscheinend bei ihm nicht viel zu holen war. Von andern aber werden u. U. ziemlich große Beträge herausgelockt, denn immer wieder „entstehen neue Schwierigkeiten“, denen man nur mit Hilfe von Vorschüssen entgehen kann ...

Man wird sich fragen, warum begnügen sich denn die „Finanzisten“ mit dem Herauslocken von Vorschüssen und Anzahlungen, statt wirklich Geld zu leihen und Zinsen zu bekommen. Die Antwort ist einfach: nur in den allerseltensten Fällen haben diese „Geldgeber“ tatsächlich Geld — auch wenn sie es wollten, wären sie nicht imstande, ein Darlehen zu geben. Gewiß, es gibt auch solche Fälle, in denen man ein Darlehen bekommen kann. Sie sind aber selten, es wird dreifache und jederzeit greifbare Sicherheit verlangt, und es müssen Wucherzinsen gezahlt werden. Im allgemeinen jedoch ist die ganze „Kredit“-geberei ein Schwindel, der auf die Erbeutung kleiner Beträge berechnet ist.

Beliebt und einträglich sind die Einspongeschäfte, Geschäfte, bei denen man das Opfer, in der Gaunersprache „Freier“ oder „Molle“ genannt, zuerst in Sicherheit wiegt und ihm Vertrauen einflößt. Ist er erst „eingesponnen“, dann folgt der Coup. Kriminalkommissar Possehl erzählt folgende typische Geschichte:

Ein gewisser B. hat für einen „Freier“ verschiedene, durchaus reelle Geschäfte vermittelt, die nicht ohne Gewinn geblieben sind, so daß der „Freier“ dem „Vermittler“ fest vertraut. Eines Tages erscheint wieder der „Vermittler“ und erzählt folgendes: „Ich habe einen Posten Kreissägen zum Export für 40 000 Mark gekauft. Die Ware liegt bei dem Spediteur, ich selbst habe aber nur 6000 Mark, die ich in dieses Geschäft stecken kann. Einen Abnehmer habe ich bereits in London gefunden, der mir 44 000 Mark dafür bezahlt. Wenn Sie sich mit den noch fehlenden 34 000 Mark beteiligen wollen, bin ich bereit, den Gewinn mit Ihnen zu teilen.“ Die Aussicht, 2000 Mark ohne jede Mühe zu verdienen, verfehlt ihren Eindruck auf den „Freier“ nicht. Als vorsichtiger Mensch verlangt er aber, daß der Abnehmer in London ein Schriftstück ausfertigt, in dem er erklärt, die Ware gesehen zu haben und mit ihrer Beschaffenheit zufrieden zu sein. Außerdem soll ein Akkreditiv bei einer Großbank gestellt werden. Alles wird zur vollen Zufriedenheit des „Freiers“ erledigt, nur stellt der Käufer in London eine Bedingung, daß die Ware spätestens an einem, von ihm angegebenen Ter¬ min verladen wird. Die Frist ist hinreichend lang, und der „Freier“ hat nicht die geringsten Bedenken.

Bei dem Spediteur zahlt er seine 34 000 Mark ein, die Ware wird verladen und rechtzeitig zum Hafen abtransportiert. Nach einiger Zeit fährt der nichtsahnende „Freier“ in die Hafenstadt, um den Kaufpreis in Empfang zu nehmen, dort wartet eine Schreckensbotschaft auf ihn: der Herr aus London schreibt, er sei vom Vertrag zurückgetreten, da die Ware zum vereinbarten Termin nicht verladen worden sei. Der „Freier“ ist betroffen — wieso ist das möglich ? Am betrübtesten scheint aber der „Vermittler“ zu sein, er trauert seinem Verdienst nach. Es stellt sich indessen heraus, daß der Engländer tatsächlich in seinem Recht ist, da die Ware aus irgend einem Grunde mit Verspätung in der Hafenstadt eingetroffen ist...

Inzwischen kommt ein neuer Brief aus England, und der „Käufer“ teilt mit, daß er vielleicht mit der Zeit in die Lage kommen könnte, die Ware doch abzunehmen. Der „Vermittler“ überredet dann den „Freier“, die Ware nach England unter Nachnahme zu schicken.

Damit ist der Betrug abgewickelt. Die 34 000 Mark werden vom „Vermittler“ und „Käufer“ unter sich geteilt, die Ware wird natürlich nicht eingelöst und mehrere Wochen später vom Zollamt versteigert. Der Erlös beträgt wenige hundert Mark, da die Ware sich als total wertlos erwiesen hat.

Das Wesen dieser Art von Betrug besteht darin, daß der „Freier“, durch die früheren gemeinsamen und erfolgreichen Geschäfte vertrauensvoll gemacht, er dieses Mal versäumt, nachzuprüfen, ob die Ware, deren Kauf er finanzierte, auch wirklich den Wert besitzt, den der „Vermittler“ angegeben hat. Sein Geld hat der „Freier“ verloren. Es auf dem Prozeßwege zurückzubekommen, ist vollkommen aussichtslos. Der „Engländer“, in Wahrheit einer der Gauner, kann gerichtlich nicht belangt werden, da tatsächlich der Vertrag nicht eingehalten worden ist. Als letzte Möglichkeit bleibt, den „Vermittler“ zu verklagen. Der aber ist längst über alle Berge. Ihn zu finden, erweist sich als unmöglich. Die Adresse seiner „Firma“ entpuppt sich als Fremdenpension, seine neue Anschrift hat er nicht mitgeteilt, seine Personalien scheinen gefälscht zu sein. Und so wird der „Freier“ um eine Lebenserfahrung reicher, die beiden Gauner aber um eine ganz nette Summe. Brauchen wir noch zu bekennen, daß es keine größeren Meister des Einspongeschäftes gibt, als die Juden? Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Diese Betrugsmasche wird heute noch von Goldverkäufern, hauptsächlich Negern und Moslems angewandt. Auf der Webseite www.zengold.com klagen 897 Menschen ihr Leid, daß sie auf genau diese Masche hereingefallen sind. (https://zengold.com/gold-fraud/)

Die Arbeit eines Falschmünzers ist nicht leicht, denn eine gute Nachahmung von Münzen und modernen Banknoten ist außerordenlich schwierig, zeitraubend und kostspielig, das Risiko ist dabei sehr groß, die Strafen hoch, und die Kriminalistik kennt kaum einen Fall der Falschmünzerei, der nicht entdeckt worden wäre. Und doch finden sich immer und immer wieder Menschen, die sowohl Arbeit als auch Risiko auf sich nehmen, so sehr sind sie von der Leidenschaft nach Geld besessen. Für einen Juden, dem Geld, Geld als Machtmittel und als Selbstzweck, das Erstrebenswerteste auf der Welt erscheint, hat der Gedanke, Geld mit eigenen Händen zu schaffen, etwas unwiderstehlich verlockendes. Unter den Falschmünzern trifft man daher viel Juden. Als Beispiel sei hier die Geschichte des Cornel Salaban erzählt:

Ein außerordentlich vielseitiger, fähiger und kluger Mensch war Salaban, in Czernowitz geboren. Schon in früher Jugend zeigten sich seine verbrecherischen Instinkte und er wurde wegen Einbruchs zu einer Gefängnisstrafe verurteilt. Es ist eine alte Tradition des Ostjuden, (Anm.: die sind die khasarische Mafia) die Heimat zu verlassen und sich nach Wien oder Berlin zu begeben, wenn ihm der Boden unter den Füßen zu heiß wird. Dieser Tradition folgte auch Salaban nach Verbüßung seiner Strafe. Er tauchte in Deutschland auf als — Schauspieler. Er spielte nicht schlecht, verdiente aber zu wenig, weil er schon damals allerlei kostspielige Gewohnheiten hatte.

Er verließ die Bühne und wurde Kaufmann. Zunächst plagte er sich als Buchhalter ab, erwies sich aber dabei so tüchtig, daß er zum Prokuristen avancieren konnte. Dann wagte er den großen Sprung: er machte sich selbständig. Noch mehr als das — aus eigener Machtvollkommenheit verlieh er sich den akademischen Grad. Als Dr. jur. C. Salaban betrieb er in Berlin während mehrerer Jahre ein Verkaufsgeschäft für chemische Artikel. Einbrecher, Schauspieler, Kaufmann — Salaban konnte noch mehr. Seine freie Zeit widmete er technischen Basteleien, in denen er von hervorragender Geschicklichkeit war, und juristischen Studien. Er betrieb sie mit größtem Eifer, hörte wissenschaftliche Vorträge und eignete sich auch ziemliche Kenntnisse an, so daß er sogar Mitglied der International Law Association und Herausgeber eines Handbuches für internationales Recht werden konnte. Salaban hatte allen Grund, mit dem Leben zufrieden zu sein, er war einigermaßen bekannt und angesehen, er bewohnte eine Villa in Lichterfelde und führte das stille Leben eines Privatgelehrten. In Wirklichkeit betrieb er eine Falschmünzerei. Was trieb ihn dazu, Falschmünzer zu werden? Vor Gericht behauptete er, seine Einkünfte wären so niedrig geworden und er hätte am Rande des Ruins gestanden. Nun, ein so findiger und fähiger Kopf, ein Mensch mit so viel verschiedenen Kenntnissen und Beziehungen hätte bestimmt andre Wege, als kriminelle, zu seiner Rettung finden können. Nein, es war die unwiderstehliche Gier nach Geld, das triumphierende Gefühl: „Ich bin selbst die Quelle des Geldes, ich selbst bin der Schöpfer des Allmächtigsten auf der Welt“, die ihn zum Verbrechen trieben.

1929 begann der damals Fünfzigjährige falsche Zweimarkstücke herzustellen. Die Ausführung war sehr gut, die falschen Stücke enthielten genau so viel Silber, wie die echten und waren dem Klange nach nicht zu unterscheiden. Um in den Besitz der entsprechenden Legierung zu kommen, benutzte Salaban seine Beziehungen, die er sich seinerzeit als Kaufmann geschaffen hatte: bei einer chemischen Fabrik bestellte er Silberbleche, die fünfzig Prozent Silber enthielten, genau, wie bei den echten Münzen. Salaban machte dementsprechend vor Gericht geltend, daß er diejenigen Personen, die in den Besitz seiner Münzen kamen, eigentlich weder geschädigt noch betrogen hätte. Von diesen Silberblechen kaufte er im Laufe der Jahre für 29 000 Mark!

Die Münzen stellte er im Keller seiner Villa her. Die Dienerschaft hielt sich im Hause nur tagsüber auf, so daß Salaban in der Nacht von ihr nicht gestört werden konnte. Im Keller stand ein großes Regal mit Büchern, hinter dem Regal befand sich aber — wie in einem Kriminalroman — eine geheime Tür, die in die aufs beste ausgestattete Werkstatt führte. Wie es sich für einen Villenbesitzer ziemt, besaß Salaban ein eigenes Auto. In den Vormittagsstunden fuhr er, meist von seiner Frau begleitet, in die Nähe eines der zahlreichen Wochenmärkte. Ärmlich gekleidet, gingen die beiden mit ihren Einkaufsnetzen an den Ständen entlang und kauften verschiedene Kleinigkeiten, meistens Suppengrün für fünf Pfennige ein, und zahlten jedesmal mit einem Zweimarkstück. Im Laufe von drei Jahren hatte Sala¬ ban auf diese Art über 40 000 falsche Münzen abgesetzt, über 40 000 mal die Verkäufer geschädigt. So vorsichtig Salaban auch zu Werke ging, machte er sich doch verdächtig: er wurde am 13. 1. 32 auf dem Rudolf-Wilde-Platz in Schöneberg vor dem Rathause verhaftet, als er mit einem Netz voll Gemüse sein Auto besteigen sollte. Von zünftigen Verbrechern wird behauptet, daß sie niemals ihr Fach wechseln und immer dieselbe Art von Verbrechen begehen: der Geldschrankknacker wird keinen Taschendiebstahl verüben, der Fassadenkletterer nicht zum Kollidieb werden, und der Klingelfahrer sich nicht als Falschspieler versuchen. Von den jüdischen Verbrechern hingegen kann man dies nicht sagen. Im Gegenteil, sie verblüffen durch ihre Vielseitigkeit. Als Beispiel möge der sechsundvierzigjährige Jude Leo Veit dienen, der am 12. 2. 36 in Berlin abgeurteilt worden ist.

Veit ist ein Betrüger, Heiratsschwindler und Hochstapler. Bei der „Arbeit“ erschien er immer mit einer Ordensschnalle geschmückt, auf der ein gutes Dutzend verschiedener Medaillen hing — seine Tapferkeiten und seine Verdienste hätten ihm diese Auszeichnungen eingebracht. In Wirklichkeit hatte Veit während des Krieges sich mit Erfolg bemüht, möglichst weit vom Schuß zu bleiben, und alle seine „Medaillen“ waren gekaufte Gedenk- und Erinnerungsmünzen. Nichtsdestoweniger verfehlte die Ordensschnalle ihre Wirkung nicht, namentlich auf Frauen, denen sein sicheres und selbstbewußtes Auftreten imponierte. Erstaunlich ist die Mannigfaltigkeit der Tricks, die Veit anwandte, um seine Opfer zu betrügen. Einmal waren es totsichere Renntips, die ein kleines Vermögen einzutragen versprachen, ein andres Mal lockte er Uhren heraus, „um Edelsteine einzusetzen“. Nicht ohne Erfolg versuchte er sich auch als Heiratsschwindler und verstand es, den ahnungslosen „Bräuten“ Ringe, Pelze oder auch mehr oder minder bedeutende Barbeträge abzunehmen. Zuweilen nahm er die Maske eines biederen Geschäftsmannes an und übernahm Schmuck- und Wertgegenstände, um sie „höchstzahlenden Interessenten“ vorzulegen, wobei er versprach, für sich selbst nur eine ganz bescheidene Provision zu berechnen (selbstverständlich verschwand er jedesmal auf Nimmerwiedersehen). Veit war insgesamt fünfzehnmal vorbestraft. Im März 1935 hatte er seine letzte Strafe verbüßt, und kaum in Freiheit gesetzt, fand er ein neues vertrauensseliges Opfer, wiederum eine Frau. Mit seiner Ordensschnalle geschmückt, stellte er sich vor als „Schriftsteller und Pressevertreter“. In scheinbarem Widerspruch zu diesem Beruf standen seine Hände, die im Zuchthaus derb und rauh geworden waren. Um eine Erklärung war Veit nicht verlegen: er sei eben vom Kriegsschauplatz in Abessinien zurückgekehrt, wo er hart habe zupacken müssen. Sein Pech, daß die Zeiten sich gründlich geändert hatten; er wird wohl kaum wieder Gelegenheit finden, seine „Heldentaten“ vor ahnungslosen und vertrauensseligen Frauen ins rechte Licht zu setzen.


I. Was Sprachenkunde und Statistik beweisen (ab Seite 13)

„Die Kochern scheften schofel Gasche. Einige holchen auf Gschok und dschomen den Sochtem die Sore oder zopfen den Gasche das Kis aus dem Rande. Einige holchen mit Fehling auf der Mertine und kas¬ pern den Gasche. Sie achlen und schwächen gern tob und nicklen grandig in den Baiser.“

Was für ein Kauderwelsch ist das? Was für eine übelklingende Sprache, in der die Zisch- und Kehllaute vorherrschen? Das ist „Kochemer-Loschen“, die Sprache der Ganoven und Gauner.

Diese Sprache ist ohne die Kenntnis des Hebräischen und des Jiddischen nicht zu deuten, wie man sich leicht überzeugen kann:

„Kochern“ stammt ab vom hebräischen „Chakam“ (jiddisch „chochem“) und bedeutet „der Kluge“. „Laschon“ bedeutet auf hebräisch „Sprache“. „Kochemer Loschen“ ist somit die Sprache der Klugen, der Schlauen, der Gerissenen — der Gauner. Auch „Ganove“ ist ein hebräisches Wort („Ganaw“, d.i. „Betrüger“, „Dieb“). Aber Gauner ? Ist denn das nicht ein rein deutsches Wort? Nein, denn früher wurde es „Jauner“ ausgesprochen und ist eine Umwandlung des hebräischen „janah“ (betrügen) — ein eigenes Wort hat die deutsche Sprache für diesen, ihr wesensfremden Begriff nicht geschaffen. [...]

Bereits im „Liber vagatorum“ (1510 erschienen) findet man eine Unmenge jüdischer Wörter, ebenso wie in verschiedenen noch älteren Dokumenten. Diese unbestreitbaren Tatsachen beweisen auf das klarste, daß die Gaunersprache unter dem ausschlaggebenden Einfluß des Judentums entstanden ist.

Das hat bereits Dr. Martin Luther festgestellt, der in seiner Vorrede zu dem „Bericht von der falschen Betler-Büberei“, gedruckt im Jahre 1567 , folgendes schrieb: „Es ist freilich solche rothwelsche Sprache von den Juden kommen, denn viel hebräischer Worte drinnen ist...“.


So blieb es auch in den nächsten Jahrhunderten. 1823 schreibt z. B. der Kriminalrat F. A. Wennmohs in seinem Buch „Über Gauner und über das zweckmäßigste, vielleicht einzige Mittel zur Vertilgung dieses Übels“ folgendes: „Der Raub wird von den Gaunern perkoch (richtiger Bekauch) handeln, auch Chasnegehen, der nächtliche Diebstahl mit Einbruch, Einsteigen usw. in Wohnungen und andere Gebäude, Schränke, beruch handeln und zierlich handeln genannt. Handeln ist der bei weitem gewöhnlichste Ausdruck für stehlen. Das bekauch bedeutet das lateinische vi, das betuch — clam. So gebraucht der christliche Gauner das letztere Wort, der Jude bedient sich desselben eigentlich nicht, weil er, als Hebräer, besser weiß, daß betuch eigentlich nicht heimlich, sondern sicher und gewiß heißt und insofern noch besser auf den Raub passen würde, und er spricht betuch und bekauch — betuach und bekauach aus.“

Höchst beachtlich ist die Feststellung von Wennmohs, daß in der jüdischen Gaunersprache, im Rotwelsch, „handeln“ als der gewöhnliche Ausdruck für stehlen gelten kann. Die Neigung der Juden zum Handel findet damit eine neuartige Deutung. Für sie ist eben zwischen einem „Geschäft“ und einem Verbrechen kein wesentlicher Unterschied. Wenn sie „handeln“, dann stehlen sie, und wenn sie stehlen, dann „handeln“ sie. Geschäft ist Diebstahl und Diebstahl ist Geschäft.


Noch einprägsamer ist die ebenfalls von Wennmohs mitgeteilte Tatsache, daß das große Brecheisen, das wichtigste Werkzeug beim Einbruch, den großartigen Namen „Rebbmosche“ trägt, d. h. Rabbi Moses. Mit dem Rebbmosche in der Hand wird der Einbruch verübt. Der Leiter des Einbruchs trägt, wie nicht anders zu erwarten, ebenfalls einen hebräischen Namen; er ist der „Baal Massematte“.

Indessen ist der zersetzende Einfluß der Sprache der Juden noch viel weitreichender, als man glauben könnte. Ohne, daß man es merkte, sind zahlreiche jüdische Wörter und Ausdrücke in die deutsche Sprache hineingeflossen oder, besser gesagt, eingeschmuggelt worden. So manches Wort, das uns durchaus geläufig ist, stammt aus der „Kochemer Loschen“. Einige Beispiele mögen genügen. „Baldowern“ stammt ab von „Baal“ (Herr, Besitzer) und „dabar“ (Sache), „Kassiber“ ist das rabbinische „Kathiba“ (Schriftstück), „Pleite“ ist das hebräische „peleta“ (Flucht), „verschütt gehen“ birgt in sich das hebräische „schuth“ (festsetzen), während „Knast“ nichts anderes als das hebräische „hnass“ (Strafe) ist. Jüdisch sind weiterhin „Schlamassel“ („massel“ = Glück), Dalles usw.

Manches Wort ist so gut getarnt, daß man ihm seinen jüdischen Ursprung nicht mehr ansehen kann.


„Dufte“ hat nichts mit „Duft“ zu tun, sondern stammt vom „tob“ ab, „Kluft“ ist eine Umformung des rabbinischen „Killuph“ (Rinde, Schale), „Moos“ im Sinne „Geld“ ist ebenfalls ein rabbinisches Wort (maoth= Münzen). Wenn wirvon jemandem behaupten, er „schmuse“, rede „Kohl“ oder sei ein „Kaffer“, so gebrauchen wir rein hebräische Wörter ,,schemua“(reden) ,,kol“(Gerede) und ,,Kafar“(Dorf)—für den Juden ist der Dorfbewohner, der Bauer, immer der Tölpel, der dumme Kerl, verachtet, aber als Quelle von Gewinnen geschätzt. „Schmiere stehen“ hat nichts gemeinsames mit „schmierig“, sondern ist eine Ableitung vom hebräischen „schemira“ (Wache), und ein „ausgekochter“ Kerl ist nicht jemand, den man gekocht hat, sondern ein „Kochern“, ein „Chochem“, ein ganz schlauer. „Abhauen“ (eigentlich „abbauen“) kommt vom hebräischen „bo“ (kommen), und wenn wir jemanden „verkohlen“ wollen, so gebrauchen wir, ohne es zu wissen, das jüdische ,,kol“(törichtesGerede). Sogar der so volkstümlich klingende Ausdruck „Wo Bartels den Most holt“ enthält zwei hebräische Wörter: „barzel“ (Brecheisen) und „Moos“ (Geld, Münzen) und bedeutete ursprüng-
lich „wo man sich Geld durch einen Einbruch holen kann“. Und wenn jemand „Schwein hat“, so bedeutet das eigentlich, daß er die Trümpfe in der Hand hält, denn in der Gaunersprache wird ein Trumpf mit dem jüdischen Wort „Chasir“ (Schwein, Glück) bezeichnet. Jüdischer Herkunft sind ferner: „kess“ (von kassas=reiben, gerieben), „türmen“ (von tharam, sich entfernen), „Pinke“ (von Pinka, Geldschüssel). Und sollen wir uns wundem, daß auch „mogeln“ jüdisch ist?


Die Zahl dieser sprachkundlichen Beispiele könnte beliebig vermehrt werden — sie beweisen, daß seit jeher die maßgebende, leitende Schicht des Gaunertums aus Juden bestand.

In seinem auf reichem Quellenmaterial aus dem 18 . und 19 . Jahrhundert aufgebauten Vortrag über die Kriminalität des Judentums gibt Dr. v. Leers eine Fülle von schlagenden Beispielen über jüdische Räuber- und Hehlerbanden, die die deutschen Lande in einem heute unvorstellbaren Maße unsicher machten. Es waren oft ganze jüdische Verbrechersippen und Verbrecherdörfer, die als Mittelpunkte weitverzweigter krimineller Organisationen dienten. Die Umstellung des Judentums vom gewaltsamen Bandendiebstahl, Raub und Mord zu weniger gewaltsamen Methoden erfolgte erst allmählich in natürlicher Anpassung an die gegebenen modernen Verhältnisse. Aus dem jüdischen Buschräuber wurde der jüdische Betrüger, aus dem Baal Massematte der Leiter eines „Finanz-Konsortiums“.


1831 wurde eine aus elf Juden bestehende Bande festgenommen, die unter Leitung eines gewissen Joseph Adolf Rosenthal stand. Dieser Jude war gleichzeitig Vertrauensmann und Vigilant der Polizei — ein würdiger Vorläufer, vielleicht ein Vorbild des berüchtigten jüdischen Ochranaspitzels Asew. Rosenthal gestand mehr als zweihundert Diebstähle und Einbrüche ein, darunter sechsunddreißig Beraubungen öffentlicher Kassen, an denen über fünfhundert Personen beteiligt waren, und zwar überwiegend Juden. Die Fäden führten nach dem Flecken Betsche, Bezirk Posen. Hier und in der Umgebung bekam man schließlich einundachtzig Juden zu fassen. Im Anschluß daran wurde auch die Magdeburger Gegend ausgekehrt, wobei insgesamt einhundertsiebenundachtzig Glaubensjuden und drei getaufte Juden in die Hand der Polizei fielen.

Die Juden waren von jeher die Anführer der Unterwelt. Was sagt nun die moderne Statistik?

Ihre Antwort ist so eindeutig wie möglich. Die Zahl der Untersuchungen über das jüdische Element im Verbrechertum ist genügend groß, sie alle führen zu demselben Ergebnis. So z. B. hat W. Giese eingehend die deutsche Kriminalstatistik der Jahre 1882—89 studiert und konnte zu bedeutsamen Folgerungen gelangen.

Er nahm die Zahl der auf 100.000 Juden Verurteilten und dividierte diese Zahl durch diejenige der von 100.000 Nichtjuden Verurteilten. So erhielt er folgende „Quoten“:


Kuppelei. 1,22

Hoch- und Landesverrat. 1,25

Unzüchtige Handlungenund Verbreitung unzüchtiger Schriften 1,31

Untreue. 1,39

Beleidigung. 1,48

Urkundenfälschung. 1,79

Unterschlagung von Urkunden. 2,06

Falsche Anschuldigung. 2,10

Verletzung von Maßnahmen zur Viehseuchenabwehr .... 2,17

Betrug. 2,29

Verletzung der Wehrpflicht. 2,39

Verletzung der Sozialgesetzgebung. 2,39

Erpressung. 2,50

Glücksspiel. 2,75

Bestechung. 2,83

Münzvergehen. 2,99

Verletzung fremder Geheimnisse. 3,59

Herstellung und Verkauf gesundheitsschädlicher Nahrungsmittel . 3,99

Hehlerei. 5,07

Verletzung der Vorschriften über Arbeitszeit und Sonntagsruhe 8,86

Vergehen in bezug auf geistiges Eigentum. 9,50

Betrügerischer Bankrott.11,1

Wucher.18,9

Einfacher Bankrott.20,9

Eine höchst interessante Tabelle, Zahlen, die für sich selbst sprechen! Verbrechen, an denen das Judentum einen hervorragenden Anteil hat, sind: Kuppelei und andere Verbrechen gegen die Sittlichkeit, Urkundenfälschung, Beleidigung und falsche Anschuldigung, Erpressung und Betrug, Bestechung, Untreue, Hoch- und Landesverrat, Verbrechen gegen die Landeswährung, Verletzung der Wehrpflicht usw. Die Tabelle zeigt übrigens auch, daß der Viehjude sich herzlich wenig um sanitäre und veterinäre Vorschriften kümmert, und daß gesundheitsschädliche Nahrungs- und Genußmittel von Juden viermal so oft in den Verkehr gebracht werden, als von Nichtjuden.
Als spezifisch jüdisch anzusprechen sind: Ausbeutung von Arbeitern und Angestellten; Vergehen gegen das geistige Eigentum (Plagiat und „Abschriftstellerei“ sind eine beinahe ausschließliche Domäne der Juden), Betrug aller Art, Wucher und Bankrott oder „Pleite“.

Dieses Bild, das man im Spiegel der Statistik zu sehen bekommt, ist für das Judentum wenig erfreulich, und es ist zu verstehen, daß das Judentum versucht hat, in zahlreichen Veröffentlichungen die Frage der jüdischen Kriminalität zu seinen Gunsten umzufälschen. Es wird genügen, wenn wir uns auf ein einziges Beispiel beschränken.

Im Jahre 1907 ist in den „Statistischen und Nationalökonomischen Abhandlungen“ der Universität München eine Arbeit der jüdischen Autorität für Kriminalstatistik, Dr. R. Wassermann, erschienen. Mit allen Schikanen der Statistik, mit mathematischen Formeln, mit Diagrammen, mit zahllosen Tabellen und einer unheimlichen Menge von Fußnoten versuchte Dr. R. Wassermann zu beweisen, daß „die Kriminalität der Juden nicht durch die Rasse bedingt ist und nicht in ihrer Eigenart wurzelt, sondern ein Produkt sozialer Verhältnisse ist“.

Trotz eifrigster Bearbeitung der Statistik und ungeachtet der „wohlwollendsten“ Berücksichtigung der besonderen sozialen Struktur des Judentums, seiner eigenartigen Verteilung auf verschiedene Berufe und seines spezifischen Altersaufbaues gelangt Wassermann schließlich zu folgender Tabelle (Seite 88) der verhältnismäßigen Kriminalität der Juden:

Beleidigung. 1,4

Meineid. 1,8

Betrug. 2,0

Hehlerei. 4,7

Verletzung der Sonntagsruhe und verspäteter Ladenschluß . 6,8

Betrügerischer Bankrott. 9,4

Einfacher Bankrott. 17,7

Wie man sieht, haben Wassermanns Künste wenig geholfen: auch in seiner Statistik erscheinen die Juden als Betrüger, Ausbeuter von Arbeitern, Hehler und Bankrotteure.

An der ausgeprägten Neigung des Judentums zum Verbrechen kann somit nicht gezweifelt werden, umsomehr als alle bestehenden Statistiken einer bedeutenden Korrektur bedürfen, denn das Bild, das sie ergeben, ist ein einseitig günstiges für das Judentum.

Alle Statistiken, über die wir bisher verfügten, sind konfessionelle, nicht aber Rassen Statistiken. Das bedeutet, daß die Verbrechen eines getauften Juden oder eines Dissidenten oder eines Judenstämmlings von der Statistik auf das Konto „Nichtjuden“ gebucht werden, obwohl sie in Wirklichkeit zu Lasten des Judentums fallen. Die Kriminalität der Rassejuden erscheint daher als viel zu gering: einige Forscher sind der Meinung, daß fast ein Drittel der Verbrechen, für die das Judentum verantwortlich ist, auf diese Art aus der Statistik verschwindet, während der Anteil der Nichtjuden entsprechend zu groß angegeben wird.

Die daher wenig brauchbaren Angaben der alten Kriminalstalistik, die an dem Merkmal der Rasse und damit an der Kernfrage des Judentums in der Kriminalität vorbeiging, haben erst kürzlich eine dankenswerte Ergänzung erfahren durch den „Sonderbericht des Preußischen Landes-Kriminalamtes über die Beteiligung der Juden an der Kriminalität“. Wir entnehmen der betreffenden Nummer der Mitteilungsblätter des Preußischen Landes-Kriminalamtes in Berlin eine Reihe ungemein bezeichnender und bisher in dieser Exaktheit nicht vorhandener Angaben.

Ein bevorzugtes Hauptbetätigungsfeld des Juden ist der Rauschgifthandel. Aus dem Akten- und Karteimaterial der Zentralstelle für Rauschgiftvergehen ergibt sich folgendes Bild:

Bis 1929 waren von 348 internationalen Rauschgifthändlem 98 Juden, d. i. 28 v. H. Der Zugang im ersten Halbjahr 1935 betrug 112 Händler, davon 14 Juden oder 13 v. H. — Eine bemerkenswerte Abnahme nach der nationalsozialistischen Machtergreifung. — An rauschgiftsüchtigen Ärzten waren bis 1929 in den Karteien vorhanden 32, davon 9 Juden, gleich 28 v. H. Der Zugang im ersten Halbjahr 1935 betrug 23 Ärzte, davon 7 Juden oder 30 v. H. Die entsprechenden Zahlen bei den Apothekern sind bis 1929 insgesamt 138, davon 26 Juden oder 19 v. H., und der entsprechende Zugang 9, davon 3 Juden gleich 33 v. H. Dies alles bei einem Bevölkerungsanteil der Juden in Deutschland von 0,9 v. H.
Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Nichtmenschliche Wesen können Gifte im Körper aufnehmen, ohne davon zu sterben. Sie können Unmengen Alkohol zu sich nehmen, sich volldröhnen, wovon ein Mensch dreimal sterben würde und einfach mit allem übertreiben, denn ihr Körper ist nur eine Fleischhülle und deshalb geht das.

Das für den kleinen Juden charakteristische Verbrechen ist der Taschendiebstahl. Hier ist das jüdische Element ausschlaggebend; das ist seine „Profession“, bevor er „arriviert“ ist. Davon legen folgende Zahlen Zeugnis ab:

Es wurden in Berlin im Jahre 1931 136 internationale Taschendiebe festgenommen. Davon waren nicht weniger als 106 Juden, d. i. 78 v. H. Im Jahre 1932 stieg die Zahl der Festgenommenen auf 163, davon 134 Juden oder 82 v. H. Und auch noch im ersten Halbjahr 1935, als die Zahl der nach Deutschland einreisenden Taschendiebe insbesondere jüdischer Rasse rapide sank, und zwar auf insgesamt 20, waren von diesen 20 Taschendieben 13 Juden, d. h. 65 v. H.

Vom 1. 2. 31 bis zum 1. 7. 35 wurden insgesamt im übrigen Deutschland und im Ausland 2958 Taschendiebe festgenommen. Davon waren nicht weniger als 1568 Juden, d. s. 53 v. H.!


An Hand des Kartei- und Aktenmaterials der Zentrale zur Bekämpfung des Glücks- und Falschspiels kann einwandfrei festgestellt werden, daß das Glücks- und Falschspiel ein weiteres bevorzugtes Betätigungsgebiet jüdischer Verbrecher ist. So wurden z. B. im Jahre 1933 in Berlin insgesamt 88 internationale Falschspieler festgestellt, davon 55 Juden, d. i. 62 v. H. Im Jahre 1935 fiel auch diese Ziffer auf insgesamt 23, davon aber immer noch 14 Juden. Erklärlicherweise ist dies Verhältnis außerhalb des Deutschen Reiches noch auffallender. Von insgesamt 35 aktenmäßig festgestellten Glücks- und Falschspielern im Jahre 1935 im Auslande waren 28 Juden, gleich 80 v. H., und im ersten Halbjahr 1935 betrug der Anteil der Juden an den Glücks¬ und Falschspielern im Auslande genau zwei Drittel.

An diesen Tatsachen hat sich bis in die letzte Zeit nichts geändert. Nach wie vor haben die Juden führenden Anteil auf den genannten Gebieten, ferner auch in den „Spezialitäten“ der Abtreibung, Steuerhinterziehung, des Heiratschwindels, des Wechsel- und Devisenbetruges, der Hehlerei, des Versicherungsbetruges, des Kredit und Darlehnsschwindels, des Wuchers und des Stoßgeschäfts.

Das Bezeichnende und Wesenseigentümliche des jüdischen Verbrechers ist, daß er seine Verbrechen so begeht, daß sie meist unentdeckt bleiben. Werden sie jedoch entdeckt, so versucht er, seiner Überführung und Verurteilung durch zahllose Machenschaften zu entgehen. Gerade hierin sieht er seine „Ehre“ und seine „Kunst“.

Viele jüdische Verbrechen sind derart, daß das Opfer sich scheut, die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und die eigene Schwäche oder Dummheit zu bekennen (Erpressung, Betrug, Glücksspiel u. dgl.). Andererseits stehen die Komplizen des rechtbrechenden Juden öfters in dauernder materieller Abhängigkeit von ihm (z. B. der Hehler und die für ihn arbeitenden Diebe). Viele solche Verbrechen bleiben daher überhaupt unbekannt.

Der jüdische Verbrecher lebt und bewegt sich fast ausschließlich im Kreise seiner Rassegenossen, und auf ihr Mitgefühl oder zumindest auf ihr Schweigen kann er unbedingt rechnen — es kommt nicht oft vor, daß ein Jude den anderen denunziert.


Aus der Tatsache der jüdischen Solidarität mit verbrecherischen Rassegenossen darf nicht gefolgert werden, daß der Jude keinen „Sittenkodex“ besitzt. Im Gegenteil — der Jude hat in seinem Sinne einen sehr festen Sittenkodex — den Sittenkodex eines nomadisierenden, nirgends bodenständigen Stammes, für den jeder Außenstehende ein Feind ist, jeder Stammesangehörige aber immer und überall geschützt werden muß, denn ohne diese unbedingte Solidarität würde der Stamm zersplittern und untergehen (Talmud!).


Für jeden von uns ist der Begriff „Recht“ ein inhaltsvoller und durchaus lebendiger. Unsere Gesetze sind, im ganzen genommen, der Ausdruck dessen, was wir als „Recht“ empfinden. Auch der Rechtsbrecher, insofern er nicht ein Berufsverbrecher, also ein Feind des Volkes ist, fühlt es und weiß es, daß er das Recht verletzt hat.


Der Jude hingegen hat weder Verständnis, noch Empfinden dafür, was wir Recht nennen. In unseren Gesetzen erblickt er nur eine fremde, formale, unverständliche Gewalt, die das bricht, was der Jude als sein „Recht“ empfindet, die daher bekämpft und überlistet werden muß. Was wir „Verbrechen“ nennen, ist für den Juden nur ein Versuch, sich dem Zugriff dieser fremden Gewalt zu entziehen. Er freut sich und bildet sich darauf etwas ein, wenn es ihm gelingt, das Gesetz zu umgehen, zu biegen oder zu brechen. Nur gefaßt darf er dabei nicht werden — das wäre eine eines Juden nicht würdige Dummheit.


In unserer Welt fühlt sich das Judentum als andersgeartete, fremde, macht- und geldgierige Minderheit und sucht sich daher Bundesgenossen. Es findet sie in denjenigen, die gleichfalls unseren Rechts- und Sittenkodex nicht anerkennen, die sich den Anforderungen der Gesamtheit an den Einzelnen nicht fügen wollen, die Feinde der Volksgemeinschaft sind. Er findet also seine Bundesgenossen bei den Berufsverbrechern, er findet sie in der Unterwelt. Das ist ein klarer Tatbestand, der eine ganze Reihe neuartiger Erkenntnisse in sich birgt. Zu diesen Erkenntnissen gelangen wir mühelos, wenn wir uns neben der bloß Kriminalistischen auch die politische Seite dieses Zusammenhanges näher ansehen.


Das Bündnis zwischen Judentum und Unterwelt ist gewiß die wichtigste Tatsache der Kriminalistik. Sie ist aber zugleich die wichtigste Tatsache der Politik. Während der Bund des einzelnen Juden mit einzelnen Mitgliedern der Unterwelt zum Verbrechertum führt, führt das organisierte Bündnis des Gesamtjudentums mit der Unterwelt als Gesamtheit zu der gefährlichsten und umfassendsten Erscheinung der politischen Gegenwart, zum Bolschewismus. Der Bolschewismus ist nicht eine Weltanschauung, nicht eine Philosophie, nicht eine Idee, nicht eine soziale Bewegung. Der Bolschewismus ist überhaupt nichts Mystisches, Geheimnisvolles oder Kompliziertes. Der Bolschewismus ist der Aufstand der Unterwelt unter Führung des Judentums, er ist der organisierte Kampf des Judentums um die Weltherrschaft mit Hilfe der entfesselten Unterwelt. Das Judentum bedient sich der Unterwelt, um unter Vernichtung alles rassisch Höherstehenden, aller Ordnungen und Werte des Volkstums, der Seele und des Geistes die nackte Ausbeutungsdiktatur über alle Völker zu errichten. Das ist der Kern des Marxismus und heutigen Bolschewismus. Juden sind die Drahtzieher des Verbrechens, Juden die Drahtzieher des Bolschewismus. Bolschewismus ist politisches Verbrechertum und Verbrechertum ist unpolitischer Bolschewismus.

Die bewußte und herausfordernde Idealisierung und Propagierung der Unterwelt, der Zuhälter, der Prostituierten, der Perversitäten aller Art, des Diebstahls, des Raubes, des Mordes, des Verbrecherischen schlechthin durch den Bolschewismus, seine Presse und Literatur, ist eine unzweifelhafte und durch gründliche Forschungen erwiesene Tatsache.

In „klassischer“ Weise bringt dies der kommunistische Brandstifter und Massenmörder Max Hölz in der „Widmung“ zu seinen Lebenserinnerungen zum Ausdruck, wo er schreibt:


„Den zweiten Teil meiner Erinnerungen an das ,Leben hinter Zuchthausmauern widme ich nicht nur allen politischen Gefangenen, sondern auch den Kriminellen, den Dieben, den Meineidigen, den Sexualverbrechern, den Zuhältern, Mördern und Schwindlern, allen, die für Jahre oder Jahrzehnte lebendig begraben sind. Die Selbstsucht und Verlogenheit, der Neid, die Mißgunst und Roheit der von der bürgerlichen Gesellschaft Verstoßenen sind wahr und echt. Sie tragen wenigstens keine Maske.“

Es kann unter diesen Umständen nicht überraschen, daß das Judentum an den führenden Stellen im Marxismus und Bolschewismus einen ganz überragenden Anteil hat. Wir wollen dabei allerdings nicht vergessen, daß die Bedeutung des Judentums im Verbrechertum ebenso wie im Bolschewismus mehr noch eine Frage der „Qualität“ als der Quantität, mehr noch eine Frage der Wesenserkenntnis als der Statistik ist. Der Einfluß und der Anteil der Juden steigt entsprechend der Bedeutung und Wichtigkeit der Posten, die es zu erobern oder zu halten gilt.


Juden haben den Marxismus-Bolschewismus erdacht: Karl Mordechai (Karl Marx), Ferdinand Loslauer-Wolfssohn (Ferdinand Lasalle), die Jüdin Rosalie Lübeck (Rosa Luxemburg) und der Halbjude Uljanow (Lenin; seine Mutter war die Jüdin Blank).


Eine Zentralkopfleitung aus 10 Personen kommandierte die kommunistische Revolution in Rußland und führte den Bolschewismus durch. Unter diesen 10 Personen waren 1 Georgier (Stalin Djugaschwili), 1 Pole (Dserjinski), ein einziger Russe (Bubnow) und nicht weniger als 6 Juden und 1 Halbjude:

Bronstein — Trotzki,

Brilliant — Sokolnikow,

Apfelbaum — Sinowjew,

Rosenfeld — Kamenew,

Jakob Moses Swerdlow,

Moses Uritzki,

Uljanow — Lenin.

Von Anfang an bis zur Gegenwart wird die Sowjetunion, die ein Sechstel der Erdoberfläche bedeckt, von Juden beherrscht. Nach dem Stande von Februar 1937 sitzen z. B. in der Sowjetregierung als Minister und deren Stellvertreter: Litwinow-Finkelstein (Äußeres) — Jankel Gamarnik (Krieg) — Moses Ruchimowitsch, M. Mosessohn Kaganowitsch (Rüstungsindustrie) — M. Davidsohn Bärman, Jacob Saulowitsch Agranow, Leo Belsky (Inneres, GPU.) — Rosenholz (Außenhandel) — Israel Weizer, Sachar Salomonsohn Bolotin, Michael Abrahamsohn Lewinsohn (Binnen¬ handel) — Lazarus Mosessohn Kaganowitsch (Verkehr) — A. J. Gurewitsch (Schwerindustrie) — Isidor Ljubimow (Leichtindustrie) — Mark Natansohn Belenky, Lewitin (Nahrungsmittel¬ industrie) — Benjamin Gantmann, Lazarus Kogan (Holzindustrie) — Herschel Jagoda (Post) — Rosental (Schiffahrt) — Aron Israelsohn Geister (Landwirtschaft) — Moses Kalmanowitsch, Grigori Lazarussohn Ostrowsky (Staatsgüter) — Lewin, Kagan (Finanzen) — Issai Solz (Justiz) — M. G. Gurewitsch (Gesund¬ heitswesen).

Dazu kommen:

In der Leitung der Staatsbank: Salomon Lazarussohn Kruglikow; in der Leitung der Kommission für Sowjetkontrolle: Sachar Mosessohn Belenky und Roisemann; in der Leitung der Kommission für Kunstangelegenheiten: Jakob Josefsohn Bojarsky und Baruch Schumjazky; der Oberste Arbeitsschiedsrichter: Philip Issaisohn Golotschokin und sein Stellvertreter Michael Josefsohn Lifschitz — usw. usw.

Völlig verjudet ist die GPU. Auch die politische Leitung der Roten Armee befindet sich in der Hand von Juden, ebenso die theoretische Ausbildung der Roten Armee. Sogar ein Teil des Offizierkorps, ganz zu schweigen vom Sanitätspersonal, von der Intendantur usw., ist verjudet.

Was für Rußland, gilt auch für die anderen Länder. Hugo Haase, Liebknecht, Luxemburg, Levi und Cohn waren die Novemberjuden in Deutschland; Kurt Eisner, Levin, Levine-Nissen, Axelrod, Toller, Erich Mühsam die roten Juden in München. Der „Sozialisierungs-Kommission“ präsidierten die Juden Rudolf Hilferding, Emil Lederer und Theodor Vogelstein. Der ersten „republikanischen“ Regierung vom 13. Februar 1919 gehörten nicht weniger als fünf Juden an, usw.

Die Sowjetregierung in Ungarn war eine Judenclique um Aaron Kohn — Bela Kun. Juden waren die Bundesgenossen der Bolschewisten bei ihrer Invasion nach Polen; bis zum heutigen Tage beträgt der Anteil der Juden an den kommunistischen Funktionären in Polen rund 95%. Dasselbe Bild ergibt sich aber auch in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Da wimmelt es nur von Benjamin, Brodsky, Gold, Goldmann, Löwenthal, Goldstein, Levinsohn, Lifschitz, Gerson, Weinberg, Zuckermann usw. unter den Funktionären der Kommunistischen Partei und ihrer Nebenorganisationen.

Die Hauptschuldigen an der kommunistischen Revolte in Brasilien im November 1935 sind außer den beiden Sowjetjuden Minkin und Ewert u. a. folgende Juden: Baruch Zell, Rüben Goldberg, Abraham Rosenberg, Moises Lipes, Karl Karfunkel, Jayme Steinberg, Jakob Gris, Jose Weiß, Joseph Fridemann, Moises Kava. Genau dasselbe in Argentinien: Jacob Cossin ist der Generalsekretär des dortigen kommunistischen Jugendverbandes; Leo Libenson ist der Propagandaleiter der Kommunistischen Partei Argen¬ tiniens, Jeremias Milchberg leitet den illegalen Apparat, im Komitee für Agitation und Propaganda des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Argentiniens sind von fünf Mitgliedern drei Juden; im Frauenkomitee von fünf Mitgliedern fünf Jüdinnen, und so geht es weiter.

Unabhängig von Ort und Zeit setzt sich der maßgebende Apparat des Bolschewismus immer und überall aus Juden zusammen.

II. Juden vor Gericht

Das Judentum führt als Drahtzieher und Wortführer der kriminellen und politischen Unterwelt einen konzentrischen Angriff gegen die Rechtsordnung des Volkes. Dem jüdischen Dieb steht der jüdische Hehler hilfreich zur Seite, dem jüdischen Sexualverbrecher der jüdische Psychologe und Sachverständige, allen beiden greift der jüdische Rechtsanwalt unter die Arme, und das Urteil ist nicht zweifelhaft, wenn auch auf dem Richterstuhl ein Jude sitzt, wie es so häufig im System-Deutschland der Fall war. Damit nicht genug, bemächtigte sich das Judentum im weitesten Maße auch der Wissenschaft und der Auslegung und Anwendung des Strafrechts selbst. Es modellierte und unterminierte das Recht, um es zu einem untauglichen Werkzeug gegen das jüdische Verbrechertum zu machen. Was hier nicht völlig gelang, wurde durch die Zersetzung des Strafverfahrensrechts und durch kommunistische Propaganda vollendet. Mit Recht betont der Senatspräsident Prof. Dr. K. Klee in seinem Vortrag über das „Judentum im Strafrecht“: „Überall kämpften sie (die Juden) in vorderster Front, wenn es sich darum handelte, das Schwert der Strafe im Kampf gegen das Verbrechen stumpf zu machen.“ Prof. Klee bringt in seinem Vortrag eine kleine Auswahl jüdischer „Strafrechtstheoretiker“, wie Moritz Liebmann, James Goldschmidt, Justizrat Löwenstein, den preußischen Justizminister Kurt Rosenfeld, Kantorowicz, Gumbel, Freymuth und andere. Unter diesen Zersetzern des Strafrechts nimmt der bekannte Kommunist Werthauer einen beachtlichen Platz ein. Er bestreitet, daß der Staat überhaupt das Recht habe zu strafen.
[Im Preußischen Justizministerium befanden sich 3 hohe jüdische Beamte: 1 Ministerialdirigent (Rosenfeld) und 2 Ministerialräte. — Im Landgericht I waren 11 Direktoren, 32 Räte und 4 Staatsanwälte jüdisch. Im Landgericht II gab es 4 Direktoren, 7 Räte und 2 Staatsanwälte, die Juden waren und für das Landgericht III lauteten die entsprechenden Zahlen 1, 14 und 1. Das Kammergericht wies 2 Senatspräsidenten und 20 Kammergerichtsräte jüdischer Herkunft auf. In den Amtsgerichten gab es 51 jüdische Amtsgerichtsräte. Im Arbeitsgericht saßen 6 jüdische Richter.]

Selbstverständlich fordert er Straflosigkeit sämtlicher Sittlichkeitsdelikte, der Abtreibung und der Homosexualität und steigert schließlich seine jüdische Unverschämtheit so weit, die Straflosigkeit des Betruges zu fordern.

Das Hand-in-Hand-Arbeiten des jüdischen Verbrechertums, der jüdischen „Strafrechtswissenschaft“ und „Strafrechtspflege“ und der marxistischen Propaganda springt geradezu in die Augen. Die jüdischen Theoretiker fordern Straffreiheit vornehmlich auf den Gebieten, die die Domäne des Judentums sind: sexuelle Verbrechen, Betrug, Hoch- und Landesverrat.

Wenn als Verteidiger gemeiner Verbrecher die „berühmten“ jüdischen Advokaten des republikanischen Berlin in die Schranken traten, so waren es dieselben „Rechtsanwälte“, die in den „sensationellen“ Prozessen der Weimarer Systemzeit kommunistische Funktionäre und Terroristen verteidigten. Berüchtigt waren insbesondere die „Rechtsanwälte“ Löwenstein, Löwenfeld, Rosenthal und Rosenfeld, der uns schon bekannte Werthauer und Felix Halle, der Spezialist für Sexualverbrechen, ferner Litten und Appel. Uber die Rolle Littens im berüchtigten Felseneck-Prozeß im Sommer 1932, der die Ermordung von mehreren Nationalsozialisten bei einem kommunistischen Überfall im Norden von Berlin zum Gegenstand hatte, berichtet Prof. Siegert in seinem Vortrage über das „Judentum im Strafverfahrensrecht“ folgendermaßen:

„Im Felseneck-Prozeß ... hat ein Verteidiger, der jüdische Rechtsanwalt Litten, durch Einwirkung auf Zeugen und Mitangeklagte sich einer Begünstigung seiner Gesinnungsgenossen schuldig gemacht. Das Gericht hat ihn darauf vom Amt des Verteidigers ausgeschlossen. Statt nun dem Gericht im Interesse der Gerechtigkeit beizutreten, hat der jüdische Justizrat Siegfried Löwenstein in der vom Juden Otto Liebmann herausgegebenen ,Deutschen Juristenzeitung' mit einem Aufsatz ,Verteidigernot' sich an die juristische Öffentlichkeit gewandt und zur Stellungnahme zugunsten seines Rassegenossen Litten, des Begünstigers von kommunistischen Angeklagten, auf gefordert. 178 Mitglieder der Berliner Anwaltskammer haben zu dessen Gunsten eine außerordentliche Kammerversammlung beantragt. Die zum großen Teil jüdisch besetzte Kammer hat darauf unter Leitung des Juden Emst Wolff einstimmig eine Entschließung zugunsten der angeblich gefährdeten Unabhängigkeit und Freiheit der Verteidigung gefaßt und damit dem jüdischen Kommunisten Litten Vorschub geleistet. Nun kommt als Letzter in der Reihe der Jude Max Hachenburg als Verfasser der Juristischen Wochenschau" in der Deutschen Juristenzeitung. Er lobt die ,ruhige Objektivität" seines Rassegenossen Emst Wolff und tritt für die Wahrung des unabhängigen Anwaltsstandes ein. Als ob nicht der jüdische Kommunist Litten, sondern das unparteiische Gericht im vorliegenden Falle den Anwaltsstand gefährdet hätte. So finden sich die Rassegenossen aus den scheinbar verschiedensten politischen Lagern zum gemeinsamen Kampfe gegen eine gute Strafrechtspflege zusammen.“

Wenn ein Jude überhaupt vor Gericht erscheint, so ist ihm die Sympathie des Judentums und der jüdischen „öffentlichen Meinung" sicher.

Bis zur Machtübernahme durch den Nationalsozialismus stand die deutsche Presse unter maßgebendem jüdischen Einfluß.

Selbstverständlich war diese Presse mild in ihrem Urteil über jüdische Verbrecher. Hatte irgendein armer Schlucker, vielleicht aus Not, ein Fahrrad gestohlen, so stand in der Zeitung der volle Name: „ein gewisser Fritz Schulze", wenn aber irgendein Kohn einen Betrug begangen und andere Menschen skrupellos geschädigt hatte, so hieß es verschämt „ein Kaufmann K.‘ — warum sollte man auch den Namen gleich an die große Glocke hängen? Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Das ist heute genau das selbe und das nach über 100 Jahren!

Das war die von vornherein sympathische Atmosphäre, in der der angeklagte Jude vor Gericht erschien: Richter, Staatsanwälte, Ge¬ schworene, Zeugen — alles das war mehr oder minder, oft unbewußt, von der jüdischen „öffentlichen Meinung“ beeinflußt.

Bedeutsam ist die Tatsache, daß die jüdischen Richter — ihre Namen lauteten: Rüben, Glücksohn, Hirsch, Jacobi, Katzmann Manasse, Schlome, Schmoschewer, Peltasohn, Kohn, Seligsohn, Mensch, Nothmann, Rosauer, Loewy, Moses, Noah, Bukofzer, Citron, Schuftan usw. — zu drei Vierteln als Väter jüdische Geschäftsleute und Händler hatten. Bereits im Elternhause hatten sie daher die Atmosphäre des Geschäftemachern und der jüdischen „Rechtsauffassung“ eingeatmet, Verständnis und Solidarität mit dem jüdischen Rechtsbrecher lag ihnen bereits im Blute.

[In Berlin waren 48% der Rechtsanwälte Juden (bei den Notaren betrug der Prozentsatz sogar 56°/ 0 )» innerhalb der Anwaltschaft führten sie das große Wort, ihnen fielen die einträglichsten Prozesse zu, ihre Meinung war aus¬ schlaggebend.]

Und dann die Zeugen: Zeugen, aus denen oft die Wahrheit auf keine Art herauszubekommen ist, Zeugen, die stundenlang reden können, ohne etwas zu sagen, Zeugen, die mit eherner Stirn jeden Meineid leisten und ihre Aussage meistbietend verkaufen — jüdische Zeugen.


Dann die jüdischen „Sachverständigen“. An allen Universitäten, an allen Hochschulen, in allen Brennpunkten des wirtschaftlichen und kulturellen Lebens, hatten sich Juden eingenistet, immer führten sie das große Wort und saßen auf den besten Plätzen: 42 Prozent der Berliner Ärzte waren Juden, sie hatten sich der Schul- und Fürsorgestellen sogar zu 68 Prozent bemächtigt. Selbstverständlich waren die vom angeklagten Juden zitierten Sachverständigen wiederum Juden, die dem bedrohten Rassegenossen wacker beisprangen. Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Heute sitzen noch mehr von ihnen auf diesen Stellen und auch beim Jugendamt und vor allem als Gutachter bzgl. Sorgerecht oder Kindeswohlgefährdung.


Ein grelles Licht auf die Gesinnung und die Tätigkeit dieser jüdischen „Sachverständigen“ werfen ihre eigenen Veröffentlichungen, wie z. B. die „Monographien“ aus dem Institut für Sexualwissenschaften in Berlin, „Sexus“, herausgegeben von dem berüchtigten Magnus Hirschfeld, dem übelsten Sexualbolschewisten der Weimarer Epoche. Band 4 dieser „Monographien“ ist mit „kritischen Beiträgen“ zur „Reform“ des Sexualstrafrechts gefüllt. Mit der Ausnahme eines Herrn v. Treskow, der als Sachverständiger auf dem Gebiet von Erpressungen auf sexueller Grundlage referiert, stammen die Beiträge aus der Feder folgender Juden: Werthauer, Kronfeld, Juliusburger, Alsberg, Kurt Hiller und Hirschfeld, lauter Prominente der Weimarer Epoche. Es paßt ins Gesamtbild, daß Herr Hirschfeld im Gebäude des Sexualinstituts, Berlin, In den Zelten 10, auch den kommunistischen Reichstagsabgeordneten und Großunternehmer Willy Münzenberg beherbergte. Der „Justizrat“ Dr. Werthauer, ein Freund des jüdischen Großschiebers Kutisker und als Verteidiger von Kommunisten bekannt, wurde übrigens später zu einem Jahr Gefängnis und 80 000 RM. Geldstrafe wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Dieses Subjekt hatte die Unverfrorenheit, seine Meinung zur „Reform“ des deutschen Eherechts zum besten zu geben, während Herr Hirschfeld in gewohnter Weise seine schmutzigen Hände schützend vor jede Perversität hielt. Der Jude Hirschfeld, der den Titel „Sanitätsrat“ tragen durfte und dessen „Institut“ vom Preußischen Staat finanziert wurde, war jahrelang der anerkannte „wissenschaftliche Sachverständige“ vor deutschen Gerichten. Die unfaßbare Unverfrorenheit dieses Juden verführte ihn dazu, in seinem Beitrag zur besagten Monographie (S. 159) folgenden Satz hinzuzuschreiben: „Das, worauf es ankommt (nämlich bei der Aburteilung sexueller Verbrechen), ist der nach sorgsamster Erforschung des Täters, seines Vorlebens, seiner Abstammung, seiner Motive, seiner ganzen körper¬ seelischen Persönlichkeit zu erbringende Nachweis, daß der Ange¬ schuldigte keine Schuld hat.“ Darin sah also der Jude Hirschfeld seine „Aufgabe“ vor Gericht: den Nachweis zu erbringen, daß der Verbrecher kein Verbrecher sei.

Sein Kollege und Mitdirektor des Sexualinstituts Dr. med. et phil. Kronfeld äußert sich in derselben Monographie sehr ausführlich über die „ärztliche Sachverständigen-Tätigkeit vor Gericht“. Er sieht die einzige Aufgabe des „ärztlichen Sachverständigen“ vor Gericht darin, jeden Verbrecher durch entsprechende Anwendung von „Psychologie“, „ärztlicher Wissenschaft“ und „Wissen und Gewissen“ frei zu bekommen und so die Anwendung des Strafrechts überhaupt zu hintertreiben. Zu welch hoher Kunst einer scheinwissenschaftlichen Beihilfe zum Verbrechen es die jüdischen „Sachverständigen“, „Wissenschaftler“ und „Psychologen“ allmählich gebracht haben, da¬ für ist die berüchtigte „psycho-analytische Methode“ eines Siegmund Freud Beweis und Beispiel genug. Anmerkung von mir: Siegmund Freud war ein Jude aus Wien.


Das Resultat der Gerichtsverhandlungen? „öffentliche Meinung“, Rechtsanwälte, Zeugen, Sachverständige, Angeklagte unterstützten einander im Bestreben, die ganze Angelegenheit zu verwirren, aus Entstellung und Lüge einen unentwirrbaren Knäuel zu bilden. Daß es den nichtjüdischen Staatsanwälten und den Richtern unter solchen Umständen nur selten gelang die Schuld des Angeklagten zu beweisen, ist klar. Das bedeutet, daß es unvergleichlich schwerer war, einen Juden zu überführen, als einen Nichtjuden: die Zahl der freigesprochenen Juden war immer unverhältnismäßig groß. Mit anderen Worten: der Jude konnte das Recht brechen, ohne verurteilt zu werden.


Da die Juden durch Auswahl und Art des Verbrechens, durch die eigene Durchtriebenheit und durch Gerissenheit ihrer Anwälte es verstanden, vor Gericht die Verdachtsmomente und Indizien dermaßen abzuschwächen, daß diese oft zu einer Verurteilung nicht mehr ausreichten, ist die wirkliche Kriminalität der Juden erheblich höher, als es aus der Statistik hervorgeht. Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Auch heute noch geht es in den USA vor Gericht darum, die Glaubwürdigkeit der Zeugen oder allgemein der Gegenseite zu zerstören. Das kennst du aus den zahlreichen US-amerikanischen Krimi-Serien.


Zusammenfassend kann man sagen, daß obwohl 1. die Juden nicht. mosaischer Konfession von der Kriminalstatistik nicht erfaßt wurden, ' 2. ein Teil der jüdischen Verbrecher überhaupt unentdeckt blieb, 3. ein bedeutender Teil der angeklagten Juden es verstand, eine Verurteilung zu verhindern — die Statistik der Verbrechen ein eindeutig klares Bild ergibt: Betrug, Wucher, Bankrott, Hehlerei sind typisch jüdische Verbrechen. Unverhältnismäßig hoch ist der Anteil des Judentums an Meineid, Nahrungsmittelfälschung, Unzuchtsdelikten, Hoch- und Landesverrat. Anmerkung von mir am 14.Januar 2026: Schon in der Bibel gibt es die Erzählung, wie die Juden den Wein verwässert haben, so daß am Ende nur noch Wasser in den Schläuchen war.


Zum Schluß sei noch, als Beispiel für das Verhalten von Juden vor Gericht, der Prozeß Caro-Petschek erwähnt.


Nikodem Caro, ein in Lodz geborener Jude, war von Beruf Chemiker. Mit 50 Jahren war er Geheimrat, Präsident der Bayerischen Stickstoffwerke, Ehrenbürger von siebzehn bayerischen Städten und Städtchen, mehrfacher Ehrendoktor und Ehrensenator, Konsul eines Balkanslaates, Professor, dreiundzwanzigfacher Aufsichtsrat, kurzum ein typisches Beispiel für den glänzenden Aufstieg eines mittellosen, aber geizigen, klugen und skrupellosen Juden. Caro war selbstverständlich glühender „deutscher Patriot“ und alle seine Erfindungen stellte er dem Reiche zur Verfügung. Soviel Edelsinn blieb nicht unbelohnt, und in den drei Jahren des Krieges verdiente der Idealist Caro 1,5 Millionen Mark. Die Hälfte lag in der Bank (ob und wieviel Kriegsanleihe er gezeichnet hatte, ist unbekannt), 700 000 Mark in bar hielt er aber zu Hause — sicher ist sicher.


Caro’s Gegner, Ignaz Petschek, war ein tschechischer Jude, der es verstanden hatte, die mitteldeutsche Braunkohlenindustrie unter seine „Kontrolle“ zu bringen. Sein Sohn, Dr. Emst Petschek, liebte sein österreichisches Vaterland nicht minder glühend, als Caro die Weimarer Republik. Er war aktiv während des Krieges und zwar in — Karlsbad. Dort lernte er ein Fräulein mit dem poetischen Namen Vera, Caro’s Tochter kennen und lieben. „An eine Mitgift habe ich niemals gedacht“ — behauptete er vor Gericht, worauf der gegnerische Advokat sämtliche Rabbiner der Welt als Zeugen dafür anrief, daß eine jüdische Heirat, bei der von der Mitgift nicht gesprochen wird, ein Unding sei...


Die beiden heirateten, bekamen Kinder, zankten sich, ließen sich scheiden, die arme Frau Vera mußte sich fortan mit lumpigen 70 000 Mark im Monat begnügen — eine alltägliche Geschichte. Eine besondere Note bekam diese Geschichte an dem Tage, an welchem die Frage der Mitgift von 400 000 Mark aufs Trapez gebracht wurde. Caro schwor beim Gott seiner Väter, die Mitgift in bar — aus seinem Haussafe — gezahlt zu haben. Die Petscheks aber fragten hämisch, wo denn die Quittung über diese immerhin nicht unbeträchtliche Summe wäre.


Die Quittung war aber nicht vorhanden. Zuerst behauptete Caro, er hätte sie im Jahre 1924 zufällig vernichtet, als er seinen Schreibtisch aufräumte und allerhand alten Kram verbrannte. An diese Geschichte zu glauben, weigerten sich die Petscheks glatt. Dann hieß es plötzlich, die Quittung wäre wohl vorhanden, sie befände sich aber in Warschau (!) bei einem Rassegenossen, dem Rechtsanwalt Löwenstein. Woraufhin — so behauptet Caro — die Petscheks einen Mann prompt nach Warschau schickten, der in einem Kaffee die Bekanntschaft von Löwensteins Sekretärin machte und sie zum Stehlen der Quittung bewegen wollte — alles genau, wie in einem Kriminalroman.

Indessen lag die Quittung vermutlich doch nicht in Warschau, sondern im Safe von Caro: Petscheks hatten eine einstweilige Verfügung erwirkt, gemäß der die Quittung dem Landgericht ausgeliefert werden sollte. Als der Gerichtsvollzieher bei Caro erschien, erklärte der Geheimrat triumphierend: „Ich habe die Quittung soeben zerrissen und die Papierfetzen in die Toilette geworfen. Nun ist sie auf dem Wege zu den Rieselfeldern!“


Auf die spätere Frage des Gerichtes, warum Caro ein Dokument zerrissen hätte, das für ihn einen Wert von 400 000 Mark darstellte, erwiderte Caro auf höchst gewundene Art — er hätte in Aufregung gehandelt, übrigens wäre die ganze Sache eine Falle für den alten Petschek gewesen, um ihn zu einem Meineide zu verleiten (!). Der verblüffte Vorsitzende konnte nur folgendes antworten: „Ich bemühe mich, für Ihre Motive Verständnis zu finden, aber ich muß sagen, so etwas ist mir noch nicht vorgekommen.“

Um sich vor neuen Besuchen des Gerichtsvollziehers zu schützen, fand Caro sehr einfache Mittel. Erstens verlegte er sein Konsulat nach, seiner Villa in Dahlem (wo denn sonst hätte der Geheimrat wohnen können) und wurde somit „exterritorial“.

Andererseits „vermietete“ er seine Villa an die Bayerischen Stick¬ stoffwerke. Kam aber vom Gericht eine Ladung, so ließ sich Caro vom Kreisarzt seine Terminunfähigkeit bescheinigen — und fuhr dann für ein paar Monate nach Gastein oder zum Rießersee ...

Die Petscheks bedrängten Caro immer mehr, und im Jahre 1931 wurde es klar, daß sie um keinen Preis locker lassen würden. Caro griff nun zu einer neuen Waffe und ließ seine „Verbindungen“ spielen. In der Weimarer Regierung saß damals noch der berüchtigte Dr. Weißmann, Jude, Staatssekretär, fing nun an, maßgebende Herren des Justizministeriums zu besuchen. Er sprach über Wetter und Theater, aber auch darüber, daß der bevorstehende Prozeß gegen Caro höchst unangenehm sei, da Caro von der Regierung für eine wichtige Mission im Auslande vorgesehen sei, und der Eindruck wäre höchst bedauernswert, falls ...

Zweimal schlug die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Caro nieder. Die Petscheks aber waren genau so Juden, wie Caro. Sie hatten nicht weniger Gerissenheit, als der Geheimrat, außerdem aber noch mehr Geld und noch bessere „Verbindungen“.

Keine Kunststücke halfen mehr: am 6. 6. 32 mußte Caro vor Gericht erscheinen, er hatte sich wegen Fälschung der Quittung und Meineid zu verantworten. Drei Rechtsanwälte begleiteten ihn: Alsberg, Dix, Heine. Sein Gegner war von den Rechtsanwälten Davidsohn, Roth und Drucker vertreten — eine ziemlich rassenreine Judengesellschaft.


Der Verlauf der Gerichtsverhandlungen spottet jeder Beschreibung. Tag für Tag mußte sich ein deutsches Gericht mit der schmutzigen Wäsche zweier jüdischer Familien beschäftigen. Die unmöglichsten Sachen wurden vor Gericht gebracht, deren Beweis niemals glücken wollte. Caro tobte und schimpfte, schlug mit der Faust auf den Tisch und weinte. Kläger, Angeklagte, Zeugen, Advokaten beschimpften einander in der gemeinsten Weise — die Juden benahmen sich so, wie sie es bei solchen geschäftlichen Schachereien gewöhnlich tun. Emil Zola beschreibt es in seinem Roman „L’argent“: „Da stand in lärmender Gruppe eine unreinliche Judengesellschaft mit fettglänzenden Gesichtern oder abgemagerten Raubvogelprofilen beisammen — eine ungewöhnliche Versammlung auffallender Nasen, wie über einer Beute dicht aneinander gedrängt, sich unter lauten Rufen ereifernd und nahe daran, einander aufzufressen.“ Ein paar Beispiele der platten und gemeinen Sprechweise dieser Juden mögen genügen:


Caro schreit: „Was Sie da reden, ist Leipziger Allerlei.“ Drucker antwortet: „Ihre Darstellung ist polnische Wirtschaft.“ Als die Rede auf Caros „faustgroße“ Nierensteine kommt, sagt er dem gegnerischen Rechtsanwalt: „Meinetwegen können Sie meine Nierensteine bekommen!“ Worauf der andere „mit nie versagender Schlagfertigkeit“ antwortet: „Auch auf diesem Gebiet lehne ich Geschäfte mit Ihnen ab.“

Einmal fiel das Wort „Daffke“. Der Staatsanwalt, der es nicht kannte, fragte nach seiner Bedeutung. Die Anwesenden lächelten mitleidig — „der dumme Goj weiß nicht, was ,daffke" bedeutet!“

Das war das äußere Bild der Verhandlungen. In der Sache selbst kam man nicht vorwärts. Caro gab zu, daß der Inhalt einer seiner eidesstattlichen Versicherungen den Tatsachen nicht entspräche. Das wäre jedoch nicht seine Schuld — er hätte eine „Blanko-Unterschrift“ gegeben und wüßte nichts davon, was die Stenotypistin über seiner Unterschrift geschrieben hätte ...


Wollte aber das Gericht sich näher mit irgendeiner Tatsache befassen, so tischte Caro irgendeine haarsträubende Geschichte auf, die die Aufmerksamkeit des Gerichtes ablenken sollte. Immer wieder griff er zu Effekten aus Kriminalromanen: er erzählte, daß er Tag und Nacht von feindlichen Spionen bewacht würde, der Briefträger wäre genau so bestochen wie der Gerichtsvollzieher und liefere die Korrespondenz seinen Gegnern ab, in Petscheks Solde stehende Einbrecher hätten seine Wohnung durchsucht. Seine Telephongespräche würden belauscht, man wollte seinen Enkel entführen, „ein gutaussehender Sportsmann“ wäre auf seine Tochter losgelassen, um sie zu „ködern“, seinem Leben drohe dauernde Gefahr seitens der Galgen¬ gesichter, die im Dienste der Petscheks ständen — vielleicht seien es sogar Nazis! Eine Woge von Erregung ging durch den Saal. Der arme, unschuldige Geheimrat! Sogar die Nazis hatte man ihm auf den Hals gehetzt — der Gipfel der Verworfenheit! Die verfolgte Unschuld aber schluchzte in ein blütenweißes Taschentuch und zwinkerte heimlich ihrem Advokaten zu.


> Wochen- und monatelang dauerte dieses widerliche Theater. Wie sollte das Gericht die Wahrheit herausfinden in diesem Knäuel von berechneter Hysterie, Plattheit und Gemeinheit, orientalisch-phantastischer Geschichten, Meineiden, talmudistischer Rabulistik der Rechtsanwälte, Drohungen, Verleumdungen und dunklen Andeutungen, halber Wahrheit und ganzer Lüge, gekauften Zeugenaussagen und unkontrollierbaren Behauptungen ?


Es war ein echter Judenprozeß.

Er endete am 23. 12. 32 mit dem Freispruch des Angeklagten, Geheimrat Caro. Dem Nebenkläger Dr. Emst Petschek wurden die Kosten des Verfahrens und die dem Angeklagten erwachsenen Kosten auferlegt.

Der Prozeß Caro-Petschek hat nur ein würdiges Gegenstück, den sogenannten „Trotzkisten-Prozeß“ gegen Sinowjew-Apfelbaum und Kamenew-Rosenfeld in Moskau im August 1936. Es handelt sich da¬ bei bekanntlich ebenfalls um einen jüdischen „Familienstreit“, den Machtkampf zweier Judencliquen im bolschewistischen Apparat, einen Kampf, der fast zwei Jahrzehnte dauerte und erst mit der „Liquidie¬ rung“ der Sinowjewgruppe ein Ende fand. Auf der Anklagebank saßen die westlerischen Kaffeehaus- und Asphaltjuden, die in Europa an der Spitze der marxistischen und liberalen Parteien zu finden sind, zu denen auch Trotzki-Bronstein seiner Geistesart nach gehört, und von denen starke Fäden der Sympathie und vielleicht auch politische Verbindungen zu den sogenannten Trotzkisten-Sinowjewisten in der Sowjetunion laufen. Das Urteil sprachen und vollzogen die brutaleren, schmutzigeren, aber auch kräftigeren Ghettojuden, wie das damalige Haupt der GPU, Jagoda (mit dem richtigen Namen Jehuda), Bärmann und der große Troß der GPU-Juden und der jüdischen Clique um Stalin, die sich um die Person von Lasar Mosessohn Kaganowitsch gruppiert. Der Prozeß bot ein ebenso widerwärtiges und ekelerregendes Bild jüdischen Intrigantentums und jüdischer Feigheit und Verlogenheit, wie der Vollzug der Strafe alle Züge einer unbändigen jüdischen Grausamkeit enthüllte. Davon einige Proben:

Sinowjew, ein übel beleumdeter, aufgeschwemmter Jude, feige und intellektualistisch, gehörte ebenso wie der Jude Rosenfeld alias Kamenew zur alten Lenin-Gruppe, die mit diesem Mischling zusammen im Jahre 1917 aus der Schweiz nach Rußland kam. Sinowjew war neben den Juden und späteren Zarenmördem Swerdlow und Goloschtschekin, Bronstein-Trotzki, der späteren Sowjet-Gesandtin Kollontai, dem Gründer der Petersburger Tscheka Uritzki, dem späteren Volkskommissar Brilliant-Sokolnikow und Joffe, der nach der bolschewistischen Revolution Botschafter in Berlin wurde, bereits im August 1917 Mitglied des Zentralkomitees der Partei. An der historischen Sitzung des Zentralkomitees der Partei vom 23.10.17, wo der bewaffnete Aufstand der Bolschewiki beschlossen wurde, stimmten Sinowjew und Kamenew aus Angst gegen den Umsturz. Sinowjew und Kamenew wurden dann Mitglieder des ersten Politbüros der Partei und gehörten zu den zehn verantwortlichen Mitgliedern des Obersten Revolutionären Zentrums.

Sinowjew wurde später der erste Generalsekretär der Kommunistischen Internationale. Kamenew bekleidete höchste Sowjetposten. Der Kampf Stalins und der Ghettojuden gegen die Gruppe Bronstein, Apfelbaum und Rosenfeld dauerte von 1917 bis 1936. Schrittweise hat Stalin seine Gegner entmachtet, kaltgestellt und schließlich hingerichtet. Sowohl Sinowjew wie Kamenew waren bereits am 16. 1 . 35 in der Angelegenheit des sogenannten Moskauer Zentrums der Sinowjew-Anhänger zu langen Gefängnisstrafen verurteilt. Das Kriegskollegium des Obersten Gerichts der UdSSR verurteilte im sensationellen Prozeß vom 19. bis 24. 8. 36 Sinowjew und Kamenew zum Tode durch Erschießen.

Die Drahtzieher und Leiter des Prozesses waren ebenfalls Juden.

Mit Recht betonte die gesamte deutsche Öffentlichkeit, welchen widerlichen und abstoßenden Eindruck die Selbstbezichtigung und Erniedrigung der angeklagten Juden vor Gericht machten, die sich in Selbstbespeiung, Zerknirschung und wütenden Angriffen auf den „Faschismus“ überboten, um ihr jämmerliches Leben zu retten. In seinem Schlußwort in der Sitzung vom 25. 8. 56 führte Rosenfeld alias Kamenew u. a. aus:

„Ich war zusammen mit Sinowjew und Trotzki der Organisator und Führer der terroristischen Verschwörung, die eine Reihe von terroristischen Attentaten gegen die Führer der Regierung und der Partei unseres Landes plante und vorbereitete und die die Ermordung Kirows durchführte.

So dienten wir (so schließt Rosenfeld-Kamenew) dem Faschismus, und organisierten wir die Konterrevolution gegen den Sozialismus, so bereiteten wir den Weg für die ausländische Intervention. So war unser Weg und so sieht die Grube des gemeinen Verrats und jeder Art niedriger Gemeinheit aus, in die wir hinabgestürzt sind.“

Nichts besseres konnte auch Apfelbaum-Sinowjew bieten, der einstmals als „Führer des Weltproletariats“, als „Befreier der Arbeiterklasse“ aller Länder und Generalsekretär der Kommunistischen Internationale gefeierte Jude.

„Mein defekter Bolschewismus verwandelte sich in Antibolschewismus und über den Trotzkismus gelangte ich zum Faschismus. Der Trotzkismus ist nur eine andere Art von Faschismus und der Sinowjewismus nur eine andere Art von Trotzkismus.“ — Durch den Irrgarten dieser jüdischen Dialektik kann sich ein Nichtjude bestimmt nicht durchfinden. Sinowjew hatte sich in den Schlingen seiner eigenen Ismen gefangen.

So ekelerregend wie der Prozeß, so widerwärtig und abstoßend vollzog sich die Erschießung. Wir entnehmen die Schilderung der „Berner Tagwacht“ vom 22. 10. 56, die sich auf den Bericht eines Ausländers stützt, der zuerst im Pariser „Journal“ und in der Londoner „Daily Mail“ veröffentlicht wurde:

„Am schrecklichsten war das Ende Sinowjews. Er saß in einer Einzelzelle im ersten Stock des OGPU-Gefängnisses. Nachdem er als erster das Gnadengesuch unterzeichnet hatte, versuchte er auf der Pritsche einzuschlafen. Wenngleich es ziemlich warm war, schüttelte es ihn heftig in einem fort und er fror. Um ein Uhr nachts wurde er geweckt. Das nächtliche Erscheinen einer Abteilung OGPU-Beamter erschütterte ihn. Er sprang erschrocken auf und sah mit nichtsverstehenden Augen um sich. Der Führer der Abteilung sagte zu ihm:

,Machen Sie sich fertig, Sinowjew. Es ist befohlen worden, Sie an einen andern Ort zu bringen.'

Mit blutleerem Gesicht sank Sinowjew auf die Pritsche.

„Ziehen Sie sich an, Sinowjew!“

Sinowjew stieß unartikulierte Laute aus und begann sich das Haar an den Schläfen zu reißen. Man hatte den Eindruck, als habe er den Verstand verloren Da ging einer der OGPU-Soldaten aus der Zelle und holte Wasser. Eine Handvoll dieses Wassers spritzte man Sinowjew ins Gesicht. Nun kam er zu sich und stand auf. ,Nehmen Sie Ihre Sachen mit!' befahl man ihm. Er tat es. Eine halbe Minute später führte man ihn aus der Zelle. Im Gang wartete eine Abteilung aus acht Mann. Bei ihrem Anblick begriff Sinowjew endgültig, was geschehen solle. Er schluchzte, wehrte sich, schrie.


Am Ende des Ganges hatte er einen richtiggehenden hysterischen Anfall. Er hing an den Händen der Begleitsoldaten und quietschte wie eine Frau. Der Führer der Exekutionsabteilung, Leutnant Jewangulow, befahl: ,Macht mal die nächste Zelle auf!' Das geschah. Sinowjew wurde in die nächste leere Zelle hineingestoßen. Hier erwischte der Leutnant ihn mit der Linken am Haar, bog ihm den Kopf nach unten und schoß ihm mit der Rechten eine Kugel in den Hinterkopf.“

So endete dieser Judenprozeß vor einem Judengericht — widerwärtig und blutig, ganz anders als die „berühmten“ Judenprozesse vor arischen Gerichten, wo die angeklagten jüdischen „Märtyrer“ entweder ganz freigesprochen oder nur allzu müde bestraft wurden.

Ende des Textauszugs

Dieses Buch: "Der Jude als Verbrecher" ist keine Schmähschrift. Nein. Es ist eine Sammlung von Prozeßberichten und Auszügen aus Gerichtsakten. Und viele Aussagen stammen sogar von den in diesem Buch erwähnten Juden selbst, weil sie über ihre Großartigkeit selbst ein eigenes Buch geschrieben haben. Die Buchtitel und ihr Erscheinungsdatum stehen in den Fußnoten. Also wenn du das nachschlagen willst, mußt du wohl mal das Buch: "Der Jude als Verbrecher" bei archive.org durchlesen.
Falls du von mir hier einen Kommentar erwartet hast, muß ich dich enttäuschen. Warum sollte ich? Der Inhalt, den du mit der heutigen Realität abgleichen kannst, bestätigt sich doch selbst.

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