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Das geht ganz einfach. Kleine Äste mit Blättern vom Baum abschneiden. In den Regen legen oder in eine Schale mit Regenwasser legen. Draußen. Wenn es aufhört zu regnen, fängt es automatisch an mit dem Trocknen. Das nennt man dann fermentieren. Dann habe ich die Äste mit den durchgeweichten Blättern einzeln vom Ast gezupft und in einer Pfanne erhitzt. Wie beim Rösten. Nur die Blätter in die heiße Pfanne. Mehrfach wenden, bis alle Blätter schön trocken sind. Pfanne abkühlen laßen und ich zerbrösel die krossen Blätter dann einfach mit der Hand. Als Tee aufbrühen. Ich trinke ihn immer mit Milch. Schmeckt wie schwarzer Tee mit Sauerkirschgeschmack. Superlecker. Hatte die Äste einen Tag lang draußen im Regen liegen laßen, dann nach dem reinholen hat das so ungefähr eine Stunde gedauert.
Geht auch mit Brombeerblättern. Aber sogar die Blätter haben Stacheln. Habe keine Lust auf Gepieckse. Es geht auch mit anderen Obstbäumen. Bei Youtube zeigen die das so umständlich. Da muß ich die Blätter einsprühen und in eine Tüte wickeln. Im Grunde ist das Laub im Herbst, was naß wird und dann von der Sonne getrocknet wird, alles fermentierter Tee. Also bück dich nach dem Regen und sammle die naßgewordenen Blätter auf. Ab in die Pfanne und mit der Hand zerbröseln. Schon ist der Tee fertig produziert.